Am 31. Juli beginnen die VIII. Gay Games Cologne – Rund 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 70 Nationen werden dann in Köln erwartet. Wer bei den Gay Games nur an Sport denkt, wird in der ersten Augustwoche in der neuen Comedia in der Vondelstraße eines besseren belehrt – Gay Games bedeutet auch Kultur, und in diesem Falle beste Sangeskultur.
Drei Abende lang präsentiert Stimmfusion, der Zusammenschluss der schwulen und lesbischen Chöre Kölns, ein internationales Chorfestival. Man(n) als auch Frau darf gespannt sein, wie sich der schwul/lesbische Chorgesang in Klang und Auftritt präsentiert – und wie das alte Stimmfusionsmotto „Das Auge hört mit“ seine internationale Entsprechung findet.
Die weiteste Anreise haben ohne Zweifel die Gay and Lesbain Singers (GALS) aus Neuseeland, die mit neun Sängerinnen und Sängern anreisen. Auch das 12 köpfige Frauenensemble LesZbor aus Kroatien wird einen weiten Weg hinter sich bringen, um sich zusammen mit den GALS und mit den bekannten Kölner Chören Zauberflöten und Die Fetten Koketten Soubretten am Sonntag in der Comedia zu präsentieren. Den Abschluß des Festivals bilden am Freitag die Niederländischen Chöre Mannenkoorts und die Cantatori del Duomo, sowie die Kölner Chöre Rheintöchter, DaChor Colonia und die SPITZbuben.
Eröffnet werden die Gay Games mit einer spektakulären Eröffnungsfeier im RheinEnergieStadion: Nach dem feierlichen Einmarsch der Nationenteams zeigen Hunderte Darsteller auf dem Rasen eine Show zudem erwarten die Zuschauer auch einige musikalische Höhepunkte: Die schwedische Pop-Sängerin Agnes, wird ihren Hit „Release me“ auf die Bühne bringen. Die amerikanische Soul-Sängerin Taylor Dayne, unter anderem bekannt durch ihren Welthit „Tell it to my heart”, wird zum Abschluss der Show den offiziellen Gay-Games-Song „Facing a miracle“ singen.
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