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Feb

Auch im Rahmen der 59. Berlinale, wurde der queere Filmpreis in Berlin vergeben. Bereits zum 23. Mal haben die Veranstalter zur Preisverleihung des TEDDY Awards eingeladen − und die Massen kamen. Verliehen wurden Preise in den Kategorien Kurz-, Dokumentar- und Spielfilm (GAYS.DE berichtete) sowie der Special TEDDY Award − diesmal mit einer Überraschung.

Stars und Sternchen in Berlin − auch auf der diesjährigen Verleihung des international wichtigen Filmpreises, war der rote Teppich von der Prominenz gut besucht. So reihten sich der Berliner Oberbürgermeister Klaus Wowereit samt Gatten, neben Nina Hagen und Prinzessin Stephanie ebenso in die Reihe der Gäste ein, wie John Hurt oder den schwulen Filmemacher Rosa von Praunheim.

Die Preisträger

Eine achtköpfige Jury entschied am Freitagabend, wer einen der begehrten Bären sein Eigen nennen und sich über ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro freuen darf. In der Kategorie Dokumentarfilm durfte sich John Greyson mit seinem Film „Figg Trees” über den kleinen TEDDY freuen. „Sein Film über Aids und Aids-Aktivismus ist mehr als eine reine Botschaft, er verbindet und spricht die globale Zusammenarbeit an.”, so die Entscheidung der Jury. Auch Barbara Hammer freute sich über den Sieg in der Rubrik Kurzfilm. In ihrem Film „A Horse Is Not A Metaphor”, verarbeitet die lesbische Filmemacherin ihren Kampf mit dem Krebs. Sie zeigt auf beeindruckende Weise die intensive Auseinandersetzung mit ihrem Körper, ihrem Inneren und ihren Ängsten. Barbara Hammer zeigt anderen, wie sie mit ihren Ängsten und der Hoffnung auf Heilung umgehen können.
In der Kategorie Spielfilm, gewann die mexikanische Produktion „Raging Sun, Raging Sky”. Julián Hernández setzt sich bewusst mit den Thema Liebe, Sexualität und Begehren auseinander. Bei der Entscheidung über den ersten Platz, entschied sich die Jury nicht nur auf Grund der beeindruckenden Kameraarbeit und die meisterhafte Farb- sowie Tongestaltung für den mexikanischen Beitrag – überzeugt hat auch der inszenierte Kontrast zwischen Vergangenem und Moderne.

Überraschung des Abends durfte die Verleihung des Special TEDDYs gewesen sein. Gleich zweimal wurde der kleine Bär an seine Preisträger vergeben. John Hurt, Darsteller in „An Englishman in New York”, erhielt den TEDDY für seine „außergewöhnlich schauspielerische Leistung”. Joe Dallesandro, Gay-Idol der 70´er Jahre, erhielt die Auszeichnung für sein „Lebenswerk”.

TIPP:Der Webcast der 23. TEDDY Awards 2009

(Bild: TEDDY e.V.)

Kategorie : Events / Klatsch&Tratsch