Vielerorts gilt das Wort „schwul“ immer noch als Schimpfwort. Egal ob auf dem Schulhof, beim Ausgehen mit Freunden oder gar in der Freizeit – Homosexuelle erfahren überall Ausgrenzung und Diskriminierung. Homophobie ist noch immer ein Thema und das nicht nur auf den zahlreichen CSD`s
und Straßenfesten, sondern auch in diversen Programmen und Kampagnen der lesbsichwulen Institutionen in Deutschland.
Auch wenn sich das Bild der Gesellschaft gegenüber homosexuellen Männern und Frauen teilweise gewandelt hat, ganz angekommen sind Schwule und Lesben – und alle sexuellen Minderheiten insgesamt – in Deutschland noch nicht. In den Vorabendserien sehen wir täglich schwule und lesbische Paare, Konflikte werden ausgetragen – wie eben in heterosexuellen Beziehung en auch. Und dennoch bedarf es politischer Demonstrationen, Präventionsarbeit und viel Einsatz von ehrenamtlichen und engagierten Personen, das Bild der Gesellschaft zu ändern.
Erst am vergangenen Wochenende hat sich Berlins regierender Bürgermeister, Klaus Wowereit vor mehr als 600.000 Besuchern als einer unter vielen betitel: „Wir sind nicht anders, nur eben ein bisschen verrückter“, so seine Worte bei der Abschlusskundgebung zum Berliner Christopher Street Day. Und auch in den kommenden Wochen werden Politiker und hundertausende Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender auf die Straßen gehen und für ihre Rechte – die Rechte von Homosexuellen – Zeichen setzen.
„Stolz bewegt“ heißt es in Köln, wenn am 4. Juli wieder mehr als 700.000 Menschen die Kölner Innenstadt säumen und zum CSD zusammen kommen. Gemeinsam feiert man und tritt für die Community ein – gemeinsam möchte man (und Frau) zeigen, dass Homosexuelle in der Gesellschaft einen Platz haben.
Diskriminierung und der anhaltenden Homophobie im Alltag muss entgegen getreten werden. Also Sachen packen und mit uns auf die Straße gehen, wenn ein CSD nach dir ruft…
Wir sehen uns!!!