Sölden lädt 2012 zum 14. Gay Snowhappening ein

„Let’s party all together“: Unter diesem Motto steht auch das kommende Gay-Snowhappening vom 24. bis 31. März 2012 im Tiroler Ötztal.

Mittlerweile zum 14. Mal treffen sich schwule und lesbische Wintersportler zu eine der heißesten Skiwochen, die Sölden zu bieten hat. Zum Programm gehören unter anderem der Abend auf der Hühnersteign-Hütte, gemeinsames Hot-Pot-Baden im Silbertal, tägliches Skiguiding, allabendliche Après Ski- & Dance-Partys und das Fun- Race.

Auch 2012 werden wieder die Berliner Drag Queens Melli Magic & Mataina Ah-Wie-Süss mit Witz, Charme und deftigen Zoten durchs Programm führen. Dabei ziehen sie auf und vor der Bühne alle Register ihrer Kunst – und bleiben dabei für die Gäste stets Melli und Mataina zum Anfassen. Für viele Gäste gehören die beiden Travestiekünstlerinnen mittlerweile zum Gaysnowhappening wie die Dreitausender zu Sölden. (Quelle: PRIDE1/td)

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – Die NOH8 Kampagne feiert 3jähriges Bestehen

Am 13. Dezember feiert die NOH8-Kampagne (gesprochen: no hate = kein Hass), die derzeit über 18.000 Aktivisten zählt, ihren dritten Jahrestag mit einem großen Festabend in West Hollywood. Die Stadt hat zusätzlich den Dienstag zum “NOH8-Day” ernannt.

Am 4. November 2008 wurde die Proposition 8 in Kalifornien durchgesetzt, welche die legalisierte gleichgeschlechtliche Ehe aufhob. Daraufhin startete die LGBT-Community eine Flut von Protesten, die leider bis heute unerhört blieben.

Einer dieser Proteste ist die NOH8-Kampagne. Der prominente Photograph Adam Bouska und sein Lebenspartner Jeff Parshley entschieden sich auf ihrer Facebook-Seite mit einem Foto, dass sie in weißer Kleidung, einem Klebeband über dem Mund und der Aufschrift NOH8 auf der Wange zeigten, ein stummes Protestzeichen zu setzten. Laut Bouska war eine Kampagne eigentlich gar nicht geplant, jedoch wurden sie von so vielen Freunden auf das Foto angesprochen, die auch solch ein Zeichen setzen wollten, dass die Kampagne sich eigentlich von ganz allein entwickelte. Nach 3 Jahren und etlichen Fotoshootings in den Vereinigten Staaten und einem in Tokio zählt die Kampagne über 18.000 Fotos von homo-, hetero- und transsexuellen Menschen aus der Bevölkerung, Politikern, Militärangehörigen und weiteren Aktivisten. Neben vielen Prominenten haben sich auch verschiedene andere Kampagnen mit Bouska und Parshley, welche die NOH8-Kampagne gemeinsam leiten, im gemeinsamen Kampf gegen die Präposition 8 und gegen Hass im Allgemeinen verbündet.

Auch wenn man nicht in den USA lebt, kann man mit dem NOH8 Symbol, das weltweit ein Zeichen für den Kampf um Gleichheit und gegen Hass geworden ist, seine Zustimmung ausdrücken. So stellen zahlreiche Nutzer sozialer Netzwerke ihr Userbild mitsamt dem NOH8-Zeichen online, welches man kostenlos über die NOH8-Homepage erhält. Jedoch sind auch weitere Shootings außerhalb der USA in Planung.

Bouska und Parshley werden am kommenden Dienstag bei der Feierlichkeit, die übrigens für jeden frei von Eintrittsgeldern mit einer Ticketreservierung auf der Homepage zugänglich ist, neben einem On-Stage Fotoshooting, hunderte ihrer Portraits ausstellen. Des Weiteren werden viele Prominente anwesend sein die auch einige Live-Auftritte vorbereitet haben. Ein besonderes Highlight wird sein, dass der Bürgermeister von West Hollywood, John Duran nicht nur den Tag als ‘NOH8-Day’ ausruft, sondern zusätzlich eine Proklamation live auf der Bühne aussprechen wird. Dies wird nach der ersten Proklamation, die auf den Tag genau vor zwei Jahren ausgesprochen wurde, die zweite seit dem Inkrafttreten der Proposition 8 sein. (Quelle: PRIDE1/no/Adam B)

Homosexuelle Paare dürfen ins Standesamt

Bereits gestern Nachmittag haben wir Euch über die Entscheidung des baden-württembergischen Landtags via Facebook informiert. Heute holen wir die ausführliche Berichterstattung in unserem Blog nach…

Als letztes Bundesland hat es gestern der Landtag in BW geschafft, seine Standesämter zukünftig auch homosexuellen Paaren zu öffnen. Bisher war dies nicht der Fall. Gleichgeschlechtliche Paare konnten auf jedem Amt ihre Partnerschaft eintragen lassen, sei es die KFZ-Zulassungsstelle gewesen oder eine andere Ordnungsbehörde (GAYS.DE berichtete).

Nach dem neuen Gesetz sind nun die Standesämter und nicht mehr die Landratsämter für die Beurkundung eingetragener Lebenspartnerschaften homosexueller Paare zuständig.

Der Landtag setzte am Mittwoch mit der grün-roten Mehrheit der Benachteiligung von Schwulen und Lesben bei der Zeremonie der Homoehe ein Ende. Damit können künftig auch Homosexuelle im schmucken Rathaus getraut werden – und nicht mehr in tristen Nebenräumen im Landratsamt.

Auch der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall (SPD) zeigte sich erfreut über diese Entscheidung. Unter der schwarz-gelben Landesregierung wurden gleichgeschlechtliche Paare vielerorts offen diskriminiert. So waren neben der Verweigerung der Standesämter auch höhere Gebühren allgegenwärtig. Eine Ungerechtigkeit, die nun ein Ende hat.

Ehe 2.0 – Nach den Pflichten jetzt die Rechte

Die CSD-Saison 2011 ist grade erst vorbei, doch die Veranstalter des Hambuger CSD haben bereits das Motto für 2012 stehen: “Ehe 2.0 – Nach den Pflichten jetzt die Rechte”.

Der Hamburger CSD 2012 stellt die Forderung nach der Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare in den Fokus. Damit soll auf den Missstand hingewiesen werden, dass mit der Eingetragenen Lebenspartnerschaft – umgangssprachlich „Homo-Ehe“ genannt – lesbische und schwule Paare zwar heiraten können, ihnen aber nicht die gleichen Rechte zustehen wie heterosexuellen Paaren.

„Diese Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung hat bereits das Bundesverfassungsgericht kritisiert und den Gesetzgeber aufgefordert, die Ungleichbehandlung zu beenden“, so Dr. Lars Peters, Erster Vorsitzender des CSD-Vereins Hamburg Pride e. V. „Dies kann entweder durch die Öffnung der Ehe für Homosexuelle geschehen oder über entsprechende Änderungen beim Lebenspartnerschaftsgesetz. In jedem Fall haben wir danach eine modernere und gerechtere Ehe, eben eine Ehe 2.0.“

Die Fokussierung des Hamburger CSDs 2012 auf dieses Thema deckt sich auch mit den Forderungen und Aktivitäten des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland, LSVD. „Wir erhoffen uns, durch die konzertierte Aktion im nächsten Jahr noch mehr Druck in dieser Angelegenheit auf die Politik auszuüben und so den Gesetzgebungsprozess zu beschleunigen“, so Peters.

Mehrere Länder haben bereits die Ehe für Homosexuelle geöffnet und damit deren Diskriminierung beseitigt. Neben generell liberalen Ländern wie den Niederlanden, Schweden oder Kanada gehört dazu auch das katholische Spanien.

Der Hamburger CSD 2012 wird vom 28. Juli bis 5. August 2012 stattfinden; die politische Parade zieht am 4. August auf der bekannten Route durch die Hamburger Innenstadt.

Polizei muss CSD in Belgrad-Pride schützen

Am 2. Oktober 2011 soll in Serbien zum zweiten Mal eine Parade für die Rechte von Lesben, Schwulen und Transgender stattfinden. (GAYS.DE berichtete) Da es in Belgrad bereits im Vorjahr zu gewaltsamen Auseinandersetzungen nach der Kundgebung kam und für diesen Tag mehrere nationalistische Organisationen Gegenveranstaltungen angekündigt haben, ist der Schutz der Veranstaltung für mehr Gleichstellung durch die Polizei umso notwendiger.

Im Vorfeld hatten einige radikale Polizeivertreter dafür geworben, den Dienst zu boykottieren. Die Kollegen sollen sich krankmelden und die „Parade der Schwuchteln“ nicht unterstützen.
Die Aufklärungs- und Präventionsarbeit zum Schutz von Minderheiten in Serbien steht erst am Anfang. Umso erfreulicher ist es, dass sowohl die serbische Regierung als auch die EU-Delegation und zahlreiche Botschaften der EU-Mitgliedstaaten sich hinter die Organisatoren stellen und an der Parade teilnehmen wollen.

Für das Land Serbien an sich wäre eine friedliche CSD Parade ein großer Erfolg. Denn nur wenige Tage nach der Parade soll der neue Fortschrittsbericht der EU-Kommission erscheinen. Serbien hofft, dass die Kommission darin dem Europäischen Rat im Dezember empfehlen wird, Serbien den Status eines EU-Beitrittskandidaten zu geben. Die Analyse, ob es Fortschritte bei der Umsetzung der Rechte von Lesben, Schwulen und Transgender gegeben hat, ist Teil des Fortschrittsberichtes und Basis für die Entscheidung der Kommission. Das friedliche Abhalten der Regenbogenparade ist somit ein mehr als wichtiger Punkt in dieser Analyse.

Mein Mann ist schwul – Und nun?

Die einen wissen es schon immer, die anderen finden es im Laufe ihres Lebens heraus. Schwulsein oder auch die eigenen bisexuelle Neigung zu akzeptieren fällt nicht jedem leicht. Besonders schwer fällt es vielen, wenn sie seit Jahren ihre eigene Sexualität verdrängen, nicht akzeptieren wollen. Sie leben ihren Alltag und führen ein ‚Doppelleben‘.

Doch was ist, mit den Frauen, den Familien. Was ist wenn sich der eigene Partner nach langen Jahren plötzlich outet? Wie reagieren die (Ehe-)Frauen und der Rest der Familie? Obwohl die Mehrheit der Männer von einer inneren Befreiung ausgehen kann, für andere bricht oftmals eine Welt zusammen.

Das Familiennetzwerk „Tangiert“ ist eine Selbsthilfegruppe im Raum Frankfurt, die sich mit eben dieser Thematik beschäftigt. Die Selbsthilfegruppe (mittlerweile auch mit bundesweiten Regionalgruppen) gibt Hilfestellungen und Ansätze zur Neuorientierung. Gemeinsam werden neue Perspektiven erarbeitet und die Situation wird zu meistern versucht.

„Beim Gruppentreffen erleben viele Frauen erstmals, dass sie in dieser Situation nicht allein sind, dass sie über ihre Gefühle sprechen können und dass sie verstanden werden.“, so Astrid, Gründerin der Selbsthilfegruppe.

Ein wichtiges Anliegen ist ihr, dass die Männer nicht (immer) als Sündenböcke dargestellt werden dürfen. Sie selbst habe die Erfahrung gemacht, und musste „den Schock“ erst für sich überwinden. Ein stetiger Austausch, gerade bei gemeinsamen Kindern, ist wichtig – Nicht nur für das eigene Wohl auch um allen die Möglichkeit zu geben, zu verstehen und zu akzeptieren.

Wir möchten mit diesem Beitrag zeigen, dass wir die Arbeit von „Tangiert“ sehr lobenswert finden. Im gleichen Atemzug möchten wir aber auch denjenigen eine mögliche Hilfestellung aufzeigen, die selbst in einer solchen Situation sind. Nicht immer ist die eigene sexuelle Orientierung für jeden offen auslebbar. Oftmals ist ein Doppelleben und Angst vordergründig – Anlaufstellen gibt es im Netz. Mit „Tangiert“ auch eine für den Rest um Euch herum.

Fachtagung: Regenbogenfamilien

Am 4. November lädt der Lesben- und Schwulenverband (LSVD)  zu einer Fachtagung zum Thema „Regenbogenfamilien – Chance und Herausforderung für eine moderne Gesellschaft“ ein.
Die Tagung wendet sich neben Fachpersonal in Jugendämtern, Verbänden und Beratungsstellen, an Lehrer und Kita-Fachkräfte ebenso wie lesbische Mütter, schwule Väter und Lesben und Schwule, die über Familiengründung nachdenken.

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Ute Schäfer, der Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.
Der Umgang mit Vielfalt – Diversity – ist nicht nur eine Herausforderung für unsere Gesellschaft, sondern auch zunehmend eine Schlüsselqualifikation für Institutionen und Fachkräfte. Im Umgang mit Regenbogenfamilien, einer Facette der Familienlandschaft in Deutschland, wurden bei weitem noch nicht alle Antworten gefunden, die den speziellen Lebensumständen dieser Familienform gerecht werden
und von allen Beteiligten getragen werden können.

Diese Fachtagung will durch den Dialog zwischen Regenbogenfamilien, Fachpersonal, Verbänden, Politik und Wissenschaft einen Entwicklungsprozess unterstützten und den Prozess der Gleichberechtigung aller Familien vorantreiben.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen – unter Angabe des Namens und der Adresse – werden bis zum 28. Oktober 2011 entgegen genommen.

Große Charity-Auktion für Hamburg Pride e.V.

Das Internetauktionshaus Lauritz.com startet am 19. Oktober eine Wohltätigkeitsauktion zugunsten von Hamburg Pride e.V. Zwei Wochen lang gibt es dann rund um die Uhr viele wertvolle Gegenstände zu ersteigern, die von Spendern für die Auktion zur Verfügung gestellt werden. Mit dem Erlös unterstützt Hamburg Pride das Projekt „Kings and Queens and In betweens – Vielfalt leben und denken“ des JungLesbenZentrums /Intervention e.V. und des Jugendbereichs vom mhc. Objekte für die Auktion können ab sofort bis zum 15. Oktober im Lauritz.com Showroom (Große Elbstraße 268) abgegeben und gespendet werden.

„Von der Idee, eine Online-Auktion zugunsten der schwullesbischen Community in Hamburg durchzuführen, waren wir von Anfang an begeistert“, sagt Lars Peters, Erster Vorsitzender von Hamburg Pride e.V. „Viele Menschen haben Sachen im Keller oder auf dem Dachboden stehen, die zwar nach wie vor intakt sind, aber schlichtweg nicht mehr gebraucht werden. Gemeinsam mit Lauritz.com wollen wir die Leute nun dazu animieren, diese Dinge für einen guten Zweck zur Verfügung zu stellen. Das schafft nicht nur Luft im Keller, sondern hilft auch, wichtige soziale Szeneprojekte zu fördern.“

Entrümpeln für den guten Zweck: So befreiend kann Helfen sein

Noch bis zum 15. Oktober nimmt der Lauritz.com Showroom in Altona (Große Elbstraße 268) Objekte für die Versteigerung entgegen. Egal ob Möbel, extravagante Gemälde oder Retro-Technik: Jedes Stück ist für die Auktion zugelassen – vorausgesetzt, es hat einen Wert von mindestens 100 Euro. Wie hoch der Wert tatsächlich ist, bestimmen die Experten von Lauritz.com. Vor Ort im Showroom wird jedes abgegebene Auktionsstück bereits im Vorfeld begutachtet und schließlich auf einen Schätzpreis taxiert. So wird gewährleistet, dass ausschließlich hochwertige Artikel in gutem Zustand zur Versteigerung kommen. Wer sich nicht sicher ist, ob der Gegenstand noch so viel Wert ist, kann auch die Online-Taxierung auf www.lauritz.com nutzen: Einfach Foto hochladen und als Betreff „Donate & Dance“ angeben.

Die eigentliche Auktion startet am 19. Oktober online auf Lauritz.com und läuft bis einschließlich 1. November. Teilnehmen kann jeder, der sich zuvor auf www.lauritz.com als Kunde registriert. Sämtliche Erlöse und Provisionen gehen zu 100 Prozent an Hamburg Pride e.V. – doch da bleiben sie nicht: „Wir haben uns dazu entschlossen, mit den Erlösen ein gemeinsames Jugendprojekt vom JungLesbenZentrum/Intervention e.V. und vom Jugendbereich des mhc zu unterstützen“, sagt Lars Peters. „Kings and Queens and In betweens – Vielfalt leben und denken“ heißt das gemeinsame Kunst- und Kulturprojekt.

Abgerundet wird die Charity-Auktion von Lauitz.com durch die Szeneparty „Donate & Dance“. Los geht es am Samstag, den 22. Oktober ab 22 Uhr im Lauritz.com Showroom in Altona. Für eine Nacht verwandelt sich das Auktionshaus im alten Fischereihafen in einen extatischen Tempel voller Musik, Licht und Leidenschaft. Klar, dass ein internationales DJ-Lineup nicht fehlen darf. Unter anderem an den Decks: DJ John Eltong aus Kopenhagen. Tickets gibt es für 10 Euro im Vorverkauf im Lagerhaus (Lange Reihe 27) und für 12 Euro an der Abendkasse. Spender, die Gegenstände für die Auktion zur Verfügung stellen, erhalten freien Eintritt.

Brüssel setzt Serbien unter Druck: Gay Pride kann stattfinden

Wenn es nach der politischen Führungsriege in Serbien ginge, würde es am 2. Oktober wohl keinen Gay Pride geben. Dass die Parade nun doch wie geplant stattfinden kann, ist der EU-Kommission zu verdanken. Die Kommission prüft derzeit, ob das Land schon für eine Aufnahme in die EU bereit ist und dokumentiert das Ergebnis in einem Fortschrittsbericht.

Wie „die Standard.at“ unter Berufung auf die Tageszeitung „Danas“ berichtet, würde sich ein Verbot des Gay Pride negativ auf das Kapitel Menschenrechte in dem Bericht der EU-Kommission auswirken. Noch vor wenigen Wochen haben sich führende Politiker, darunter auch der regierende Bürgermeister Belgrads, gegen eine Durchführung der Parade ausgesprochen.

Der Gay Pride im vergangenen Jahr musste von ca.  5.600 Polizisten geschützt werden. Obwohl die Parade selbst reibungslos durchgeführt werden konnte, kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Mehr als 150 Verletzte wurden am Ende der Veranstaltung gezählt. (Quelle: PRIDE1.de/kt)

Rosa Wochenende

Rosa Tag 2010

Rosa Tag 2010

Ob der Rosa Tag im Heide-Park ins Wasser fällt können wir nicht sagen. Die Wettervorhersage lässt hoffen, dass am Samstag die Sonne die Oberhand gewinnen wird. Ob aber die Veranstaltung dennoch ins Wasser fällt oder nicht, dass liegt an Euch.

Seit mittlerweile sechs Jahren veranstaltet der CSD Nord e.V. das rosa Event im Heide-Park Soltau. In diesem Jahr scheint es keinen eigenen Tag für den schönsten CSD Abschluss im Jahr zu geben. Denn laut Homepage heißt es: „Den ganzen September über kommt Ihr als “flotter Dreier” zum Preis für zwei in den Heide-Park und unterstützt gleichzeitig die CSDs im Norden.“. Den entsprechenden Gutschein kann man(n) auf der Seite gleich mit runter laden. Und dennoch scheint es eine kleine aber feine Fan-Community geben, die sich via Facebook auf ihren Saisonabschluss freut. Denn da ist immerhin das Datum 10. September 2011 für den Rosa Tag zu finden.

CSD-Woche in Halle (Saale):

Am Montagabend wurde in Halle an der Saale die diesjährige CSD-Woche eröffnet. Bis zum großen Fest am Samstag laden die Veranstalter zu Vorträgen, Diskussionen und Lesungen ein. Am Samstag findet dann auf dem Marktplatz von 11 bis 18 Uhr ein buntes Bühnenprogramm statt, umrahmt von vielen Informationsständen. Musik- und Showdarbietungen unterhalten die Besucher ebenso wie eine Talkrunde zum Thema “10 Jahre Eingetragene Lebenspartnerschaft – Reif für die Ehe”.
Ab 21 Uhr wird zur Abschlussparty in die “Bel Etage” im Com-Center geladen, wo bis weit in die Nachtgetanzt und gefeiert werden kann. (Quelle CSD Halle: PRIDE1/nb)