Evangelische Kirche möchte Homosexuelle akzeptieren

Hundertausende Menschen strömten am vergangenen Wochenende nach Bremen, um an dem Kirchen-Event des Jahres teilzunehmen − dem Kirchentag. Genau diesen Anlass nutzte Präsens Alfred Buß, Chef der evangelischen Kirche von Westfalen, um sich für eine bessere Akzeptanz gegenüber Homosexuellen auszusprechen. In seiner Rede sprach er davon, dass Homosexualität aus christlicher Sicht akzeptiert werden könne. Unterstützt hat Buß seine Meinung mit der „Liebe Gottes”, die allen Menschen zustehe und nicht durch eine bestimmte sexuelle Orientierung gemindert wird.

Buß setzte mit seiner Meinung ein Signal für die Anerkennung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender. Gleichgeschlechtliche Paare sollten zukünftig als selbstverständlich betrachtet werden und den Gemeinden eingebunden werden. Zur Thematik Homo-Ehe gab Buß aber zu verstehen, dass eine eheliche Verbindung auch zukünftig nur zwischen Mann und Frau eingegangen werden solle.

Einen etwas anderen Vergleich führte Buß an, um die Anerkennung von gleichgeschlechtlicher Liebe zu verdeutlichen. Er verglich mit Linkshändern. Diese galten vor einigen Jahren noch als „heilbar” und wurden vielerorts entgegen ihrer Veranlagung umerzogen. Heute weiß man, dass dies falsch war, so Buße weiter. Ebenso müsse man die Gruppe der Homosexuellen begreifen − daher gilt: Akzeptanz vorantreiben und Diskriminierung abbauen.

Kommentare

  1. fabianus meint:

    Kleiner Weg mit Signalwirkung dessen , was die Evangelische Kirche veranstaltete , Diplomatisch wems Gott gefällt , dja , so ist nun mal das los eines Art von Politikers um die Interessen und Überzeugungen aller in Gleichklang , Einverständnis und dessen was man mit vorgehaltener Hand hinter den Kulissen der Diplomatie sagt , gut eingefädelt , und nicht zu sehr der einen oder anderen Gruppe Partei ergriffen , jedoch den kern des Problemes voll bewusst erkannt und angesprochen sowie neue Leitlinien von Denk und Verhaltensweisen der Sache wegen ins Rollen gebracht !
    Dja und nun braucht es viel Zeit das die Saat aufgeht und dessen den Menschen stets bewusst gemacht wird , um in den kommenden Jahren , ein REALISTISCHERES BILD zu offerieren , heisst im KLARTEXT DENK UND LERNPROZESSE in die Köpfe der MENSCHEN so zu gestalten , das dieses auch dann zur NORMALITÄT wird ! Der Anfang ist gegeben und ein langwieriger Prozess und Weg beginnt , den man kürzen kann , wenn alle Menschen mit darüber sich intensiv Gedanken machen und sich realistisch mit dieser Thematik auseinander setzen !

  2. Wolfram Wehrhahn meint:

    Also wenn ich das Wort “möchte” schon höre aus dem Munde der Kirche klingelt es bei mir wahrlich,die Kirche macht dies nur aus dem grunde weil die Stühle leer bleiben-also wegen des geldes was man mit diesen Menschen machen kann,und nicht aus Nächstenliebe und diese Menschen näher an Gott zu bringen-gütiger sind das verlogene Diener des Herrn.Ich kenne die kirche und weiss was für ein handeln dahinter steckt -mir wird schlecht -!

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  1. [...] Gemeinschaft leben können müssen, ohne verschmäht zu werden. Bereits beim evangelischen Kirchentag in Bremen im Mai dieses Jahres, äußerte sich Buß positiv gegenüber Homosexuellen Gläubigen. „Gott [...]

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