Informationen von CNN zufolge, wird es in den kommenden Tagen zu möglicherweise heftigen Konflikten innerhalb der anglikanischen Kirchengemeinschaft in den USA kommen. Grund dafür sind die von der Episkopalkirche – eine Untergruppe der Anglikaner – getroffenen Änderungen in Bezug auf Menschen mit einer homosexuellen Orientierung.
Mehrheitlich wurde bei einer Versammlung in Anaheim (Kalifornien) für die Öffnung sämtlicher Kirchenämter für Homosexuelle gestimmt.
Damit spalten sich die Episkopalen erneut von den Anglikanern ab. Diese stehen den fortschrittlichen Bekundungen ihrer Glaubensbrüder eher negativ gegenüber. Homosexuelle haben nach Ansicht vieler Glaubensanhänger kein Recht auf eine Mitgliedschaft oder gar Tätigkeit innerhalb der Glaubensgemeinschaft. Homosexualität gilt weitgehend als verpönt – Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung werden meist gemieden. Erst im vergangenen Jahr hat sich das geistliche Oberhaupt der Anglikaner Rowan Williams, Erzbischof von Canterbury, gegen die Weihe von Schwulen zu Bischöfen ausgesprochen.
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