16
Jun

Schon jetzt hat Sacha Baron Cohen erreicht, was er eigentlich bezwecken wollte: Sein aktueller Film „Brüno“, der ab neunten Juli in unsere Kinos kommt, provoziert und das bewusst.

Cohen, bekannt aus „Ali G.” und „Borat“, spielt einen schwulen Modejournalisten aus Österreich, der seine ‚unwissenden‘ Opfer mit einer teilweise aggressiven Auslebung seiner sexuellen Orientierung zur Weißglut bringt.

In den USA hat es Cohen mit seinem Streifen bereits geschafft, selbst Homo-Verbände und Organisationen gegen sich aufzubringen. Durch seine unverblümte Darstellung diverser Situationen homophoben Charakters, sind einige nicht mehr von der Satire begeistert. Als teilweise problematisch und die queere Community beleidigend wird der Streifen gar mittlerweile empfunden. Die Gegenseite sieht dies ganz anders. Sie finden die Anspielungen und provakanten Szenen mehr als gelungen.

Cohen zeigt mit seinem neuen Leinwandspektakel, wie einfach es ist, Menschen zu beeinflussen. Wie schnell sich ein Meinungsbild ändern kann. Denn „Brüno” beweist eben auch, wie sich Personen verhalten, wenn sie bemerken, dass ihr Gegenüber anders ist – und nicht einer gesellschaftlichen Norm entspricht. Aber überzeugt euch selbst:

Kategorie : Klatsch&Tratsch / Sonstiges

Ein Kommentar zu “„Brüno“ provoziert –Und das ist gewollt!”