Achtung! Gefälschte Rechnungen von GAYS.DE im Umlauf

In eigener Sache: Derzeit verschicken Unbekannte Rechnungen über Beträge zwischen 250-300 Euro über eine angebliche Mitgliedschaft bei GAYS.DE. Als kostenloses Mitglied oder falls du kein Mitglied bist bekommst du von GAYS.DE selbstverständlich niemals eine Rechnung! Falls du Premium- oder VIP-Mitglied bist ist der Rechnungsbetrag bei Bankeinzug oder Kreditkartenzahlung IMMER unter 100 Euro da wir maximal sechsmonatige automatische Abrechnungsperioden anbieten. Außerdem verschicken wir keine Rechnungen direkt über GAYS.DE sondern durch unseren Zahlungsanbieter LiberEco, diese E-Mails enden immer mit “@libereco-inkasso.de” oder “@libereco.de”, niemals jedoch mit “@gays.de” oder “@gay.de”. Die gefälschten E-Mails enthalten einen Dateianhang der von den meisten E-Mailprogrammen zu Recht blockiert wird, da es sich um ein Virus handelt. Solltest du den Anhang trotzdem geöffnet haben, führe bitte umgehend einen aktuellen Virenscanner aus um deinen Computer zu säubern (falls du keinen Anti-Virus besitzt, kannst du z.B. den kostenlosen Avira Scanner herunterladen. Wir bitten um Verständnis, das wir zu etwaigen Problemen diesbzgl. keinen weiteren Support anbieten können.

Da sich die Absenderadresse und Firmennamen der Betrüger offenbar ständig ändern, können wir nicht exakt sagen, was in den gefälschten E-Mails steht, die Vorlage sieht jedoch derzeit ungefähr so aus:

Sehr geehrter xxx xxx,

vielen Dank für Ihre Registration bei gays.de Wir sind gespannt Sie als unseren neuen Kamrad
zu begrüssen. 292,69 Euro für Registraion werden Ihnen jede 12 Monate im vorraus von Ihrem Bankkonto abgetragen. Entziehen Sie die Vertragseinzeilheiten bitte dem Anhang, dort finden Sie auch das Schreiben für Ihre 2 Wochen Kündigungsfrist.

mit freudlichen Grüssen
Ihr Kundenservice

Telefon: (0180) 123 123456789
xxx GmbH
xxxxx Str xxx
12345 Ortsname

(Mo-Fr 8.00 bis 18.00 Uhr, Sa 10.00 bis 18.00 Uhr)
Gesellschaftssitz ist xxx
Umsatzsteuer-ID: DE1234567890
Geschäftsfuehrer: xxx xxxx

 

IDAHO: RAINBOWFLASHS in ganz Deutschland

Am 17. Mai 2012, dem Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie setzen Schwule und Lesben, deren Freunde, Kollegen, Eltern und Geschwister in vielen Städten der Welt ein buntes Zeichen - lassen Luftballons in den Himmel steigen.

An diesem Tag vor 22 Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel gestrichen.

Hier ein Überblick, wo Du aktiv und Deinen Ballon steigen lassen kannst:
Bielefeld: Siegfriedplatz, 19 – 22 Uhr
• Chemnitz: Rathausplatz (Roter Turm), 18 – 19 Uhr
• Dresden: Theaterplatz, 18 – 19 Uhr
• Hamburg: Rathausmarkt, 18.30 – 19.30 Uhr
• Hannover: Opernplatz, 18.30 – 19.30 Uhr
• Jena: Holzmarkt, 16 Uhr
Köln: Rudolfplatz, 17 – 18 Uhr
• Leipzig: Augustusplatz, 18 – 19 Uhr
• Magdeburg: Bahnhofsvorplatz (Willy-Brandt-Platz), 18 – 19 Uhr
• Schwerin: Südufer Pfaffenteich, 18.30 – 19 Uhr
• Stralsund: Weißen Brücken (am Knieperteich), 18.30 – 19 Uhr
• Wiesbaden: Schloßplatz, 18.30 – 19.30 Uhr

Weitere Infos auch auf: http://rainbowflash.info

Information zu Deiner GAYS.DE Mitgliedschaft

GAYS.DE ist eine Community von Schwulen für Schwule und Bisexuelle. Je nach Eurer gewählten Mitgliedschaft (Standartprofil, Premium- oder VIP-Mitgliedschaft), sind einige Funktionen wie Ihr wisst kostenpflichtig. Dies ist für Euch einzeln aufgelistet und jeder Zeit nachvollziehbar.

Alle Funktionen sowie die alleinige Anmeldung bei GAYS.DE ist und bleibt kostenfrei. Es werden von uns weder eine Grundgebühr noch andere Abo-Beträge eingefordert.

Solltest Ihr Euch jedoch für eine Premium- oder VIP-Mitgliedshaft entschieden haben, dann habt Ihr den Zusatzleistungen wissentlich zugestimmt. Diese werden auch weiterhin von unserem Forderungseinzugspartner bearbeitet und verwaltet.

Seit einigen Tagen sind gefälschte Rechnungen von GAYS.DE im Umlauf von denen wir uns ausdrücklich distanzieren möchten. GAYS.DE wird aus Anonymitätsgründen niemals als direkter Rechnungssteller für Eure Premium- oder VIP-Mitgliedschaften  auftreten.

Rechnungen, die ohne Firmierung und mit „.doc“-Anhängen in Euren E-Mailpostfächern landen, sind nicht von uns ausgestellt.

Zudem möchten wir darauf Hinweisen, dass diese Dateien Viren und andere „Schädlinge“ beinhalten können. Wir raten vom Öffnen dringend ab.

Unser Forderungseinzugspartner stellt die Rechnung anonym aus und kennt Eure Daten. Einer Verwechslung und Zuwiderhandlung kann demnach bestmöglich vorgebeugt werden.

Solltet Ihr Fragen haben, stehen wir Euch gern hier im Blog oder über unser Kontaktformular zur Verfügung.

Euer GAYS.DE Team

Er sucht – Du findest IHN!

Loverboy, 36, 183, 75, lebenslustig, aufgeschlossen, treu und aktiv. Suche Dich zum gemeinsamen Spaß, Kuschelabende und den Rest des Lebens. Du bis 30, trainiert, rasiert und  Vegetarier? Hast mal wieder Bock auf ein pass(ives)endes Abenteuer und vielleicht sogar mehr? Dann meld dich unter  LOVERBOY36.

So oder so ähnlich könnte die Kontaktanzeige lauten, die Du in einer schwulen Dating-Spalte gelesen hast. Den Richtigen getroffen, hast Du aber noch nicht. Wie auch, denn es gab “ihn” einfach noch nicht. Entweder entsprach “er” nicht Deinen Vorstellungen oder suchte nur das Abenteuer – Du aber nicht.

Ergreife jetzt Deine Chance und werde selbst aktiv! Wie? Beim Speeddating! Unvoreingenommen gegenüber Deinem potentiellen Datingpartner entscheidest Du einfach zwischen “Will ich kennenlernen!”, “Ich bin schüchtern!” oder “Nicht mein Typ!”. Und wenn´s denn optisch passt, dann klickt Dein Auserwählter auch bei Dir den entsprechenden “Button” und Ihr lernt Euch kennen.

Wir drücken die Daumen!!!

London will keine Schwulenfeindlichkeit auf Bussen

„Manche Leute sind schwul. Finde dich damit ab!“ – Diesen Spruch kann man seit dem ersten April auf einigen der beliebten roten Doppelstockbusse in London lesen. Verantwortlich für die neue Toleranzkampagne ist die Gruppe Stonewall, die sich für die Rechte von Schwulen und Lesben einsetzt.

Eine Gegenkampagne einer christlichen Organisation wurde nun von Londons Oberbürgermeister gekippt. Die Gruppe wollte den Spruch: „Not gay! Post gay, ex-gay and proud. Get over it!“ nutzen und Homosexualität als Krankheit darstellen von der man(n) geheilt werden kann. Übersetzt heißt dies soviel wie: „Nicht schwul! Schwul war früher, ex-schwul und stolz. Überwinde es!“

Die Londoner Verkehrsbetriebe waren ebenfalls gegen die homophobe Kampagne, denn sie spiegele nicht den „toleranten Geist Londons“ wieder. Die Homo-Gegner werfen London hingegen Zensur vor.

“mach’s mit”-Clip aus dem Verkehr gezogen

Junge Wilde andersrumNachdem die Szene ihre Geschütze aufgefahren hatte und gegen das neue Video der „mach’s mit“-Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gewettert hat, wird dieses nun (im wahrsten Sinne des Wortes) aus dem Verkehr gezogen.

Auf der Facebook-Seite der Kampagne heißt es seit Dienstagnachmittag: „Die umfangreiche Kritik zum Onlineclip „Ich will’s andersrum“ haben wir wahrgenommen und nehmen sie sehr ernst. Wir haben uns nach intensiver Diskussion dazu entschieden, diesen Clip jetzt aus der Kampagne zurück zu ziehen.“

In die Kritik geraten ist das Video, da es von vielen Schwulen als zu klischeehaft empfunden wurde. Der LSVD rechtfertigte sich in einem öffentlichen Brief zu seiner Meinung: „Mit Klischees zu arbeiten, kann ein Ansatz zur Antidiskriminierungsarbeit im Bereich Homophobie sein. Es verlangt allerdings Fingerspitzengefühl, damit Klischees wirklich bearbeitet und nicht nur bedient werden.“

Erst in der vergangenen Woche waren die neuen „mach’s mit“-Motive zur Prävention von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen vorgestellt worden. (GAYS.DE berichtete)

SchwiP „Spring Awake“

Schwul-lesbische Partys gibt es viele, doch in Ostwestfahlen nur wenige, die noch von Tradition sprechen können. Da wären die legendäre Schlagernacht in der Hechelei, die Nacht des Grauens am ersten Weihnachtsfeiertag oder aber die SchwiP in Paderborn.

Und genau diese steigt am kommenden Samstag mal wieder. Unter dem Motto: „Spring Awake“ könnt ihr Euch ab 22 Uhr auf heiße Musik mit DjCK, fruchtige Cocktails und knackige Boys mit süßen Überraschungen freuen ;-)

Tickets können online bestellt werden.

Der, die, das SchwiP steht für Schwule in Paderborn und wurde bereits 1978 gegründet. Anfangs unter dem Namen „Paderborner Aktion Homosexualität“ engagiert man sich seither für schwule Kultur in OWL. Mitte der achtziger Jahre erfolgte dann die Umbenennung in SchwiP. Aus ihr sind die AIDS-Hilfe Paderborn hervorgegangen und auch der erste und bisher einzige CSD im katholisch geprägten Städtchen.
Zahlreiche schwul-lesbische Projekte folgten bis heute. So auch die traditionellen SchwiP-Partys.

Wir sind MR. GAY World 2012

Andreas Derleth heißt er. 32 Jahre jung, 1,90 m  groß,  muskelbepackt und verpartnert. Der aus Hassfurt stammende Wahl-Neuseeländer ist am Sonntagabend zum MR. GAY WORLD 2012 gekürt wurden.

Gegen 21 Konkurrenten konnte sich der Inhaber eines Schreibwarengeschäfts im südafrikanischen Johannesburg behaupten. Nun trägt er für ein Jahr den Titel „MR. GAY WORLD“ und ist als Botschafter für die Rechte von Schwulen und Lesben weltweit unterwegs. 20.000 Euro Preisgeld, Kleidung, Kosmetik und Schmuck sollen ihm sein Amt erleichtern und ihn für die Reisen auf die fünf Kontinente wappnen. Zudem gewann er eine Reise für zwei Personen nach Südafrika.

Derleth ist vor vier Jahren in Neuseeland „hängen geblieben“. Nach einem beruflichen Aufenthalt habe er sich in das Land verliebt und ist geblieben. Ein Grund könnte auch sein Partner Tom sein. Mit ihm lebt er in einer Eingetragenen Partnerschaft und betreibt ein Schreibwarengeschäft.

Die Wahl zum „MR.GAY. WORLD“ war bereits im Vorfeld mit Negativschlagzeilen aufgefallen. Zimbabwes Kandidat verzichtete auf die Teilnahme aus Angst um seine Mutter und auch der äthiopische Teilnehmer hatte familiäre Probleme. Er wurde von seinem Vater verstoßen, als dieser von seiner Teilnahme erfuhr. Ebenfalls Honk Kong schickte keinen Teilnehmer ins Rennen. Die Absage wurde mit „Angst vor der Staatsmacht“ den Juroren mitgeteilt.

Dass die Wahl im südafrikanischen Johannesburg stattfand war beabsichtigt. Denn in vielen Ländern des Kontinents steht Homosexualität unter Strafe oder wird von der Gesellschaft mit Ausgrenzung ‚bestraft’. Die Rechte von Homosexuellen sind weltweit stark unterschiedlich. Die Veranstalter meldeten, dass die asiatischen Teilnehmer in der Unterzahl waren. Muslimische Staaten schickten erst gar keine Teilnehmer zur Wahl.

Ein „afrikanischer“ Lichtblick: Die Eltern des namibischen Teilnehmers brachten ihren Sohn zum Flughafen, wünschten den ersten Platz und verabschiedeten ihren feierlich.

(Bild: www.mrgayworld.org)

Podcast Folge 3: Interview mit Tatjana Taft

Am vergangenen Wochenende bot sich spontan die Gelegenheit, unsere Edel-Drag Tatjana Taft zu ihrem außergewöhnlichen Beruf zu befragen.

Wir sprechen darüber, wie man Drag Queen wird, warum auch dieser Job mehr ist als abends im Fummel durch die Szene zu streifen und welche Erfahrungen und Erlebnisse Tatjana in den vergangenen Jahren gemacht hat. Ein kurzer Streifzug in die Geschichte der “Damendarsteller” sowie häufige Missverständnisse und Verwechslungen zwischen Drag Queens und Damenwäscheträgern beendet unser Interview.

Viel Spaß beim Hören wünscht Euer GAYS.DE Team

Heterosexuelle Grüße von Cordula Drechlser

Volker Beck mit Tatjana Taft - ColognePride 2011

Volker Beck mit Tatjana Taft - ColognePride 2011

Wie die Leipziger Volkszeitung berichtete hat eine FDP-Ratsfrau den homosexuellen Politiker Volker Beck in einem Brief offen bedroht. Beck fordert Parteiausschluss, die FDP ist erbost über ihr ehemaliges Mitglied und distanziert sich von Cordula Drechsler, Stadträtin aus Bad Lausick, Sachsen.

In Ihrem Schreiben an Grünen-Politiker Beck betont die konservative Gemeinderätin: „[...] Leute wie sie Herr Beck braucht das deutsche Wählervolk beim besten Willen nicht.“ Auch greift Drechsler die Vorfälle in Russland auf. Mit Ihrer Wortwahl droht sie Beck regelrecht ein schweres Leben aufgrund seiner Homosexualität an.
Ihren verbalen Höhepunkt findet Drechsler allerding am Ende. Sie schließt mit „heterosexuellen Grüßen aus dem erzkonservativen Freistaat Sachsen“.

Beck reagierte umgehend und wandte sich an den Vorsitzenden der FDP, Herrn Dr. Philipp Rösler. In seinem Brief fordert er die Klärung der Anfeindung und die kompromisslose Entlassung von Frau Drechsler aus der Partei.

Die schriftliche Konversation zwischen Volker Beck und Dr. Rösler zum Nachlesen.

Die FDP Parteiführung reagierte umgehend und distanzierte sich ausdrücklich von Frau Cordula Drechsler. Laut eigenen Angaben ist diese seit 2010 nicht mehr Mitglied der Partei. Rechtliche Schritte gegen Frau Drechsler werden bereits vom Präsidenten des Bundesschiedsgerichts geprüft, wie die FDP mitteilte.