Wenig erfreuliche Nachrichten kommen von den World Outgames aus Kopenhagen. Nach einer beeindruckenden Eröffnungsveranstaltung am Samstagabend, sind drei Teilnehmer von Homo-Hassern überfallen und zusammengeschlagen worden. Aufgrund der Verletzungen mussten die Sportler aus Norwegen, Schweden und Großbritannien in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Zwei der tatverdächtigen wurden gestern bereits einem Haftrichter vorgestellt, berichtete ein Polizeisprecher. Die Männer sollen die homosexuellen Sportler aus Hass und extremer Intoleranz angegriffen haben.
Die World Outgames finden noch bis zum 2. August in der dänischen Hauptstadt statt. In 38 verschiedenen Aktivitäten − von Aerobic bis Wasserpolo − können die Teilnehmer verschiedener Leistungsniveaus gegeneinander antreten. Erwartet werden mehr als 5.500 schwule, lesbische, bisexuelle und transgender Gäste aus aller Welt. Ein Großteil der Teilnehmer aus mehr als 100 verschiedene Nationen hat sich bereits im Vorfeld für die zweiten World Outgames angemeldet − am stärksten vertreten sind Sportler aus Europa, Nordamerika und Australien.
Neben den zahlreichen sportiven Veranstaltungen, haben die Organisatoren aber auch für einen kulturellen und gesellschaftlichen Rahmen gesorgt. So finden neben verschiedenen Darbietungen und Ausstellungen, auch zahlreiche Partys statt. Das Tanzbein darf also geschwungen werden − Der Muskelkater freu sich.
Zudem findet von Montag bis Mittwoch eine Menschenrechtskonferenz statt, bei der über die Probleme und Anliegen der LGBT-Community debattiert und diskutiert werden darf. Zum Abschluss der 2. World Outgames laden die Veranstalter zu einer großen Parade durch Kopenhagen ein.
Foto`s vom Eröffnungsabend:
(Fotografen: Magnus Rognvid(2), Martin Kristiansen(3))





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