„Liebe verdient Respekt“

Bereits im Titel der neuen Plakatkampagne des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg e.V., wird die Intention deutlich: Der existierenden Homophobie, besonders unter Jugendlichen, muss entgegengetreten werden. Die Plakate zeigen auf drei verschiedenen Motiven küssende Paare − ein schwules, ein lesbisches sowie ein heterosexuelles − und sind mit dem Slogan: „Liebe verdient Respekt” auf Deutsch, Türkisch und Arabisch untertitelt. Darüber hinaus wird die Internetseite www.zeig-respekt.de beworben, auf der weitergehende Informationen zum Thema Homosexualität zu finden sind.

Vorgestellt wurde die Kampagne heute von Klaus Wowereit. In einem Interview mit der „Berliner Stimme”, äußerte sich der regierende Bürgermeister besorgt über die momentane Akzeptanz von Schwulen und Lesben. „Dass ein Kuss zwischen zwei Menschen immer noch Gewalt und Hass auslösen kann [...].”, könne er nicht verstehen. „Offenheit und Toleranz müssen mit allen rechtlichen Mitteln verteidigt werden.”, so Wowereit weiter. Auch die zunehmenden Gewalttaten gegenüber Homosexuellen sowie die Anschläge auf das im Mai 2008 eingeweihte ‚Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen‘ sind besorgniserregend.

Gestartet ist die Plakataktion mit 160 Großflächen, bis Ende 2009 sollen weitere 250 hinzukommen. Zudem wurden an alle 464 weiterführende Schulen im Stadtgebiet Berlin Plakate verteilt. In Jugendzentren und Behörden werden in den nächsten Tagen 21.000 Exemplare zu sehen sein. Abgerundet wird die Plakatkampagne mit weiteren Präventionsmaßnahmen. So soll die Aufklärungsarbeit in Schulen und Jugendzentren ein zentrales Thema werden. Aber auch diverse Veranstaltungen rund um die Aktion sind in Planung. Finanzielle Mittel zur Unterstützung fließen zum Beispiel aus dem Programm „Sozial Stadt”, das die Senatsverwaltung Berlins beschlossen hat. Als Sponsor von Werbeflächen, hat sich die Koschwitz Plakat GmbH bereit erklärt. Unterstützt wird die Aktion desweiteren von der Berliner Polizei, Amnesty International, der Berliner Aids-Hilfe e.V. und vielen mehr.

Kommentare

  1. fabianus meint:

    Ist doch wunderbar , nur ob Plakate die Meinung und das Stimmungsbild verändern ist fraglich , klaro Standpunkt der Stadt und der Politik wird verdeutlicht , jedoch kommt es hiebei darauf an , Ursachenforschung zu betreiben , und das allerwichtigste Aufklärungsarbeit heisst auch Bildungsarbeit und Wissensvermittlung , wobei darauf auch sich konzentriert werden muss , GLAUBEN und RELIGION , und wie Wachsen diese jungen Menschen in ihrem persönlichen Umfeld auf , also das Plakat selber , ein Tropfen dessen um zu zeigen was Sache ist , jedoch Veränderungen müssen ständig durch intensive Aufklärungsarbeit betrieben werden , WO DER RESPEKT zentraler Mittelpunkt sein müsste , denn Respekt hat mit ERZIEHUNG , BILDUNG und das allerwichtigste MENSCHLICHKEIT zu tun , …..
    Es gibt viel zu tun denn die Kultur ist nicht von heute auf Morgen entstanden , es ist ein stetiger langwieriger Prozess , was mit geistiger Auseinandersetzung zu tun hat und Wissen , um zu einem Ergebnis zu kommen , ..

  2. roland meint:

    Ich kann da meinen vor schreiber nur recht geben . Mann solle vileicht auch mal daran Arbeiten berührungs ängste zwischen Homosexuellen und Heterosexuellen ab zu bauen, also sprich wenniger Ausländer intikration sondern vileicht mehr im eigen Land tun wäre bestimmt sinnvoll . Meiner meinung nach hat kein Jugentlicher etwas gegen Homosexuelle solange er von ihnen in Ruhe gelassen wirt, auser er gehört selbst da zu . Die meisten übergriffe passieren auslange weile und perspektivlosigkeit, Das ist meine Meinung .

  3. fabianus meint:

    Dazu bemerkt , ÜBERGRIFFE werden nicht nur aus langer Weile begangen , sie sind Zeugnis dessen , was der Bildungsstand und natürlich die Identifizierung zur und in der Gesellschaft einher geht ! Heisst wie bin ich selbst gesellschaftlich eingebunden , werde ich ernst und Respektvoll von der Gesellschaft aufgenommen und respektiert sowie geachtet !
    Natürlich geschehen Übergriffe mittels durch Unwissenheit , Erziehung und wie man selbst behandelt wird , weil FRUSTRATION UND ZORN sind NÄHRBODEN dessen , wo Gewalt , Aussichtslosigkeit und angestaute Aggression eine grosse Rolle spielen , und die Rattenfänger ihrerseits leichtes Spiel haben , eine Gesellschaft , ihre dahin wohnende Demokratie , die menschlichen Aspekte des friedlichen mit ein
    anders und des gesellschaftlichen Zusammenlebens gefährden möchten und wollen , damit die Interessen durchgesetzt werden was stets gegen die Masse gerichtet ist ! Ratlosigkeit und Perspektivlosigkeit sind stets die Fundamente die gegen die Humanität gerichtet ist ! Das ist die zentrale Aufgabe ALLER aber insbesondere unserer Politik , sie kostet Geld , viel Sachverstand und viel Zeit , jedoch anderst ist dieser Weg nicht zu lösen bzw, zu praktizieren !

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  1. [...] 2001 hat er sich als Bundesratspräsident verdient gemacht. Seine strenge Sparpolitik und sein engagiertes Auftreten in der Öffentlichkeit, machten ihm zudem, was er heute ist: Ein Mann der nicht nur von seinen [...]

  2. [...] massive Gewalt hervorrufen.”, so ein Sprecher des LSVD. Um aktiv für Selbstbestimmung und Akzeptanz zu kämpfen, muss ein auf Bundesebene initiiertes Programm auf den Weg gebracht werden, so die [...]

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