Die Regierung in rückt offenbar von ihren Plänen, eine Todesstrafe für Homosexuelle einzuführen, ab. Nach Medienberichten unter Berufung auf die Nachrichtenagentur „Reuters“ äußerte sich der Ethik- und Integrationsminister Nsaba Buturo in der vergangenen Woche entsprechend. Uganda reagiert damit
auf den scharfen, internationalen Druck.
„Wir denken mittlerweile, dass lebenslängliche Haft besser wäre, weil es den verurteilten Möglichkeit zur Rehabilitation gibt”, so Buturo gegenüber „Reuters“. Der ursprüngliche Gesetzentwurf hat die Todesstrafe für HIV-infizierte aktive Homosexuelle vorgesehen.
Das Europäische Parlament und auch die USA haben das geplante Gesetz scharf kritisiert. Auch Deutschland behielt sich vor, Wirtschaftshilfen für Uganda zu überprüfen, sollte das „Mindestmaß an Menschenrechten“ nicht eingehalten werden. Quelle: Pride1.de/ml)
GAYS.DE berichtete bereits im Vorfeld:
- Homophobie in Afrika…
- Mufti will Schwule verbannen…
- Uganda weiter homofeindlich…
[...] ein Gesetz verabschiedet werden, welches Homosexualität noch strenger bestrafen soll. Auch die Todesstrafe für Homosexuelle war dort im Gespräch. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, so Niebel, werden [...]