Bielefeld darf sich ab sofort im gleichen Atemzug mit Paris und Berlin nennen. Auch wenn die Städte geografisch weit auseinanderliegen und „Großstadt-Strukturen“ sicherlich weit auseinander klaffen – eins haben sie seit gestern Abend gemein: Sie alle werden von einem schwulem Oberbürgermeister regiert.
Pit Clausen (SPD) konnte sich in einem „Fotofinish“ in der ostwestfälischen Metropole durchsetzen. Mit einer Mehrheit von 43,3 Prozent, konnte sich Clausen gegen Bernd Landgraf (CDU, 40,2 Prozent) behaupten.
In der Hochburg von Schwulen und Lesben – in Köln – sieht das Ergebnis jedoch ganz anders aus. Der offen homosexuelle OB-Kandidat Peter Kurth hat es nicht geschafft, das Zepter der Homo-Hauptstadt für sich zu gewinnen und an sich zu reißen. Auch sein schwuler Kollege Ralph Sterck (FDP) konnte nicht überzeugen. Eindeutiger Gewinner der Oberbürgermeister Wahl ist somit – der gemeinsame Kandidat von SPD und Bündnis 90/Die Grünen – Jürgen Roters. Mit 55 Prozent der Wählerstimmen konnte Roters das neue Amt antreten. Bereits vor Wahlende kristallisierte sich ein eindeutiges Ergebnis in Köln heraus.
Interessantes zur Bundestagswahl findet ihr hier: Wahlprüfsteine.
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