Unter dem Motto „Das ist Berlin“ hat die Berliner Morgenpost eine neue Imagekampagne gestartet, in der auch eine Regenbogenfamilie gezeigt wird. Auf einem der Plakate ist eine Regenbogenfamilie abgebildet – zwei lesbische Frauen mit Kind. Darüber der Slogan „Berlin ist, wenn Familie nicht aussehen muss wie Familie“. Der Lesben- und Schwulenverband ist von der neuen Kampagne begeistert. „Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg bedankt sich sehr für die großartige Kampagne der Berliner Morgenpost, die zum weltoffenen Berlin passt. Sie ist Kinder- und familienfreundlich und hat Vorbildcharakter für andere Medien.“, so Jörg Steinert, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V.
In Berlin und überall in Deutschland wachsen Kinder in Regenbogenfamilien auf. Ihre homosexuellen Eltern sorgen sehr gut für sie – zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag des Bundesjustizministeriums durchgeführte Studie. Dennoch werden Regenbogenfamilien z.B. im Steuerrecht und im Adoptionsrecht nach wie vor benachteiligt. Neben der längst fälligen gesetzlichen Gleichstellung muss auch die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Familie gefördert werden.
Eine liberale, aufmerksame und unvoreingenommene Berichterstattung zum Thema Regenbogenfamilien sowie Kampagnen wie die der Morgenpost leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass Bürgerinnen und Bürger – aber auch Politikerinnen und Politiker – lesbische Mütter, schwule Väter und Regenbogenkinder mit Respekt und Herzlichkeit in ihr Weltbild aufnehmen.“, erklärt Steinert weiter. (Quelle: PRIDE1.de/ml; Foto: Berliner Morgenpost)