Knutsch-Demo in Berlin erfolgreich!

Am vergangenem Wochenende hieß es in Berlin: „Knutschen bis der Wirt kommt!”. Hintergrund ist folgender: Nachdem ein Eisverkäufer aus dem Berliner Nollendorfkiez Homosexuelle aus seinem Laden verwies, verschaffte sich die schwule Szene Gehör. Diskriminierung und verbale Attacken wolle man sich nicht mehr gefallen lassen und so wurde mit Hilfe des Internets zum „Kiss-In” aufgerufen. (GAYS.DE berichtete)
Zahlreiche Protestwillige folgten dem Aufruf am Samstag und versammelten sich pünktlich um 14:00 Uhr vor der Eisdiele „Dolce Fredo” in Berlin Schöneberg. Mit den Worten: „Wir stehen hier für den freundlichen Umgang mit Menschen, für Toleranz, Liebe und zuneigung”, startete die Aktion und die anwesenden Paare versanken in küssende und knutschende Zweisamkeit. Übrigens: Das Lokal in der Berliner Maaßstraße ist vorübergehend geschlossen.

Ein kurzer Video-Bericht von Miguel-Pascal Schaar bietet euch einen kleinen Einblick:

Mehr zum Thema haben wir hier gefunden:

SAMSTAG IST EIN GUTER TAG

Siegessäule

Blider

Kommentare

  1. Jens meint:

    Richtig So! Tolle Aktion.
    Schade das ich grad nicht in Berlin war.

  2. Frank Peter Ostwald meint:

    Ich finde esganz hervorragend, daß die schwule Gemeinschaft Berlins so gut zusammengearbeitet hat, offensichtlich auch unsere lesbischen Schwestern. Ein wunderbares Zeugnis schwul- lesbischer Solidarität gegen antihomosexuelle Tendenzen ausländischer Mitbürger.

Trackbacks/ Pingbacks

  1. [...] Wochen einige Gewerbetreibende ihren Unmut über die gleichgeschlechtliche Liebe geäußert haben (GAYS.DE berichtete), soll ein Protestmarsch stattfinden, um auf die vorherrschende Intoleranz der Gesellschaft [...]

  2. [...] Egal ob Politiker, Kollege, Dozent, Sportler oder einfach nur Nachbar, Kioskbetreiber oder Eisverkäufer – immer wieder müssen Homosexuelle Sprüche einstecken und Selbstbewusstsein und Toleranz [...]

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