Schwul in Berlin: Totschlag oder Mord? Polizei ermittelt!

Bei Löscharbeiten am Freitagabend, fanden Berliner Feuerwehrmänner die Leiche eines 23-Jährigen Mannes am Einsatzort. Ersten Ermittlungen zufolge kann bei dem Verstorbenen von dem Wohnungsinhaber ausgegangen werden. Die Gerichtsmedizin stellte fest, dass der Tote − nicht wie angenommen − an den Folgen der Rauch- und Brandentwicklung ums Leben gekommen ist. Als Todesursache wird „[...] Gewalteinwirkung gegen den Hals [...]” angenommen, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft mitteilte.

Nach Angaben der Einsatzkräfte, waren im Wohnbereich eindeutige Kampfhandlungen erkennbar, sodass von einem Kapitalverbrechen ausgegangen werden müsse. Ob es sich dabei aus einer Tat im Affekt − also Totschlag − oder aber um einen geplanten Mord handelt, ist bisher unklar. Der Schwelbrand in der Berliner  Stichstraße (Ortsteil Wilhelmstadt), sollte vermutlich die Tat vertuschen und Spuren beseitigen. Die 4. Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nachbarn berichteten, dass der junge Mann seit vier Jahren in der Wohnung lebt. In letzter Zeit wurden immer wieder wechselnde Männerbekanntschaften beobachtet. Sein Verhalten und Auftreten habe sich zudem sehr verändert. Die Polizei ermittelt daher auch in homosexuellen Kreisen. Details wurden bisher noch nicht bekannt gegeben.

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