Das Wahljahr 2009 hat bereits begonnen. Die Parteien buhlen um Wählerstimmen – wie gewohnt übertrumpfen sie sich mit verheißungsvollen „Versprechen”.
Das von der SPD vorgestellte Regierungsprogramm, zielt dabei auch auf die schwulen und lesbischen Wähler der Republik ab. Unter Punkt acht: „Die soziale Gesellschaft im Wandel”, spricht sich die Partei, unter ihrem Spitzenkandidaten Frank Walter Steinmeier, für den aktiven Abbau von Diskriminierung und Homophobie aus. Auch die in letzter Zeit viel diskutierte Frage der Gleichstellung wird im Wahlprogramm berücksichtigt. Zumindest werden zwei Zeilen in dem aktuellen 59-seitigen „Schwarz-auf-Weiß-Dokument” dafür verwendet.
Innerhalb der Partei ist man sich derzeit einig: Es ist an der Zeit, eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften zu respektieren. Eine Gleichstellung mit dem „altbewährten” konventionellen Ehe-Modell soll umgesetzt werden.
„Wir sind sehr erfreut über dieses klare Bekenntnis der SPD zur Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Ehe.”, so Manfred Bruns, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD) e.V., zum aktuellen Wahlprogramm der SPD. „Die CDU hat der Gleichstellung im Bund und in den Ländern durchweg zugestimmt oder sie sogar veranlasst. Es dürfte deshalb für die SPD nicht schwer sein, die jetzt versprochene Gleichstellung demnächst in einem Koalitionsvertrag festzuschreiben, wenn sich die SPD an einer Koalition beteiligen sollte.”, so Bruns weiter. Seiner Meinung nach, fehle es jedoch an gezielten Präventionsmaßnahmen gegen die derzeit vorherrschende homophobe Gewalt in Deutschland. Zudem dürfen Veranstaltungen, in denen Homosexualität als abartig und krank dargestellt wird, zukünftig nicht von staatlicher Seite gefördert werden.
(Bilddatei: Rolf van Melis/Pixelio)
Gemeinsam stark in Berlin: Linke und SPD im Kampf gegen Homophobie
Homosexueller Arbeitskreis in Sachsen
Gleichstellung in Schleswig-Holstein gescheitert
Zehn Jahre „Hamburger Ehe”
Ich finde es schon traurig das die SPD jetzt wo die Wähler verschwinden sich plötzlich daran erinnert”ach wir haben ja noch die Homosexuellen und Lesben als Wähler die wir noch bis vor kurzem bekämpft haben”also auf wir brauchen ihre Stimmen,denn wir wollen an die Macht das nacher können wir immer noch ändern.Wie tief muß die angst in der SPD sein nicht vom Volke gewählt zuwerden,siehe Berlins OB hätte Er sich vor der Wahl hingestellt ich bin und das ist gut so,nicht eine Stimme hätte Er bekommen von seinen Genossen,so sieht die Wahrheit aus.Also aufpassen was ihr Wählen tut !
Da bin ich trotz allem anderer Meinung , klar es ist wichtig , das die Parteien sich mehr für alle Gruppe einsetzen und das BEISPIEL GLEICHSTELLUNG GLEICHGESCHLECHTLICHER PAARE einsetzen , jedoch hier geht es um mehr , WÄHLERFANG hin oder her , WER SICH POLITISCH INTERESSIERT UND EIN KLARE EINSTELLUNG dazu hat , gehören noch mehr und wichtigere Punkte dazu , gerade WIRTSCHAFTLICHER und SOZIALER Perspektiven und Inhalte für Deutschland , wer hat die meiste Kompetenz , sachlicher und inhaltlicher sowie glaubwürdiger Schwerpunkte und Ziele vor Augen , welche der Parteien kann man vertrauen und einschätzen das was versprochen auch in gewisser Weise umgesetzt wird , verträglich mit dem was der Staat sich zumuten kann !
Was und wie gehen diese Parteien mit der Zukunft unseres Landes und den Interessen des Volkes bzw.der Bürger um ! Und das allerwichtigste welcher Partei mutet man den neuen Anforderungen und ihrer Verwirklichung zu ! Sachthemen und das allerwichtigste HANDELN ,jawoll Handeln in Zeiten der Krise und Stärke dazu , dies umzusetzen , wen kann dies gelingen ! Fragen die man sich vorher und nachher stellen wird , und welche von den Parteien ist dazu in der Lage , dieses in irgendeiner Form zu verwirklichen bzw. umzusetzen.
Die SPD selbst muss sich erst einmal ihrer Tradition und ihrer eigenen Sache dessen bewusst sein was sie will und für wen sie es will , denn da hat sie innerparteilich sowie aber auch gegenüber den Bürgern noch Stellung zu ziehen ! innerparteilich hat die SPD sich wieder zu einer Kraft zu formieren , und das wurde verspielt und das muss erst mal wieder aufgebaut werden ! Gerade das Vertrauen zur Partei SPD !