TiMM – Die Hoffnung stirbt zuletzt

Es ist nicht das erste Mal, dass wir uns die Frage stellen: „Was wird eigentlich aus TiMM?“ Der angeschlagene Sender der Deutschend Fernsehwerke hatte Insolvenz angemeldet, das Aus stand kurz  bevor. Der Sendebetrieb wurde reduziert und das Programm zurückgefahren. (GAYS.DE berichtete) Nun gibt es Neuigkeiten:

Laut Informationen von W&V beraten schon in wenigen Tagen Gläubiger und Interessenten über das Fortbestehen des ersten Schwulensenders der Republik. Bisher musste der angeschlagene Sender ernsthafte Einschnitte verbuchen. Der Empfang via Internet und Satellit wurde eingestellt und über das Kabelnetz von Net Cologne und T-Home werden nur noch alte Inhalte gesendet. Erreichbar ist so gut wie keiner mehr und Nachrichten, die für die schwule Zielgruppe aufgearbeitet wurden fehlen ganz.

Wie es also weiter geht, steht in den Sternen. Noch-Geschäftsführer Frank Lukas ist dennoch zuversichtlich über den Fortbestand. Nicht nur das die Hauptanteilshaber South & Browse sowie Madsack sich weiterhin für den Sender interessieren, Informationen nach spricht man bereits vom Vorhaben, den Sender zum Abo anzubieten. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Kommentare

  1. Egbert Merker meint:

    Ich möchte erst mal allen Betroffenen mein tiefstes Beileid ausdrücken. Es tut allen weh, das so etwas überhaupt passieren konnte. Das bringt uns aber die gestorbenen nicht wieder her.
    Hier muss konsequent nach den Schuldigen gesucht werden, und das ist meiner Meinung erst ein mal die Stadt und dann erst die Polizei. Hier war überhaut nichts im detail abgestimmt. Und mit einer solchen Anzahl von Teilnehmern, wie sie in der Presse gesagt wurden, musste doch man rechnen, wie kann mann die durch einen????? Tunnel schicken, was soll das???, ausserdem war der platz dafür gar nicht ausgelegt..
    Wo ich die Bl ssehen habe, kamen mir die Tränen. Mir tut es so leid, das dieses passiert ist.
    Ich trauere mit Euch, trg Eggi

  2. TiMM’s Aus scheint nun übrigens endgültig besiegelt!
    Ein Kollege hat aus Insiderkreisen erfahren, dass nur noch der Geschäftsführer Frank Lukas für den Sender arbeite.
    Schade eigentlich, aber letztendlich kam das Konzept wohl doch nicht so an, wie es sollte und die Wirtschaftskrise wird wohl eine nicht zu kleine Rolle gespielt haben.
    Mehr Infos übrigens hier: http://www.dbna.de/leben/berichte/20403-Timm-endgueltig-vor-dem-aus.php

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