2
Feb

Das in der Verfassung niedergeschriebene Diskriminierungsverbot, ist der Grund
für die geänderte Rechtssprechung in Kolumbien. Schwule und Lesben haben ab sofort mehr Rechte in Kolumbien, dass bestätigte ein Sprecher des Verfassungsgerichts. Die Richter änderten knapp 20 bestehende Gesetze: unverheiratete Paare − egal ob hetero- oder homosexuell − sind somit verheirateten gleichgestellt.

Für homosexuelle Kolumbianer bedeutet das, dass deren ausländische Partner die Staatsbürgerschaft beantragen können. Unterhaltszahlungen im Trennungsfall sind demnach zulässig und sämtliche Gesundheits- sowie Sozialleistungen von Armeeangehörigen sind auf den Partner übertragbar.

In Kolumbien existiert derzeit noch kein Gesetz, die Partnerschaft eintragen zu lassen. Mit der Entscheidung des Verfassungsgerichts, ist aber ein weiterer Schritt nach vorn gesetzt worden. Präsident Álvaro Uribe erklärte, dass er einen Gesetzesentwurf über die Einrichtung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften unterschreiben und absegnen würde.

Kategorie : Sonstiges