CSD 2009: Fünf heiße Tage in Würzburg!

„Ardiggl drei mir komme nei!” – So lautet das Motto des diesjährigen CSD in Würzburg. Ab heute starten die schwul-lesbischen Tage, die vom Verein Toleranz Fabrik e.V. veranstaltet werden. Als Gäste werden unter anderem die „Wa(h)re Liebe”-Ikone Lilo Wanders und DSDS-Quoten-Schwuppe Daniel Kübelböck sowie Superstar Elli Erl erwartet. Als Schirmherr der heißen Tage tritt Oberbürgermeister Georg Rosenthal vor die feiernden Massen.

„Ardiggl drei mir komme nei!”

Der Würzburger CSD ist wie gewohnt politisch geprägt. Die Veranstalter setzten auch in diesem Jahr auf das Interesse der queeren Community und beweisen mit der Mottowahl ihr Interesse an der Gleichberechtigung Homosexueller im Alltag. Berufen wird sich mit dem Ausspruch: „Ardiggl drei mir komme nei!”, auf den Gleichheitsartikel des Grundgesetzes. Dieser besagt, dass niemand benachteiligt werden dürfe. Egal welches Geschlecht, welcher Abstammung, Rasse Heimat und Herkunft. Jedoch wurde die sexuelle Orientierung der Bundesbürger bisher nicht berücksichtigt. Der  Toleranz Fabrik e.V. kritisiert, dass die Lebenssituation von Lesben und Schwulen bisher vernachlässigt wurde. Eine bunte Veranstaltung mit zahlreichen Partys und kleinen Highlights, geprägt vom politischen Engagement der Community steht also in den Startlöchern.

Zum Programm:

Eröffnet wird der Würzburger CSD morgen Abend mit einer Gala, moderiert von Lilo Wanders. Die After-Gala Party findet ab 22 Uhr im Zauberberg statt – unter anderem mit den Ex-DSDS Kandidaten Daniel Kübelböck und Elli Erl. Am Donnerstag lockt eine Ausstellungseröffnung zum Thema Homosexualität in Polen Interessierte in das WuF-Zentrum oder die Filmpreview von „Contact High” ins Cineworld. Den politischen Auftakt der heißen Tage gibt es am Freitag mit Oberbürgermeister Georg Rosenthal und FDP-MdL Karsten Klein. Am Samstag bahnt sich der bunte Zug parallel zum großen Straßenfest ab 15 Uhr seinen Weg durch die Zuschauermassen. Die Abschlusskundgebung findet im Anschluss an der Alten Mainbrücke statt, bevor es am Abend zur Big-CSD-After-Show-Party geht.

Mehr Infos zum CSD Würzburg findet ihr hier. Weitere CSD Termine findet ihr in der GAYS.DE Infothek.

Kommentare

  1. fabianus meint:

    Kurz und bündig , Lebenssituation bisher vernachlässigt wurde ….—– Toleranz und eingegliedert in der Gesellschaft ——ES HAT SICH SCHON EINIGES GETAN IN DEUTSCHLAND -jedoch können wir zufrieden sein mit der jetzigen Situation und Lage in Deutschland ? -Wir werden beachtet und wahr genommen -unsere Stimme zählt schon in gewisser Weise –JEDOCH -GEWISSER WEISE ? DOCH wir sind am Anfang , -es bedeutet noch mehr dazu geleistet und geachtet von der anderen Seite der Bevölkerung ,das wir NORMALOS sind und für sie auch sein sollten, unseren Beitrag leisten wie jeder andere -und als Selbstverständlichkeit in der Gesellschaft aufgenommen werden -der ist SCHWUL -NA UND ?
    DOCH -fasse ein jeder sich selbst an die Nase , der, der von sich behauptet schwul zu sein , trägt er auch seinen Beitrag dazu mit , das die Rolle unsere Rolle Ernsthafter und Respektvoller in dieser Gesellschaft BEHAUPTET UND ANERKANNT wird , das sind die wenigsten von uns , die sich einbringen,aber das was schon NORMAL ist und jeden zugänglich geworden ist , gerade hier in Gays ,
    FRÜHER keine Selbstverständlichkeit , HEUTE als normal und ALLTAG empfunden , WURDE VON DENEN DIE HEUTE UNSERE VETERANEN sind hart erkämpft und hierbei sollten die JUNGEN auch einmal nach denken , PARTY schön und blendend , war schon immer so , jedoch ein jeder kann seinen Beitrag mit einbringen , wen er sich selbst mit einbringt , DENN NICHTS ABER AUCH REIN GARNICHTS VERWIRKLICHT MAN IM SELBST- LAUF !!!!!

  2. Benson meint:

    @fabianus: Was willst du uns eigentlich damit sagen?
    Ich würde nciht sagen, dass auch wenn ich glücklich verheiratet bin ich nicht meinen Teil zur Szene und anerkennugn beitrage. Ich gehe ab und an aus, in die Szene – also leiste ich meinen Beitrag – ich unterstütze. Ich denke jedoch nciht, dass cih mit Regenbogenfahne und Banner “bewaffnet” durchs Leben schreiten möchte. Vielleicht möchte ich auch in Teilen der GEsellschaft ungeoutet bleiben. Das ist ebenso mein Recht.

    Sicher hat sich in den letzten Jahren viel getan, aber ein CSD ist doch in erster Linie keine politische VEranstaltung mehr. Heute zählt doch das Feiern unter sich – oder kennst du wirklich Leute, die da hinfahren, um zu demonstrieren????

  3. Toleranz meint:

    Hier wird so viel von Toleranz geschrieben und noch mehr eingefordert.
    Wo aber bleibt die Toleranz in diesem Beitrag?
    Warum wird ein Künstler, der durch seinen Auftritt bei der CSD-Gala seine
    Prominenz nutzt, um in der Bevölkerung vermehrt Aufmerksamkeit für
    die Probleme und Forderungen der Homosexuellen zu erzielen, der über 26.000 € für die Deutsche Aids-Stiftung gesammelt hat – warum wird dieser Künstler hier als
    DSDS-Quoten-Schwuppe verunglimpft?
    Toleranz fordern, ist einfach, Toleranz leben, wohl eher nicht.

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