Schwule, Lesben, Merkel, Westerwelle – Ein Neuanfang?

ende_neuanfang_GerdAltmann_pixelio

Kommentar:

Die Wahlen sind vorbei – unsere neue Regierung hat ihren ersten Arbeitstag bereits hinter sich gebracht. Der Koalitionsvertrag ist gestrickt, die Platzdeckchen sind verteilt und nun kann die Politik-Suppe gekocht werden. Was rauskommt? Das werden wir in den kommenden vier Jahren sicherlich bemerken. Die Äußerungen gegenüber unserem neuen homosexuellen Außenminister werden nicht abreißen und auch Frau Merkel wird weiterhin als „Mauerblümchen“ im Zenit der Kolumnisten und  Klatschreporter landen…

Aller Anfang ist schwer…

Was aber wird die neue Koalition wirklich bringen? Welche Veränderungen werden WIR – Schwule und Lesben – spüren? Und vor allem, welche Verbesserungen werden eintreten? Wahlversprechen hin oder her – unsere Regierung hat bereits einige Änderungen auf den Weg gebracht. Zumindest den ersten Schritt des „Nicht-in-Vergessenheit-Geratens“ niedergeschrieben. Ein Erster Anfang.

So heißt es im aktuellen Koalitionsvertrag unter anderem, dass Lebenspartner im Beamtenrecht gleichgestellt und im Steuerrecht bessergestellt werden sollen. Keine vollkommene Verbesserung – aber wir sind ja auch erst bei Schritt eins vom Neuanfang…

Auch das mittlerweile dreißig Jahre alte Transsexuellengesetz hat endlich eine Generalüberholung verdient. „Es entspricht nicht mehr in jeder Hinsicht den aktuellen medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen. Wir werden das Transsexuellengesetz unter Berücksichtigung der Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts auf eine neue zeitgemäße Grundlage stellen, um den betroffenen Menschen ein freies und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.“, so MdB Michael Kauch (FDP).

Nun könnte man sagen: „WOW! Es tut sich was.“ Aber halt! Betrachtet man die ganze Geschichte einmal, bemerkt man schnell, dass die Wahlversprechen wohl eingehalten werden, nicht aber wirkliche Neuerungen mit sich bringen. Bisher bleibt letztendlich alles beim Alten. Lebenspartner in gleichgeschlechtlichen Beziehungen erhalten keine „Ehegatten“-Rechte – sind ja eben auch keine, wie unsere Regierung meint. Im Hinblick auf die Menschenrechtspolitik der Bundesregierung ist es schön zu wissen, dass Deutschland gegen jegliche Benachteiligung aufgrund von Religion, ethnischer Herkunft, Geschlecht oder sexueller Orientierung ist und zukünftig aktiv werden möchte. Super Sache! Zumindest in Schritt eins vom Neuanfang.

Fehlt allerdings nun noch Schritt zwei! Im eigenen Land all die Innovationen umsetzen, die nach außen hin gelobtitelt werden. Schön, dass unser schwuler Außenminister zukünftig die Position vieler Homosexuellen in anderen Ländern verbessern wird. Weniger schön aber, dass eben diese Personengruppe in Deutschland immer noch nicht gleichgestellt ist. Immer noch genießen Homosexuelle und sexuell anders Orientierte nicht die gleichen Rechte wie heterosexuelle Bundesbürger. Aber warum? Weil gleichgeschlechtlicher Sex schlecht und böse ist? Weil er nicht der Moralvorstellung unserer Gesellschaft entspricht? Sch… egal, ob schwul oder nicht, ob hetero oder nicht. Die Person ist doch immer noch die Gleiche. Gleiche Arbeitskraft, gleiche Kaufkraft, gleiche Rechte – Denkste! Eben nicht. Die Politik unterscheidet.

Sonst gäbe es sicherlich auch keine bundesweite Aktion vom LSVD, keine Aufrufe auf den zahlreichen CSDs und mit Sicherheit auch keine Bundesratsinitiative zur Änderung von Artikel 3 um das Merkmal der sexuellen Identität.

Es ist eben nicht, wie die Politiker in ihren Debatten meinen. Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender fallen eben nicht unter den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz – sonst gäbe es in Deutschland nicht den Ruf der Gleichstellung und den Wunsch nach einem verankerten Diskriminierungsverbot. Schritt zwei lässt also weiterhin auf sich warten… (RZ)

Bilddatei: Gerd Altmann/pixelio

Fußball, Realityshow und Homosexualität – Das wahre Leben!

Fußballer_ElfMeterUnterschiedlicher könnten die drei Begriffe in der Überschrift wohl nicht sein. Und dennoch gehören sie irgendwie zusammen. In der Realität gibt es schwule und sexuell anders orientierte Menschen. Wer dies abstreitet, lebt wohl (leider immer noch) in einer anderen Welt und hat von Toleranz und Miteinander wohl keine Ahnung. Aber genau dafür gibt es ja das „Bildungsfernsehen“ à la Gerichtsshow, Familienreportage oder Hilfe-zur-Selbsthilfe-Sendungen. Auch hier scheint man sich mittlerweile einer neuen Zielgruppe verschrieben zu haben. Schwule bzw. Homosexuelle sind im Fokus der Drehbuchautoren gelandet. Fast könnte man meinen: „Alles im Sinne der Quote!“.

Die Macher der Sendung „Richter Alexander Hold“ gehen gar noch einen Schritt weiter. Sie bedienen nicht nur die homosexuellen Zuschauer, Sie reagieren auf die mediale Berichterstattung der letzten Wochen und schreiben einen ganz besonderen Fall zusammen. Mord, Fußball, schwul – drei Schlagworte für eine neue Fernseh-Verhandlung von Richter Hold. Ein junger Mann, der seine eigene Homosexualität nicht preisgeben möchte, soll die Ehefrau seines größten Konkurrenten im Fußballverein umgebracht haben. Und alles nur damit er weiterhin unbemerkt seine „zweite Identität“ leben kann.

Die Drehbuschschreiber haben sicher ein besonders und vor allem ‚neumodisches‘ Drehbuch für diesen Fall geschrieben und das Interesse ihrer Zielgruppe damit geweckt. Immerhin konnte man in den letzten Wochen immer wieder über Aktionen vom DFB und schwul-lesbischen Fanclubs lesen, die sich gegen Homophobie im Fußball engagieren. Die Medien haben berichtet – SAT1 springt auf den Zug auf und rückt sich ins Rampenlicht. Positioniert sich bei seinen Zuschauern und gewinnt mit Sicherheit den ein oder anderen „Neuling“ hinzu.

Ich denke, mehr muss man dazu nicht schreiben. Das die Zielgruppe der Lesben und Schwulen immer interessanter wird ist nicht mehr zu vernachlässigen. Neue Marketingkonzepte zielen auf die kaufkräftige Gruppe schon seit längerem ab. Nun entscheiden sich also auch die Medien, die Themen Homosexualität, Diskriminierung und Coming Out ins Programm zu nehmen. Zeit wird es allemal, allerdings schade, dass es hier nicht mit Toleranz und Gesellschaftswandel einhergeht, sondern der Kampf um Quoten und somit „Werbegelder“ im Vordergrund stehen. Homosexualität ist in unserer Gesellschaft eben noch nicht „normal“.

Die schwule Selbstauskunft – Gaydar

Netzwerk_1_StephanieHofschlaeger_pixelio.deDie Welt der sozialen Netzwerke schläft nicht! Immer mehr Menschen – egal ob homo- oder heterosexuell – bewegen sich in sogenannten Communitys und geben nicht selten interessante Details  von ihrem Privatleben preis. Nicht nur die Angaben im eigenen Profil, die eingestellten Urlaubsbilder und  Mitgliedschaften in diversen Gruppen verraten so einiges über die Person. Auch die Freundesliste kann Aufschluss darüber geben, welche sozialen Kontakte man pflegt oder welche sexuelle Orientierung der Profilinhaber auslebt. Unser virtuelles Auftreten wird immer dichter im „Netzwerk“ verflochten.

„Gaydar“ heißt ein aktuelles Forschungsprojekt von Carter Jernigan und Behram Mistree, das sich mit der sexuellen Orientierung eines Profilinhabers befasst. Die MIT-Studenten haben eine Software entwickelt, die es ermöglicht, die Freundesliste eines Profils zu analysieren – mit dem Ergebnis: Homo oder Hete. Dabei hinterfragt das Programm drei Profilinformationen, die gegeneinander abgewogen werden: Geschlecht, Freunde und ‚interessiert an‘. Aufgrund der erhobenen Informationen können die Personen sozusagen als schwul geoutet werden, auch wenn diese Information nicht im Profil hinterlegt ist.
Wie es funktioniert? Das Programm durchforstet die Profilangaben und schlussfolgert: Wer viele schwule Kontakte gespeichert hat, ist homosexuell. Was allerdings nicht einwandfrei funktioniert, ist die Abfrage nach Bisexualität oder Lesben.

Stellt sich nur die Frage, ob die Software jetzt auch einen sinnvollen Zweck erfüllt. Dass in der Welt der sozialen Netzwerke jeder für sich selbst verantwortlich ist, dürfte jedem bekannt sein. Denn was wir von uns preisgeben, ist schließlich immer noch uns überlassen. Und wenn ich mich eindeutig zu einer Gruppe, einer Person oder einer sexuellen Neigung bekenne, dann sollte ich selbst keine Probleme damit haben, zu dieser Profilangabe auch zu stehen. Zumindest darf ich mich nicht wundern, das mein Kollege oder Kommilitone vielleicht mehr über mich weiß, als mir lieb ist…

Foto: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de

Schwule Küsse bei GZSZ!

GZSZNun hat auch die wohl bekannteste deutsche Fernseh-Soap wiedereinmal das Thema der Themen aufgegriffen, um sich im Kampf um Einschaltquoten behaupten zu können. Schon einige mal ging es in der Soap: „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“ um Homosexualität. Waren es erst Paula und Franzi (alias Josephine Schmidt und Jasmin Weber), sind nun die Jungdarsteller Lenny und Carsten gefragt (gespielt von Alexander Becht und Felix Isenbügel). Immer wieder kommt zwischen den Jungs zu homoerotischen Situationen. Egal ob Kuss, Traum oder erotisches Knistern im Badezimmer – so richtig klar scheinen beide nicht mit der Situation zu kommen. Streit ist vorprogrammiert – ein Lösung offensichtlich, aber vorerst nicht in Sicht – zumindest nicht aus dem Blickwinkel von Lenny.

„GZSZ” schafft es mit dem Aufgreifen einer gleichgeschlechtlichen Liebe, mal wieder zum Quotenrenner im Vorabendprogramm. Nicht nur neue schwule Zuschauer hat die Serie – wenn vielleicht auch nur vorübergehend – gewinnen können, auch viele Jugendliche und „alte Hasen“ sind gespannt wie es weiter geht. Im entsprechenden Forum wird heftig diskutiert, eine eigene Fan-Gruppe wurde bereits gegründet. Homosexualität wird also mehr und mehr zum medialen Ereignis – vielleicht ein Anfang, um beispielsweise auch mehr Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu erlangen?

Quotenbringer oder Aufklärung – Was denkt ihr darüber?

(Foto: RTL; GZSZ)

Schwuler Pirat in Hessen unterwegs!

PiratenparteiMedienberichten zufolge ist der schwule Ex-Grünen-Mitbegründer Herbert Rusche in den hessischen Landesverband der Piratenpartei gewechselt. Rusche war langjähriges Mitglied der Grünen und vertrat die Partei Mitte der 80er Jahre im Deutschen Bundestag. Der offen homosexuelle Politiker ist nach eigener Aussage der Partei beigetreten, da  er die „Wichtigkeit der offenen Strukturen der Piratenpartei“ sehr schätze. Zudem ist Rusche  begeistert von der Zielsetzung der „Piraten“ – „[...] so einen von Offenheit geprägten Aktionismus habe ich zuletzt vor 30 Jahren erlebt.“, so Rusche in einem Interview.

Der hessische Spitzenkandidat Thorsten Wirth ist sehr erfreut über den Neuzuwachs: „Herbert Rusche hat Kontakt zu den Piraten vor Ort aufgenommen und wir sind sehr froh, dass er sich im Rahmen von Gleichstellungspolitik bei uns engagieren möchte.“

Neben den Themen Gleichstellungspolitik und Antidiskriminierung, engagiert sich die Piratenpartei vor allem für Ziele wie mehr Transparenz im Staat. Auch die Stärkung der Grundrechte sowie die Ausweitung des Schutz der Privatsphäre stehen auf der Agenda der Piratenpartei. „Die etablierten Parteien verkenne völlig, für wie viele Menschen diese Themen von höchster Bedeutung sind.“, so Rusche.

(GAYS.DE möchte sich ausdrücklich davon distanzieren, mit diesem Newsbeitrag eine politische Seite zu präsentieren. Der Beitrag dient lediglich der redaktionellen Berichterstatung.)

Bundestagsabgeordnete Ute Kumpf übernimmt Schirmherrschaft von Stuttgarter LebenSlauf

Überall in der Welt zeigen Lesben und Schwule auf den Christopher Street Day-Paraden, dass sie sich aufgrund ihrer sexuellen Identität nicht verstecken müssen. Im Vorfeld der Stuttgarter CSD-Veranstaltungen, gibt es auch in diesem Jahr einige Highlights.

So laden am kommenden Wochenende der Sportverein Abseitz e.V. und Bundestagsabgeordnete Ute Kumpf zum großen LebenSlauf zu Gunsten der Stuttgarter AIDS-Hilfe e.V. ein.
Den Startschuss für den mittlerweile 4. Stuttgarter LebenSlauf, feuert Ute Kumpf  am Sonntag, 19. Juli 2009 um 11:00 Uhr persönlich in den hoffentlich wolkenlosen Himmel ab. Interessierte Läufer und Walker, können für eine kleine Startgebühr von 10,- Euro zwischen einer fünf und neun Kilometer langen Strecke wählen. Sämtliche Erlöse der Veranstaltung kommen wie gewohnt der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. zu Gute.
Los geht´s an der Stuttgarter Oper, an der sich alle Ziel-Einläufer am Ende ihrer Disziplin wieder versammeln und die Benefiz-Veranstaltung ausklingen lassen.
Zusätzlich nehmen alle Teilnehmenden Läufer an der Verlosung eines Wochenendes mit einem Mercedes SLK teil – mit immerhin 600 Freikilometern.

„30 Jahre CSD in Stuttgart”

Am Abend des Benefizlaufes eröffnet zudem die Ausstellung „30 Jahre CSD in Stuttgart” im Zentrum Weissenburg. Gezeigt wird die Geschichte der Schwulen- und Lesbenbewegung im Stuttgarter Raum, die bis auf die Anfänge der 70`er Jahre zurückzuführen ist.  Dokumentiert ist auch die 30 jährige Geschichte der CSD-Paraden, die bereits 1979 begann und immer noch mit viel Einsatz und Tatendrang fortgesetzt wird.
Den Besuchern wird eine chronologisch aufgereihte Entwicklung der Stuttgarter Community  aufzeigen, die sich seit mittlerweile drei Jahrzenten für die Anerkennung und Gleichstellung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender einsetzen.

Nachgefragt: „Männertag – Wie feiern schwule Männer?“

Morgen ist Christi Himmelfahrt! Für die Meisten von uns heißt das: WIR HABEN FREI! Für alle die dennoch morgen ihren Dienst antreten müssen − wir sind in Gedanken bei euch! Ehrlich!!!
Der ursprünglich kirchliche Feiertag wird in vielen Gegenden unterschiedlich genannt: So kennt man ihn im Osten der Republik auch unter der Bezeichnung „Vatertag“. Weiter verbreitet ist dagegen der Begriff „Männertag”. Egal wie man den Tag auch nennt, vieler Orts ziehen die Herren der Schöpfung gemeinsam los. Die Räder werden gesattelt, der Bollerwagen mit Bier und anderen Getränken bestückt oder es findet eine Grillparty im Garten statt. Natürlich bekommen die „Jungs” von ihren Kindern und Frauen noch kleine Geschenke − Mütter bekommen ja auch einmal im Jahr welche. Emanzipierte Gesellschaft und so. Neue Socken, ne Krawatte oder so was − Hauptsache dran gedacht.
Die hetero Männer wollen im weiteren Tagesverlauf meist unter sich bleiben, aber wie ist das bei uns? Feiert die schwule Community überhaupt? Und wenn ja wie? Fragen, auf die ich bisher keine Antwort weiß. Aber vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen − ich bin gespannt.
In den letzten Tagen habe ich mir zunehmend den Kopf darüber zerbrochen, was ich eigentlich meinem Freund schenken soll? Kennt der das eigentlich? Freut er sich? Gibt es diese Tradition eigentlich noch? Oder ist alles nur ein Relikt aus längst vergessenen Tagen? Wieder jede Menge offenen Fragen und keine Antwort.
In meinem Freundes und Bekanntenkreis kennt niemand diese Tradition. HÄÄ??!!! Habe ich da in meiner Kindheit Jahr für Jahr was falsch verstanden?! NEIN! Es gibt diese Tradition! Es muss sie geben! Also weiter bei der Suche nach einem geeigneten Präsent.
Nach einigen Stunden im WorldWideWeb bin ich dann auch auf eine Interessante Idee gestoßen − Kitsch für die Wohnung. Kennt ihr sicher alle, die kleine goldenen Katze aus dem Asia-Shop, die mit der linken Pfote den ganzen Tag winkt. Toll! Wollt ich schon immer haben. Aber so richtig ausgefallen ist das nun auch wieder nicht. Aber was nun? Ein romantisches Essen zu zweit? Vielleicht gar keine schlechte Idee. Koche ich oder gehen wir essen? Schwierige Frage, vor allem ist dass mit dem Einkaufen so ne Sache. Heute wird’s nichts mehr da ich bereits verabredet bin − morgen ist ausschlafen angesagt. Und zwischen Feierabend und Verabredung muss ich mich ja auch noch mal kurz ins Bad schwingen -wenigstens kurz. Die Suche geht also weiter…
Da kommt mir die Idee für ein äußerst ungewöhnliches Geschenk. Mein Freund mag Wein, ich übrigens auch. Warum also kein guter Wein? Egal ob Rot oder Weiß, die Flasche muss schon ein Hingucker sein. Vielleicht handbemalt oder irgendwie verziert. Es gibt ja so Flaschen mit Blüten oder Goldblättchen drin, die kenn ich schon. Aber was ich eben gefunden habe ist neu! Edle Flasche, bestimmt lecker Inhalt − Regenbogenwein nennt sich das Ganze. Die Flaschen sind mit Kristallen veredelt. Echt schöne Idee und mal was anderes. Ich hoffe, dass Geschenk kommt auch an!
Aber mal im Ernst: Kennt ihr die Tradition oder wie man auch immer diesen Brauch nennen mag? Ich glaube ich bin der einzige in meinem Umfeld, der so einen Aufstand wegen diesem „Männertag” macht. Es ist also an der Zeit, dass mich jemand in meinen Erinnerungen unterstützt und mir zeigt, dass ich nicht allein dastehe….

Manchmal versteht man den Sinn nicht…

Das Wochenende steht vor der Tür, das Wetter spielt wie immer nicht mit − MIST!!! Nix mit im Park rum liegen, Sonne auf den Bauch und so…
Das Wetter hat uns wieder einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sagt man doch so schön − oder?
Aber nun ja − es gibt das Internet. Wir werden uns einmal mehr die Zeit im World Wide Web vertreiben und Seiten kennen lernen, die wir vorher nicht kannten. Für euch hab ich schon mal einen kleinen Vorgeschmack zusammengestellt auf welche Kuriositäten man so stoßen kann. Natürlich bin ich ebenso gespannt darauf, welche Seiten ihr so kennt oder gefunden habt. Lasst es mich also wissen!!!
Hier meine Auswahl:

1- Man könnte sagen: „Ein Männlein steht im Walde…” Aber dass passt nicht ganz. Verschiedene Klicks führen dazu, dass der kleine Mann sich bewegt und Punkte sammelt. In welcher Reihenfolge welche Tätigkeiten angegangen werden müssen, kann ich aber nicht verraten. Zum Spiel…

2- Nachrichten verschicken einmal anders kann man hier. Lustig und irgendwie eigentlich auch überflüssig. Kleine Männchen erzählen uns was der andere will. Ich fand´s lustig.

3- Das überflüssigste was ich gefunden habe. Anders kann man es einfach nicht beschreiben. Dennoch kann man einige Zeit auf der Seite verweilen und es öffnen sich immer wieder ungeahnte Möglichkeiten. Schaut selbst.

So und nun wünsch ich schon mal ein schönes Wochenende und viel Spaß bei den Dingen die da so kommen. *lg*

Präsident des VfB Stuttgart übernimmt CSD-Schirmherrschaft

Erwin Staudt; Schirmherr CSD Stuttgart 2009

Erwin Staudt; Schirmherr CSD Stuttgart 2009

Schwule und Fußball? Noch hat sich im deutschen Profi-Fußball kein Spieler getraut, öffentlich zu seiner Homosexualität zu stehen. Bei den Fans gilt „schwul” als gängige Beleidigung des Gegners und im Profisport ist Homosexualität noch immer eines der größten Tabus.
Die Schirmherrschaft soll nun das Thema auf lokaler Ebene in den Fokus rücken.

Stuttgarts Präsident Erwin Staudt setzt in diesem Jahr ein deutliches Zeichen und engagiert sich für Süddeutschlands größtes schwul-lesbisches Festival. „Ich freue mich, die anstehenden Veranstaltungen im CSD Jubiläumsjahr aktiv begleiten zu können und bin gespannt auf die vielfältigen Gespräche während der kommenden Monate.”, so Staudt in einem Interview.

Der 60-Jährige wird bei verschiedenen offiziellen Terminen im CSD Jubiläumsjahr 2009 persönlich anwesend sein. Staudts erster Auftritt in seiner neuen Funktion ist der erstmalig vom CSD Verein durchführte öffentliche Neujahrsempfang am Freitag, 23. Januar 2009 im Literaturhaus Stuttgart. Das 10-Jahrige Jubiläum findet voraussichtlich vom 24. Juli bis 2. August, die Parade am 1. August 2009 statt.

TIMM ist schwul – und liebt Männer bald rund um die Uhr!

Niemand hätte gedacht, dass ein schwuler Sender die Massen so begeistern kann: Doch genau so ist es.
Im November 2008 ging TIMM mit
seinem − für schwule Männer − konzipierten Programm auf Sendung.
Zu Beginn des Jahres die Entscheidung: Ausweitung der Sendezeit in den Vormittag. (GAYS.DE berichtete)

Dass die Macher „[...] Männer lieben”, verrät nicht nur der Slogan des Senders, auch das neue Vorhaben orientiert sich direkt an den Wünschen der Zielgruppe: Ab Februar sendet TIMM 24-Stunden, also rund um die Uhr! Diese Information verriet Geschäftsführer Frank Lukas gegenüber DWDL.de in einem Interview. Zudem sind neue Formate sowie der Ausbau der Sendereichweite in Planung.

Freuen wir uns also auf neue Serien, wie ‚Clara Sheller‘ (ab März 2009) oder die neuen Staffeln von ‚Queer as Folk‘ und ‚Rick&Steve‘. Das aktuelle Programm von TIMM kann derzeit auf der Homepage des Senders oder seit Jahresbeginn in der „TV-Digital” nachgelesen werden.