Ausgrenzung. Verfolgung. Tod. – Homosexualität in der NS-Zeit

Ab heute (3.Februar 2009) zeigt der
Landtag Brandenburg die Ausstellung „Ausgrenzung aus der Volksgemeinschaft. Homosexuellenverfolgung in der NS-Zeit“.
In Zusammenarbeit mit dem ‚Rosa Winkel‘, einer Projektgruppe des Berliner Kulturrings, werden ausgewählte biografische Schicksale vorgestellt. Dabei stehen weit verbreitete Vorurteile gegenüber Homosexuellen und deren Verfolgung im Vordergrund.

Auf rund vierzig Thementafeln wird dargestellt, wie sich die Verfolgung Homosexueller in den Jahren 1933 bis 1945 zugespitzt hat. Die Konsequenzen nationalsozialistischer Unrechtsurteile reichten dabei von Freiheitsentzug, dem Verlust von Wohnung, Arbeitsplatz und Eigentum bis hin zu KZ-Haft und Ermordung. Von rund 50.000 durch die NS-Justiz verfolgten Homosexuellen überlebten zwischen fünf- bis zehntausend ihre Haftzeit nicht.

Eröffnet wurde die Ausstellung von Landtagspräsident Gunter Fritsch. Sie ist noch bis zum 12.  März 2009 werktags von 08:00 bis 16:00 Uhr im Präsidialbereich des Landtages auf dem Potsdamer Brauhausberg zu sehen.

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  1. [...] Autoren − die Zeiten schienen sich zu wandeln, obwohl der § 175 weiterhin bestand. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde Homosexualität vorerst gar in den eigenen Reihen geduldet. Erst mit der Ermordung von Ernst [...]

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