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Berichten der philippinischen Botschaft in Saudi-Arabien zufolge sind bereits vergangene Woche insgesamt 67 Gastarbeiter verhaftet worden. Diese hatten in der Hauptstadt Riad an einer privaten Schwulenparty teilgenommen und den philippinischen Unabhängigkeitstag (am 13. Juni) unter Gleichgesinnten gefeiert.

Die Männer wurden von der sogenannten Religionspolizei in Gewahrsam genommen, die Party umgehend aufgelöst. Den Männern, die als Gastarbeiter im Land leben, werden die „Zurschaustellung von Homosexualität” sowie die „Imitation von Frauen” vorgeworfen. Zudem fanden die Beamten bei der Razzia Alkohol, der im Land verboten ist. Mit mindestens 50 Peitschenhieben und sechs Monaten Haft müssen die 67 Männer nun rechnen.
Hätten die Beamten zudem homosexuelle Handlungen nachweisen können, hätte den Männern die Todesstrafe − in der Regel durch öffentliches Enthaupten durch ein Schwert − gedroht.

Die Gesetzgebung in Saudi-Arabien wird durch die Sharia geregelt. Diese besagt, dass „abweichendes sexuelles Verhalten” Strafen wie Inhaftierung, Peitschenhiebe und Hinrichtungen erlaubt. Die strenge Gesetzgebung des Landes macht es Homosexuellen unmöglich sich zu entfalten. Immer wieder werden Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender Opfer der brutalen Rechtssprechung.

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Kategorie : Recht / Sonstiges

2 Kommentare zu “Homo-Party in Saudi-Arabien – 67 Männer verhaftet!”


PeterPlate 22. Juni 2009

Auch hier kann ich nicht verstehen, dass es immer noch Länder gibt, in denen Homosexualität als Straftat gilt. Die Todesstrafe auf sexuelle Hendlungen mit gleichgeschlechtlichen Partnern ist meines Erachtens menschenunwürdig. Es kann doch nicht angehen, dass Menschen andere Menschen umbringen nur weil sie nicht der gleichen Gesinnung sind….

Die Welt ist einfach ungerecht…

Heribert 22. Juni 2009

Habe selbst lange Zeit in Suadi.Arabien gelebt und kann nur bestätigen, dass es da nicht leicht ist. Wenn man sich mal mit einem Mann getroffen hat, dann immer schön offiziell als Geschäftstermin, Da ist nichts mit Weltoffenheit und so. Da sollten Menschenrechtsorganisationen endlich was veranlassen…