In den letzen Wochen haben die Medien das Thema bereits ordentlich diskutiert. Zahlreiche Vertreter aus Politik und der LSBT-Community haben sich zu Wort gemeldet und ihren Standpunkt zur Pro-Reli-Aktion deutlich gemacht. Am vergangenen Wochenende war es dann soweit − Berlin wurde an die Wahlurnen gebeten.
Ethik bleibt Pflicht-, Religion freiwilliges Zusatzfach
Das Ergebnis: Der Volksentscheid floppte. Mit einer − wenn auch knappen − Mehrheit, stimmten die Berliner gegen das Wahlpflichtfach Religion. Insgesamt setzten 51,3 Prozent der Stimmenberechtigten ihr Kreuz bei „Nein”. 48,5 Prozent der abgegebenen Stimmen, sprachen sich dennoch für die Einführung des Religionsunterrichts aus. Zukünftig bleibt also alles beim Alten − der Ethikunterricht ist weiterhin ein Pflichtfach, Religionsunterricht ein freiwilliges Angebot an den Berliner Schulen. Enttäuschend ist jedoch die schlechte Beteiligung am Volksentscheid, lediglich 29,2 Prozent der Berliner Wähler nahmen den Gang zur Wahlurne auf sich.
Bereits im Vorfeld hatten sich Vertreten von schwul-lesbischen Organisationen gegen die „Pro-Reli-Kampagne” ausgesprochen. Nach einigen verbalen Bekundungen und Erkenntnissen entstand das Motto: „pro Ethik contra Homophobie”, initiiert vom Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) e.V. Gemeinsam mit dem Bündnis „Pro Ethik” appellierte man für den Erhalt des Ethikunterrichts. Dieser gilt seither als einziges schulisches Element, das Jugendlichen die Möglichkeit bietet sich mit Werten und Normen der Gesellschaft auseinander zu setzen. „Allein die thematische Aufarbeitung des Themas Sexualität ist im Schulalltag ein wichtiger Bestandteil. Bisher hatten die Pädagogen die Möglichkeit, Vorurteilen entgegen zu treten. In gemeinsamen Diskussionen und Projekten wurde zum Beispiel Homosexualität immer wieder thematisiert.”, so ein Sprecher des Bündnis „Pro Ethik”. Mit dem erzielten Ergebnis können zahlreiche Berliner Institutionen der LSBT-Community aufatmen. In Zeiten von immer noch zunehmender homophober Gewalt ein erster Ansatz.
Liebe GAYS.DE mit Euren diesen einseitigen Beitrag bin ich nicht einverstanden, er zeug von vielseitiger geblendeten und verlorenden Geistern!
Ihr stellt Euch damit in einer Ecke wo ihr eigentlich nicht sein wolltet, nun nach euer atheistischen Haltung brucht ihr Euch doch nicht Wundern wenn ihr der homophober Gewalt erst recht Anschub gedeien laesst !
“Sorry ,das ich eine andere Meinung habe, als die meisten Mitläufer einiger Verbände”
Lieber UZBLN,
der von dir kommentierte Beitrag spiegelt keinerlei Meinung des Autors wieder. Auch GAYS.DE möchte keine Wertung treffen, zumindest nicht in Bezug auf das Wahlergebnis:
Wir finden lediglich, dass gegen Homophobie generell etwas getan werden sollte. Eine Thematisierung im Unterricht und eine gemeinsame Aufarbeitung solcher Themen sollte also immer unterstützt werden. Das soltle nicht allein im Ethikunterricht geschehen.
Dies ist kein einseitiger Beitrag , sondern eine Information für mich , und GRUNDSÄTZLICH dazu sage ich auch , SEXUALITÄT , IST LEIDER IN DIESER GESELLSCHAFT ein TABU -THEMA , wenn es um AUFKLÄRUNG ; NORMEN UND das allerwichtigste dem Umgang mit der Sexualität geht ! Sexueller Verkehr viel zu früh , Verantwortung dessen was es heisst zu schützen , einer Familie zu gründen , Verantwortung dessen , wenn man Eltern wird , Umgang mit Pflichten und nicht nur die rechte kennen , all das ist leider in den Hintergrund gekommen , was heisst , es geht schneller wie man denkt , doch Denken kommt von Geist , Reife und der resultierenden Verantwortung , das sind die Dinge die gerade , noch mehr im ETHIK UNTERRICHT zum tragen kommen sollten !
Aber ich trage eine Wertung , zu diesem Wahlergebnis , in Berlin , kann man vom Bezug her Durchschnittswerte als Meinungsbild nicht mehr für Deutschland zur Grundlage nehmen , weil der ausländische Anteil der Bürger ist viel zu hoch um eine Art Meinung der deutschen als Durchschnitt zu bewerten !
Jeder kann da anderer Meinung sein , doch viele ausländische Bürger identifizieren sich nicht mit , das schlimme daran ist Leben nach eigenem Muster in Deutschland und das prikäre an der Sache ist KAUM DEUTSCHKENNTNISSE ALS SPRACHGEBRAUCH , obwohl in 3 Generation diese Familien , in Deutschland wohnen !
Was solls ETHIK , das FACH FÜR ALLE , um miteinander und füreinander zu DENKEN HANDELN KOMMUNIZIEREN UND ZU VERSTEHEN ohne das man welchen Glauben auch man hat ausgegrenzt wird !
NICHT IMMER NUR NÖLEN SONDERN AUCH HAMDELN !!!!!!!!!