Überall auf der Welt gibt es sie, aber nicht überall wird sie toleriert. Akzeptanz ist ein kleiner Schritt, aber für viele Menschen ist die eigene Homosexualität noch immer eine Belastung. Eine ernstzunehmende. Denn in der Gesellschaft, in der sie leben wird die Liebe zum eigenen Geschlecht als die „falsche“ Liebe bezeichnet. Dabei ist es einzig und allein das Streben nach der eigenen Erfüllung. Bestätigung, Anerkennung und Wohlfühlen – in Ruhe leben und sein eigenes Leben genießen.
Leider können in mehr als 80 Ländern der Welt nicht alle Menschen ihre Rechte – ihr Recht auf ein erfülltes Leben – genießen. Der Internationale Tag gegen Homophobie (IDAHO) hat gestern abermals Zeichen gesetzt. Zeichen für die Menschenrechte der immer noch unterdrückten und verfolgten Homosexuellen, die in ihrer Entfaltung beeinträchtigt sind. Menschen, in deren Heimat die Liebe zum eigenen Geschlecht noch immer als Straftat gilt. Menschen, die zum Tode verurteilt werden, nur weil sie ihre erfüllte Liebe nicht im anderen Geschlecht gefunden haben.
Am IDAHO werden alljährlich auf die anhaltende Diskriminierung und die Missachtung der Menschenrechte aufmerksam gemacht. Überall auf der Welt sind Menschen zu zahlreichen Aktionen auf die Straße gegangen und haben sich für die eigenen, vor allem aber für die Rechte der immer noch diskriminierten und verfolgten Homosexuellen eingesetzt. Aktionen wie KissInn´s wurden organisiert, Luftballons in Regenbogenfarben in den Himmel entlassen und Protestaktionen vor Botschaften und Parlamenten abgehalten. Und alle verfolgten ein Ziel: Homophobie entgegentreten.
Sicher ist auch in der westlichen Welt schon jeder mit „dummen Sprüchen“ oder gar psychischer/körperlicher Gewalt konfrontiert wurden. Die Statistiken zeigen es zumindest. Im Verlauf der letzten drei Jahren, hat sich auch in den europäischen Ländern eines Verändert: Die Gewalt gegenüber Homosexuellen hat wieder zu genommen. Grund genug weiterhin zu Handeln und Aktionen zu planen. Sich für die eigenen Rechte einsetzen und „Zähne zeigen“ und das nicht nur auf den zahlreichen CSDs. Immer und überall!
Wir möchten an dieser Stelle eure Kommentare zu eigenen Erfahrungen sammeln und mit euch gemeinsam die „Toleranzgrenze“ in unserer Gesellschaft aufdecken. Was passiert euch im Alltag, welche Verletzungen musstet ihr schon verkraften und wie lebt ihr selbst euer Leben? Schildert uns eure Erlebnisse und hinterlasst einen Kommentar im Sinner eurer (Menschen-) Rechte…
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