Den Begriff CSD – Christopher Street Day – kennt wohl so ziemlich jeder. Anders als in englischsprachigen Ländern (da spricht man eher von Pride), hat sich der Begriff gefestigt und ist Teil der lesbischwulen Community geworden. Grund genug, Euch heute den „Ursprung“ der Geschichte der CSD`s näher zu bringen.
Heute vor 41 Jahren kam es in der New Yorker Christopher Street zum ersten Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür in Big Apple. In den frühen Morgenstunden des 28. Juni 1969 ereignete sich im Stonewall Inn das Ereignis, an welches wir heute alljährlich bei den zahlreichen CSD`s erinnern und unsere Rechte einfordern. Die Straßenschlacht der anwesenden Schwulen mit der Polizei, zog sich mehrere Tage hin – seither wird immer am letzten Samstag im Juni an das Ereignis erinnert. Hunderttausende ziehen dann durch die New Yorker Straßen und zelebrieren den Christopher Street Liberation Day.
In Deutschland und Europa finden in nahezu jeder großen Stadt Veranstaltungen statt, die an diesen Tag erinnern und die aktuelle politische Situation von Schwulen und anderen sexuellen Minderheiten zum Thema haben. Gemeinsam geht die queere Community auf die Straße und zeigt Gesicht. Gemeinsam treten wir für mehr Anerkennung und Toleranz ein – Gemeinsam zeigen wir, dass es und gibt.
Also auf eine sonnige, bunte und weitreichende CSD Saison 2010 – Auf dass auch die Intoleranten erkennen, dass wir unseren „Stolz“ behalten und weiter Einsatz zeigen…
(Foto: Michael Gottschalk/ddp)
Letzte Kommentare