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Bei nahezu jeder Sportart, setzen sich unzählige Fangruppen, Vereine und Verbände für den Kampf gegen Rassismus in den Stadien ein. Im Kampf gegen Homophobie gehen die schwulen und lesbischen Anhänger jedoch meist unter. In einer Untersuchung der Universität Vechta, zur Fremdwahrnehmung von Sexualität, ist man zu folgendem Ergebnis gekommen:

Die meisten Menschen bedienen sich bestimmter Klischees. So werden in typisch männlichen Sportarten wie Boxen, Fußball oder Eishockey, keine schwulen Sportler vermutet – lesbische Sportlerinnen dagegen schon eher. Anders sieht dies bei zum Beispiel beim Eiskunstlauf oder Turmspringen aus: Hier passen schwule Athleten ins Bild der breiten Öffentlichkeit. Besonders seit den Olympischen Spielen in Peking, ist die Akzeptanz von schwulen Sportlern gestiegen. Der australische Turmspringer Matthew Mitcham, bekennt sich ganz offen zu seiner Homosexualität und gilt seither als Ikone in der queeren Welt des Sports.

In Deutschland ist der Kampf gegen die Diskriminierung homosexueller Sportler in den letzten Wochen viel diskutiert worden. Allein die Sportart Fußball, hat zahlreiche Aktionen, Themenabende und Diskussionsrunden auf den Plan gerufen. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger setzt sich aktiv dafür ein, dass im Profi-Fußball die derzeit bestehende Homophobie minimiert wird. Er sichert den Kickern volle Unterstützung und „Rückendeckung” zu. Allein die Akzeptanz der Thematik gilt es dabei zu fördern. Bisher hat lediglich Philipp Lahm öffentlich Stellung bezogen und sich für eine Enddiskriminierung ausgesprochen.
Aktionen gegen Schwulenhass werden auch zukünftig in den Stadien stattfinden. Vereine wie Bayern München, Hertha BSC, Köln, der VfB Stuttgart und St. Pauli können bereits seit einigen Jahren auf den Tatendrang und das große Engagement ihrer schwul-lesbischen Fanclubs bauen.

Kategorie : Sonstiges

2 Kommentare zu “Noch immer ein Tabuthema: Schwule Sportler”


fabianus 21. Mai 2009

Und doch macht man das THEMA spannender wie es ist !
Warum nur , geschrieben habe ich meine Meinung dazu , jedoch was ist daran so unermesslich interessant ob er schwul ist oder hetero , er kämpft für etwas und gab seine Kraft für das was er in dieser Sportart ein zu treten gibt , mir ist das einerlei , der Mensch zählt , seine Leistung und dessen was er eingebracht hat !
LASST DEN DINGEN SEINEN LAUF , und wer sich OUTET und sich bekennt , HOHER Respekt , jedoch die ENTSCHEIDUNG LASST DEN SPORTLER SELBER TREFFEN , denn das ist das aller WICHTIGSTE an der SACHE – DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR , freie ENTSCHEIDUNG und das allerwichtigste ER SELBST BESTIMMT DEN TAG an dem er sich der ÖFFENTLICHKEIT zeigt und OUTET , und nicht die KLATSCH – PRESSE !