Homosexualität im Fußball – Gibt es Schwule Profifußballer oder nicht. Die Zeitschrift „11 Freunde“ hat das vielumstrittene Thema einmal mehr aufgegriffen. Im Gespräch mit Marcus Urban werden die Erfahrungen, Gerüchte und Sehnsüchte eines jungen Mannes analysiert, der sich in der Macho-Welt Fußball nicht entfalten kann. Urban selbst ist Mittelpunkt des Gesprächs. Der Ex-Fußballer hatte das Versteckspielen satt und wagte einen großen Schritt. Vor zwei Jahren machte er seinem Unmut Luft und outete sich als Homosexueller. Genauer gesagt als homosexueller Mann, der jahrelang nicht zu seiner eigenen Sexualität stehen konnte.
In einem Sport, in dem gleichgeschlechtliche Liebe immer noch tabuisiert wird, ist es nicht einfach zu bestehen. Urban spricht über seine Erlebnisse, seine Gedanken und Erfahrungen. Anvertrauen konnte er sich während seiner Spielerzeit niemanden. Freunde gab es nur wenige. „Untereinander war alles mehr als oberflächlich. Richtige Spieler-Freundschaften gab es nicht.“, so Urban im Interview. Auch in seiner Biografie „Versteckspieler“ schildert Urban sein Leben als Schwuler in einer Hetero-Umgebung und beschreibt seine Gefühle und Ängste.
Die Frage nach homosexuellen Spielern in der Bundesliga wurde in den letzten Monaten immer wieder gestellt und diskutiert. Geoutet hat sich noch keiner, aber mit Sicherheit gibt es sie – schwule Fußballer. Warum aber hat sich bisher keiner getraut? Urban ist sich sicher, dass die Angst vor Ablehnung von Spielern und Fans zu groß ist. Die Stadionfraktion ist anscheinend noch nicht bereit für schwule Männer in der Macho-Welt Fußball. Auch wenn vom DFB Unterstützung und Toleranz zugesichert wird – es wird noch dauern, bis der Erste seinen Freund auf dem Rasen präsentiert…
Das gesamte Interview findet ihr hier.
Oh ja… wenn sich der erste Profifußballer – am besten noch VOR einer WM oder ähnlichem – outet, ist das sozusagen ein Meilenstein. Passieren wird es sicher, die Frage ist nur, wie bald…
Hallo, als schwuler Fussballfan hätte ich mich gefreut, wenn sich die Schwulen unter den Spielern hätten outen können.
Es ist nicht nur die Angst vor Ablehnung durch die Sportkameraden und
den Fans, sondern auch ein finanzieller Hintergrund.
Welcher Verein kann es sich finanziell leisten, mit einem schwullen Spieler ein Risiko einzugehen…?
Aber die Karriere des Fussballers wäre wohl nicht so erfolgreich!
Ich finde Fussballer sollten Sich untereinander darüber Einig sein mit wem man es zu tun hat.Ich mußte aus meinem Verein ,weil ich seid meiner Schulzeit Schwul wurde und habe es bis jetzt nicht bereut,mich hatte es immer zu älteren hingezogen,besonders Bauarbeitern im Sommer,wenns so richtig heiß wurde.Ich bin seit dieser Zeit immer gut gefahren ,aber als bekannt wurde ,daß ich auf Männer stehe mußte ich den Verein Verlassen,es gibt Schlimmeres ,es tat weh aber was soll es.mfg. Euer Karl-Heinz
Lieber Karl – Heinz,
da hattest Du eben einen Trainer, der keine Ahnung hatte. Ich habe mal Radsport betrieben (von Montag bis Sonntag Training oder Rennen und der Rest der Woche war frei).
Da wurden wir, wenn auch unter dem Siegel der strengsten Verschwiegenheit,im Sportclub von den Trainern gebeten uns so oft wie möglich eine “Hormonspritze” geben zu lassen.
Hormonspritze? Was glaubt ihr denn, was im Ejekulat so alles drinnen ist? Hormone, Enzyme, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und und und.
Da der Hauptbestandteil Fruktose ist, wird das alles im Mastdarm abgebaut in 5 bis 15 Minuten. Und richtiger Sex gibt auch noch einen herrlichen Serotoninschub.
Aber das muss natürlich ganz streng geheim gehalten werden, damit die Pharmaindustrie genügend Dopingmittel verkaufen kann.
Als Kampf den Schwulen im Sport. Es lebe die Pharmaindustrie. Äh, habe ich jetzt nicht etwas verwechselt???