In den letzten Wochen haben zahlreiche Medien von dem bevorstehenden Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Marburg berichtet. Die Veranstalter, bekannt für ihre antihomosexuelle Haltung, haben insgesamt 120 Referenten eingeladen, die zum Thema: „Identität – Der rote Faden in meinem Leben” vom 20. bis 24. Mai diskutieren – zwei von ihnen sind als homosexuellenfeindlich bekannt. (GAYS.DE berichtete)
Nach den Diskussionen der letzten Wochen, hat sich auch der Marburger SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Spies ins Gespräch gebracht. Er hat den Kongress zum Anlass genommen und eine Anfrage an die hessische Landesregierung gerichtet. In dieser erkundigt er sich kritisch über den Veranstalter sowie den Veranstaltungsort. Spies stellt sich die Frage: „Wie [...] die Landesregierung zukünftig den diskriminierungsfreien Umgang mit Homosexualität innerhalb von Landeseinrichtungen sicherstellen [möchte]?”. Denn als Veranstaltungsort geplant, sind unter anderem die Marburger Universität und die Stadthalle.
Die Universität Marburg distanziert sich indes von den homophoben Inhalten und Vorhaben der Veranstalter. In einer kürzlich veröffentlichen Stellungnahme, erklärte eine Sprecherin: „[...], dass der Kongress in keinster Weise darauf abzielt, Schwule „umzupolen”. Weiter hieß es: „120 Referenten decken ein mehr als breites Meinungsspektrum ab. Die Minderheitenmeinung von den umstrittenen Referenten können sie dennoch nicht nachvollziehen.”.
Hierbei gebe ich sogar der Sprecherin , der Universität Marburg meine vollkommene Sympathie und Unterstützung , weil es freier Meinungsaustausch vorliegen , STREITGESPRÄCH UND MEINUNGSERFASSUNG dessen , was und wofür Wissenschaftler , Psychologen und die die sich so sehen , eine Auffassung dessen haben , um selbst mir Klarheit und Verständnis dessen zu offerieren und mir selbst zu verinnerlichen was da abläuft !
Streiten und sich dessen bewusst sein wer ist klar für diese Sache oder versucht diese als diskriminierende Sache zur Schau zu seellen , für mich ist wichtig klar zu erkennen , wer ist das und wofür tritt er ein , freie Meinungsäusserung , und nicht im versteckten Untergrund arbeiten , KLARE STELLUNGSNAHME OFFEN UND MIT allen Risiken verbunden , ist mir lieber , als hinter den Rücken zu arbeiten , das ist meine Meinund zu dieser Thematik !
Ich kann diese ganze Stimmungsmache von wegen Homosexualitätenfeindlich nicht mehr hören.
Darüber offen zu sprechen, finde ich sehr wichtig. Was hat das mit Diskrmenierung zu tun. Inwischen denke ich, es geht gar nicht mehr um das eigentliche Thema, sondern nur noch darum Christen zu deformieren. Ich denke noch sehr an Bremen letztes Jahr, was wurde da für ein Spektakel veranstaltet. Wenn es doch für die Betroffenen der richtige Weg ist und sie zu ihrer Homosexuallität stehen, warum wird dann so ein Theater gemacht.
Feige finde ich es auch, wenn dann die Veranstalter einen Rückzug antreten würden.
Michaela Ratzke
LSVD und GWUP protestieren gemeinsam gegen pseudowissenschaftliche Heilungsversuche an Homosexuellen:
http://blog.gwup.net/2009/04/18/gwup-kritik-homo-heiler-marburger-kongress/