Homophobie in Afrika – Schwules Leben in Uganda

UgandaDas Leben als Homosexueller ist in Uganda nicht einfach. Der afrikanische Staat wollte per Regierungsentscheid die Todesstrafe für HIV-Infizierte Homosexuelle einführen. Für Familienangehörige und Freunde gar langjährige Haftstrafen. Glück im Unglück für die schwulen im Land – der Gesetzentwurf wurde gekippt, Homosexualität wird auch weiterhin mit „nur“ 14 Jahren Haft bestraft.

Bereits vor einigen Wochen ist der Gesetzentwurf öffentlich diskutiert worden. Neben zahlreichen Protesten im eigenen Land, war vor allem aus dem Ausland Empörung zur „neuen Rechtssprechung“ bei der Regierung eingegangen. Stimmen von zahlreichen Verbänden wurden laut, dass die vorgesehene Todesstrafe für HIV-Infizierte und die langjährigen Haftstrafen für Homosexuelle und deren Angehörigen gegen jegliche Menschenrechte verstoßen. Nun ließ ein Regierungssprecher verlauten, dass die Todesstrafe aus dem Gesetzentwurf entfernt werde. Zudem werden die vorgesehenen lebenslangen Haftstrafen nicht mit aufgenommen werden. Eine endgültige Entscheidung über den Gesetzentwurf ist aber noch nicht gefallen.

Neben Uganda haben auch weitere afrikanische Staaten schwulenfeindliche Gesetze oder diskutieren über deren Einführung. Homosexuelle Nigerianer müssen bereits jetzt mit Strafen bis hin zur Hinrichtung rechnen, wenn sie ihre eigene sexuelle Identität ausleben. Ruanda denkt über ein Gesetz zum Verbot gleichgeschlechtlicher Beziehungen nach, in Burundi wurde dies bereits vor Kurzem beschlossen.

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  1. [...] berichtete bereits im Vorfeld: – Homophobie in Afrika… – Mufti will Schwule verbannen… – Uganda weiter homofeindlich… [...]

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