Einen mehr als erfolgreichen Start für Ihr Regiedebüt konnte Sabine Bernardi auf der Berlinale für sich verbuchen. Mit „Romeos“ schaffte es ein Film auf die große Leinwand, der so speziell ist, dass er schon wieder die „Breite Masse“ anspricht. (GAYS.DE berichtete)
Mehr Zuschauer, als der Saal Plätze hat, drängelten sich bei der Premiere vor dem Kino herum – ausverkauft! Bernardi schafft mit ihrem Film ein Interesse, das vorher nicht dagewesen schien. Interesse an einem Thema, dass in der Öffentlichkeit leider viel zu kurz kommt. „Romeos“ handelt von einem jungen Mann namens Lukas. Doch Lukas ist anders als die anderen. Er steckt mitten in einer Geschlechtsumwandlung und stürzt sich voller Abenteuerlust in die Kölner Schwulenszene. Höhen und Tiefen – Begeisterung und Enttäuschung, aber auch eine neuen Liebe…
Mit „Romeos“ schafft Bernardi den Blick vom Erwachsenwerden zu verzerren. Es geht um Köln, die eigene Identität und eben um einen transsexuellen Menschen.
Sabine Bernardi machte schon einmal auf sich aufmerksam. Mit dem Dokumentarfilm „Transfamiliy“ begann ihr Interesse am Thema Transsexualität. Sie berichtete über Menschen aus ihrem und unserem Umfeld, Menschen mitten aus Köln. Seither inspiriert Sabine das Thema und möchte ihre Faszination mit der Öffentlichkeit teilen. Den Startschuss für die Verfilmung von „Romeos“ gab die Auszeichnung mit dem Drehbuchpreis Köln 2007.
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