Vorurteile gegenüber Homosexuellen kennen wir aus fast allen Lebensbereichen. Aber gerade im Sport sind die Meinungen gegenüber Schwulen und Lesben nicht nur durch diverse Klischees gekennzeichnet, vielmehr werden homosexuelle Athleten oft diskriminiert. Schimpfworte wie „Schwule Sau“ sind vor allem in den Deutschen Stadien beheimatet. Dass es auch anders geht, möchten wir heute zeigen:
Homosexuelle Fußballfans treffen sich in Hamburg
Zwei Wochen nach dem Start der Deutschen Fußball-Bundesliga, treffen sich schwule Fanclubs aus Deutschland und der Schweiz am kommenden Wochenende in Hamburg. Gemeinsam möchten sie zeigen, dass es sie gibt, gemeinsam möchte man den 100. Geburtstag des FC St. Pauli und den Wiedereinstieg in die erste Liga feiern. Insgesamt 16 deutsche und drei schweizerische Fanclubs haben sich angemeldet. Die Teilnehmer an diesem Treffen treten stellvertretend für ihre mehr als 800 Mitglieder an und werden bei der 7. europäischen Queer Football Fanclubs (QFF-) Konferenz zukünftige Aktionen im Kampf gegen die immer noch anhaltende Homophobie im Fußball erarbeiten. Arbeitsgruppen und Podiumsdiskussionen – unter anderem mit Verantwortlichen von Werder Bremen, des Hamburger SV und des FC St. Pauli – werden sich mit dem Thema: „Jung, homosexuell und Fußballspieler“ auseinandersetzen. Egal ob Fan oder Spieler – Fußball ist eben doch alles, auch schwul!
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