Westerwelle in Saudi-Arabien: Homosexuellenrechte werden verklausuliert

Mit Spannung wurde aus sicht vieler Homosexueller der Auslandsbesuch des deutschen Außenministers Guido Westerwelle (FDP) in Saudi-Arabien beobachtet. In einer Pressekonferenz gab Westerwelle an, das Thema Menschenrechte mit seinem saudi-arabischen Amtskollegen „intensiv behandelt“ zu haben, konkret wurde er jedoch nicht.

In Saudi-Arabien ist Homosexualität eine Straftat. Homosexuelle müssen sogar mit der Todesstrafe rechnen. Guido Westerwelle hatte in seiner Rolle als FDP-Chef und Oppositionsführer immer wieder gefordert, dass Deutschland stärker für die Achtung der Menschenrechte, speziell auch die von Homosexuellen hinweisen müsse. Als Vizekanzler und Außenminister ist Westerwelle nun selbst in der Funktion, diese Forderungen auch in die Tat umzusetzen.

In Riad vermied es Westerwelle, das Thema offen und direkt anzusprechen. Das Thema Menschenrechte sei „ausführlich“ besprochen worden und hier habe es auch Meinungsverschiedenheiten gegeben, so der Minister. Berichte über den konkreten Gesprächsinhalt vermied Westerwelle jedoch.(Quelle: PRIDE1.de/ml)


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