In der israelischen Metropole Tel Aviv hat ein maskierter Mann am Samstagabend zwei Menschen getötet – Dreizehn weiter worden verletzt. Unter den Todesopfern ist ein 26-Jähriger Mann sowie ein 16-Jähriges Mädchen, wie die zuständigen Behörden mitteilten.
Augenzeugenberichten nach, hat ein schwarz gekleideter Mann ohne zu zögern in die Menge der im Lesben- und Schwulenclub Anwesenden geschossen. Die Polizei hatte noch in der Nacht zum Sonntag eine groß angelegte Fahndung eingeleitet. Erste Ermittlungen haben ergeben, dass es sich anscheinend nicht um eine durch radikale Palästinenser initiierte Tat handelt. Tel Avivs Bürgermeister, Ron Huldai, bestätigte in einem Interview die bisherigen Ermittlungen und gab bekannt, dass das Tatmotiv weiterhin unklar sei.
Auch der Israelische Ministerpräsident, Benjamin Netanjahu ist zutiefst entsetzt über die Tat. „Israel ist ein sehr tolerantes und demokratisches Land. Hier gelten Regeln und Gesetzte und wir müssen jeden Menschen respektieren.”, so Netanjah gegenüber den Medien. Besonders Tel Aviv gilt als tolerante und westlich orientierte Stadt – Schwule und Lesben haben es dennoch nicht imer leicht im Alltag. In der Szene herrschte am Samstagabend Betroffenheit – Noch imer ist unklar, ob die Tat einen homophoben Hintergrund inne hat. In dem Homosexuellen-Treffpunkt fand zu Tatzeit ein der wöchentliche Treff schwuler und lesbischer Jugendlicher statt.
[...] eines Treffpunkts für lesbische und schwule Frauen und Männer im Stadtzentrum von Tel Aviv. (GAYS.DE berichtete) „Wir sind erschüttert. Wir zeigen europaweite Solidarität. Darum organisieren wir gemeinsam [...]