17
Mai

Jedes Jahr am 17. Mai finden überall auf der Welt zahlreiche Aktionen rund um das Thema Homophobie und Transphobie statt. Gemeinsam treten Verbände, Vereine und Institutionen für die Rechte von Schwulen und Lesben ein und setzen Zeichen gegen die anhaltende Diskriminierung. Noch immer werden Homosexuelle Menschen nicht gleich behandelt. In einigen Ländern der Welt werden Schwule und Lesben noch immer verfolgt – gar mit dem Tode bestraft. Innerhalb des westlichen Europas sind die Rechte und die Akzeptanz mittlerweile gestiegen, aber auch hier sind gewalttätige Übergriffe und Ausgrenzung noch immer ein Thema.

Zum heutigen Internationalen Tag gegen Homophobie haben das IDAHO Komitee und Gays.com zu einem weltweiten KissIn aufgerufen. In mehr als 40 Städte auf allen Kontinenten werden seit Samstag Küsse als Zeichen für Toleranz und Respekt vergeben. Auch in Deutschland haben zahlreiche Aktionen stattgefunden oder dauern noch an. In Hamburg, Berlin, Frankfurt und Dresden hat ein mega Rainbowflash den Tag eingeläutet und zahlreiche Bilder und Videos sind im Netz zu finden.

Auch in der Politik hat sich anlässlich des IDAHO etwas getan. Die FDP hat die im Koalitionsvertrag versprochene Stiftung zur Antidiskriminierung von Schwulen und Lesben heute durchgesetzt. „Die „Magnus-Hirschfeld-Stiftung“ soll durch bildung und Forschung der Diskriminierung entgegenwirken.“, so Michael Kauch, MdB.

IDAHO:
Der Internationale Tag gegen Homophobie findet seit 1990 alljährlich am 17 Mai statt. An diesem Tag beschloss die Generalsverssammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Begriff „Homosexualität“ von der Liste der psychischen Krankheiten zu streichen. Seither werden an diesem Tag weltweit Aktionen für Toleranz und Anerkennung gegenüber Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern durchgeführt.

Kategorie : Gay Events / Kampagnen/Aktionen