Wenn es nach dem Willen von Nationalrat Erich von Siebenthal geht, dürfen in der Schweiz bald alle zum Zwangs-HIV-Test antreten. „Neuansteckungen können nur durch verschärfte Kontrollen verhindert werden.”, so von Siebenthal. Damit möchte er, gemeinsam mit der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auf die derzeitige Zahl der HIV-Neuinfektionen im Alpenstaat reagieren. Im letzten Jahr wurden von Ämtern und Ärzten 779 positive Diagnosen ausgestellt.
Geschlossen mit parteilicher Unterstützung, tritt von Siebenthal gegen die aktuellen Präventionskampagnen ein. Seiner Ansicht nach sind das verschwendete Mittel: „Für Risikogruppen [...]brauchen wir einen obligatorischen AIDS-Test.”, so der 51-Jährige. Alles andere sei indiskutabel. Dass seine Aktion auf Widerstand stößt, interessiert den Nationalrat nicht. Seine Idee sei keine Form der „Seuchenbekämpfung aus dem letzten Jahrhundert”, sondern vielmehr die beste Lösung, gestand er gegenüber dem Züricher „Tagesanzeiger”.
Bereits im vergangenen Juni sollte eine Aufklärungskampagne per Gesetzesentwurf gestoppt werden – von Siebenthal scheiterte jedoch. Auch das per Volksabstimmung bestätigte Lebenspartnerschaftsgesetz konnte von Siebenthal und die SVP nicht verhindern – Schweizer denken eben doch anders als Einzelkämpfer!
Frage mich in welcher Zeit dieser Mann leben tut,hatte gedacht wir hätten das alles hinter uns in Europa aber man sieht man lernt nie aus das solch Dummköpfe nie Aussterben.Und solange es Menschen gibt solche auch immer wieder auftauchen und von vielen auch noch jubel empfangen dürfen.Hier auf diesem Planeten laufen neben Krankheiten auch sehr kranke Hirne herum,gruß in die Schweiz und nach Europa!