Schwules Mordopfer – Rätselraten bei der Polizei

© Bayerische Polizei

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Wie bei ein Puzzel, fügen sich die Teile um den rätselhaften Mord eines 35-Jährigen Münchners zusammen.
Die Mordkommission hat 30 Beamte in die neue Ermittlungsgruppe berufen, doch einen Täter gibt es noch nicht. „Wir haben eine vielversprechende Spur [...]“, erklärte Polizeisprecher Peter Reichel dagegen auf Anfrage.

Bereits am 27. Januar wurde, nahe des Grenzübergangs Furth im Wald, ein männlicher Torso gefunden. Am darauf folgenden Freitag dann zwei abgetrennte menschliche Arme, die im seichten Wasser der Isar, unterhalb der Tattenkofener Brücke bei Geretsried lagen. Den bisherigen Ermittlungen zufolge, handelt es sich dabei um Körperteile des 35-Jährigen Münchners.

Die Ermittlungen der Mordkommission konzentrieren sich derzeit auf das nähere Umfeld des Opfers. Mit der tschechischen Polizei steht die Mordkommission in engem Kontakt. Die Fahndung, die auf Tschechien ausgeweitet wurde, erstreckt sich auf das vermisste Firmenauto des Getöteten, einen silbernen Opel Vectra, ein Nokia Handy der Serie 6233 und ein Siemens/Fujitsu Laptop.

Medienberichten zufolge, führte das Mordopfer ein interessantes Doppelleben. Über Jahre hinweg pflegte er Kontakte in die Schwulen-Szene, war Stammgast im Glockenbachviertel und suchte die „Schnelle Nummer” in den Münchner Darkrooms. In der Szene ist der gewaltsame Tod mittlerweile ein unausweichliches Gesprächsthema − überall diskutiert man(n) über den Mord mit Metallsäge und Teppichmesser. Die Online-Profile des Opfers wurden − umgehend nach Bekanntwerden − bei allen bekannten GAY-Communities gelöscht.

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  1. [...] Gestern erst, hat GAYS.DE vom Rätselraten der Münchner Polizei berichtet. Bereits heute können wir euch weitere Informationen liefern: [...]

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