Homophobie nein Danke! -Frittenbude sagt Auftritt ab!

Seit Jahren ist das Chiemsee Reggae Summer Festival ein beliebtes Event nicht nur unter Anhängern diesen Musikgenres. So beliebt das Festival auch ist, so umstritten ist es auch. Denn jedes Jahr treten Künstler auf, die in ihren Songs ihre Schwulenfeindlichkeit zum Ausdruck bringen.

GAYS.DE berichtete bereits die vergangenen Jahre über das Festival und die Reaktionen aus der Community. Im letzten Jahr galt “Sizzla” als homophobes Aushängeschild des Festivals – der Auftritt wurde letztlich abgesagt. In diesem Jahr sollen neben zahlreichen internationalen Künstlern auch “Capleton” das Line-up bestimmen. Grund genug für die München Elektropunker “Frittenbude” ihren Auftritt abzusagen.

Mit der Absage, wollen die Jungs ein Zeichen setzen. Sie wollen nicht auf einem Festival spielen, auf dem homophobe Künstler und hetzerische Texte erwünscht sind heißt es von Seiten des Managements. Für uns Grund genug, Euch die Band vorzustellen und zu sagen: “RESPEKT!”. Schade, dass es nicht mehr dieser Bands gibt.

Hier ein Clip der Münchner:

CSD in Siegen platzt aus allen Nähten

„Flagge zeigen“ – mit diesem Motto forderten die Siegener ihre Besucher auf am Christopher Street Day teilzuhaben. Und die Besucher kamen in Massen. Polizeiangaben zu Folge waren es erneut mehr als im Jahr davor. Für die Siegener ein voller Erfolg, wenn man bedenkt, dass aufgrund wachsender Besucherzahlen in den letzten Jahren bereits mehrmals der Veranstaltungsort umziehen musste. „Und auch im kommenden Jahr werden wir uns der Herausforderung stellen müssen, einen neuen Platz im Stadtgebiet zu nutzen.“, so Ansgar Cziba, Vorstand der Schwulen Initiative Siegen und Träger der Kompassnadel 2011 (GAYS.DE berichtete).

Neben verschiedenen Freizeitangeboten, präsentierten sich die ortsansässigen Vereine und Institutionen und die Besucherinnen und Besucher konnten sich über das Leben und „treiben“ der Community informieren. Die Siegplatte, auf der das Straßenfest nach der Parade stattfand, war bis auf den letzten Quadratzentimeter besetzt, was u.a. an dem herrlichen Wetter gelegen haben wird.

Die Suche nach einem neuen Standort für das Straßenfest, werden die Siegener in den kommenden Wochen angehen. Denn nach dem CSD ist ja auch schon wieder vor dem CSD.
„Gerade in der Provinz ist es wichtig, dass Schwule und Lesben, Bi- und Transsexuelle in die Öffentlichkeit gehen, um auf die Vielfältigkeit der Menschen in der Gesellschaft und deren Lebensformen aufmerksam zu machen“ , heißt es auf der Website zum CSD Siegen 2011. Drücken wir dem Orga-Team also schon mal die Daumen, fürs kommende Jahr.

Alle CSD im Überblick auf GAYS.DE

StartschussMasters: Fußball ist schwul!

Fußball ist schwul – weit mehr als eine reine Behauptung. Die StartschussMasters laden in diesem Jahr bereits zum siebten Mal nach Hamburg ein, um zu zeigen, dass auch Schwule mit dem Ball umgehen können. Die Herausforderer von Vorspiel Berlin möchten ihren Titel in diesem Jahr zwar gern verteidigen, doch die Turniergeschichte besagt, dass dies eigentlich unmöglich ist. Denn bisher hat jedes Jahr eine andere Mannschaft das Rennen gemacht.

„Das Turnierwochenende vom 4. – 6. November 2011 verspricht wieder spannende und temporeiche Spiele, harte aber faire Wettkämpfe, eine familiäre Atmosphäre und jede Menge Spaß.“, so Tom Brauner vom Startschuss SLSV Hamburg e.V.
Schirmherr des diesjährigen Turniers ist Farid Müller. Als Mitglied im Sportausschuss der Hamburger Bürgerschaft freut er sich besonders, seine Hansestadt als modern zu präsentieren: „Die traditionelle Siegerehrung im Hamburger Rathaus soll dem Ziel dienen und deutlich machen, dass die zweitgrößte Stadt Deutschlands weltoffen und tolerant ist und Euch in Euren Zielen und  Eurem Engagement für mehr Toleranz und gegen Homophobie im Fußball unterstützt.“.

Wer noch an den StartschussMasters teilnehmen möchte, der hat noch bis zum 1. September die Möglichkeit sich anzumelden. Teilnahmebedingungen und alle weiteren Informationen gibt’s auf der Homepage zum Turnier.

 

Ballboys Hamburg mal ohne Trikot^^ Bei den StartschussMasters treten sie auch wieder an und wollen gewinnen!

Ballboys Hamburg mal ohne Trikot^^ Bei den StartschussMasters treten sie auch wieder an und wollen gewinnen!

 

 

Schwules Open Air in der Kettengasse

Köln hat ein schwules Straßenfest mehr: Neben dem Veedelfest zu Beginn des ColognePride und dem großen Straßenfest zum Christopher Street Day Köln gibt es nun am letzten Augustwochenende eine dritte Alternative zum Indoorpartying: Das Fest in der Kettengasse, bereits in der zweiten Auflage.

Was als Lockmittel geplant war um die Gastronomie zu beleben, mausert sich so langsam zu einem eigenen Szeneevent in der Domstadt. Organisiert wird das Straßenfest unter anderem vom Café Morgenstern und dem Café era. Damit partytechnisch nichts schief gehen kann, haben sich die Jungs das VENUE Team ins Boot geholt. Der in Köln als IN-Szene-Club bekannte Laden aus der Hohen Straße, stellt am Freitag, 26. August sein DJ-Team der Twinkylicious, Gaycadamy, Secret Lovers und Gay Students Night auf die Straße und heizt Euch ordentlich ein. Und wenn das Fest in der Kettengasse um 22:00 Uhr zu Ende geht, wird im VENUE weiter gefeiert.

Am Samstag, 27.08.2011 geht’s dann um 14 Uhr weiter bevor am frühen Abend Miss Delicious, DjCK und weitere Superhereos die Showbühne übernehmen. An beiden Tagen gibt’s neben Cocktails und kühlem Bier – alles was das Herz begehrt an den Außenbars.

Anbaden zum CSD Bielefeld 2011

„Wir sind alle nackt“ lautet der erste Satz auf der Homepage zum neuen Programm von Vanessa Maurischat und Holger Edmaier. Zum Baden gehen hat es gestern Abend in Bielefeld zwar nicht gereicht, aber mit ihrem Programm „Anbaden“ boten die beiden Künstler einen Querschnitt ihres Repertoires, der durchaus auch bei einem erholsamen und wohltuendem Schaumbad genossen werden kann. Nur leider fehlte uns das Quietscheentchen.

Anbaden“ ist aber eigentlich nur ein Vorgeschmack auf das was kommt, denn baden gehen wir in der Regel nackt. Vollkommen ohne, meist allein, manchmal zu zweit und oftmals viel zu lange. Wir öffnen uns, lassen uns gehen… So auch im realen Leben. Fern ab von Badezimmer, den eigenen vier Wänden und dem Schutz des Alleinseins. „Gläserne Menschen schieben sich durch Nacktscanner, bezahlen online mit ihren payback-Punkten und posten das Ganze dann bei Facebook, um ihr Leben im Vorratsspeicher der Leaks und Tweets zu verbringen. FKK war gestern – heute ist NACKTBADEN!“, so Holger Edmaier zum neuen Programm der beiden. Vanessa will aber mehr. Zumindest hat sie es gestern Abend gemeinsam mit dem Bielefelder Publikum versucht – Ein Antrag mitten im laufenden Bühnenprogramm: „So zum Steuern sparen und so. Wär doch praktisch oder? Wo auch noch rein zufällig ein Pfarrer unter den Gästen ist.“ – Holger war sich unsicher, aber wer weiß was kommt…

Mit „Nacktbaden“ gehen Vanessa und Holger ab Herbst auf Tour. Start ist der 1. Oktober in Braunschweig, weitere Termine und ein möglicher Gastauftritt in Bielefeld folgen.

Zu den Bildern  von Anbaden – Kabarett und mehr mit Vanessa Maurichat und Holger Edmaier

Wer mehr zum Programm des CSD Bielefeld 2011 erfahren möchte, kann sich auf der Homepage zum Motto „GEOUTET“ und allen Veranstaltungen informieren. Bilder und Co bietet die CSD Facebookgruppe.

 

 

Kompassnadel für Hannelore Kraft

Im Rahmen des ColognePride ist es mittlerweile eine feste Tradition am Samstagnachmittag zusammen zukommen, wenn das Schwule Netzwerk NRW und die AIDS-Hilfe NRW zum CSD Empfang ins Gürzenich laden. Gleich zu Beginn des Empfangs gratulierte Klaus-Peter Schäfer, Landesvorsitzender der AIDS-Hilfe NRW, dem Partnerverband Schwules Netzwerk NRW zum 20-jährigen Bestehen und lobte dessen Professionalität und Basisverbundenheit in der aktiven Minderheiten- und Akzeptanzpolitik zugunsten schwuler und schwul-lesbischer Projekte. „Die AIDS-Hilfe NRW ist stolz, mit einem solch lebendigen und kompetenten Partner in der HIV- und Aidsprävention zusammenarbeiten zu können.“ Angeregt vom Motto des ColognePride 2011 „Liebe ist …!“ sprach er sich auch für einen offenen Dialog mit tabubesetzten Modellen mann-männlicher und käuflicher Liebe aus. „Weder ein Kondomzwang noch andere ordnungspolitischen Maßnahmen sind wirksame Mittel der Prävention. Nur Lebensstilakzeptanz und eigenverantwortliches Handeln führen zum Erfolg“, so Schäfer.

Das Schwules Netzwerk NRW zeichnet Ministerpräsident Hannelore Kraft für ihr besonderes prominentes Engagement bei der Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz der schwulen und lesbischen Minderheit, mit der Kompassnadel 2011 aus. In ihrer Regierungserklärung ging Hannelore Kraft selbstverständlich auf die Belange der schwulen und lesbischen Minderheit ein. Als Ministerpräsidentin einer rot-grünen Landesregierung verankerte sie schwul-lesbische Themen als Querschnittsaufgabe in allen Bereichen politischen Handelns. Der gerade entstehende Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Ministerien sowie den Schwulen-, Lesben- und Transsexuellenorganisationen an einen Tisch, um notwendige Maßnahmen für die Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt auf den Weg zu bringen.

Eine zweite Kompassnadel 2011 für besonderes, langjähriges ehrenamtliches Engagement in schwulen Zusammenhängen ging an Ansgar Cziba, Vorstandsmitglied der Schwulen Initiative Siegen (SIS). Maßgeblich hat er zur Sichtbarkeit von Lesben und Schwulen in Siegen und Umgebung beigetragen, indem er dort ein Begegnungszentrum für Lesben und Schwule, eine hauptamtlich geführte Beratungsstelle und ein jährliches Straßenfest zum CSD mit auf den Weg gebracht hat. (PI)

Bilder: ©GAYS.DE: (1) Tatjana Taft und Volker Beck; (2) Blick in den Saal nach dem Empfang; (3) Anna Luca, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Tatjana Taft (vlnr)

700.000 waren mit uns in Berlin

Am Samstag war es endlich soweit. Der erste Christopher Street Day an dem Eure Community teilgenommen hat.  Mit mehr als 700.000 Menschen aus aller Welt waren wir in Berlin auf der Straße und haben „Fairplay für Vielfalt“ gefordert. Gemeinsam mit unserer Glamour-Queen Tatjana Taft, haben wir wieder durchgehalten. Die ersten Bilder gibt’s hier.

Begleitet von bunt, schillernden Kostümen und aufwendig geschmückten Wagen, sind wir vom Kurfürstendamm zum Brandenburger Tor gezogen. Eröffnet wurde das Spektakel in diesem Jahr einmal nicht vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit sondern von Dirk Zingler, Präsident des Fußballclubs Union Berlin – getreu dem Motto eben. Auch diesmal wurde der bunte Umzug von Drag Queens und leicht bekleideten Sambatänzern dominiert. Männer in Lack und Leder waren ebenso dabei wie Teilnehmer im Piratenkostüm oder im Biene-Maja-Outfit. Transparente mit politischen Forderungen erinnerten aber auch daran, dass die Parade eigentlich eine Protestveranstaltung ist.

Im Vergleich zum letzten Jahr waren es mehr Besucher am Straßenrand. Vielleicht auch ein Eindruck, den die verkürzte Paradestrecke mit sich brachte. Obwohl der Fußweg kürzer war, benötigten wir dennoch mehr Zeit – Mit eineinhalb Stunden Verspätung waren wir in der Nähe des Brandenburger Tors, an dem bereits um 16:00 Uhr die Abschlusskundgebung stattgefunden hatte.

Party Folks – Es darf getanzt werden!

DIESEN SAMSTAG ist es wieder soweit!! Die Rebelicious in Frankfurt feiert ihren 5. Geburtstag. (GAYS.DE berichtete)
Das dies nicht einfach nur eine Party wie jede andere werden wird, das dürfte jedem schon vorab bewusst sein. Denn die Rebelicious ist einmalig – Nicht nur die Location verspricht immer wieder eine neue und einzigartige Atmosphäre, auch die Deko und vor allem die auserwählten DJ`s sind was Besonderes. So werden am kommenden Samstag neben Dennis Schell auch Sascha Dreyer und Dommy Dean ordentlich was auf Eure Ohren geben. An der Tür werden Euch Jessica Walker, Lora Vicious und Tikky von Love Rebels begrüßen, auf der Tanzfläche wird’s dann mit einer heißen Gogo-Show weiter gehen. Alle Infos zur Party, findet Ihr auf der Homepage.

Als supper-Guddi verlosen die Veranstalter übrigens nocheinmal 15 Gästelisteplätze für die 5. Rebelicious. Das Ganze funktioniert wie folgt: Einfach eine Antwort Email mit dem Betreff: Gewinnspiel und euren Vor- und Nachnamen an: Info@Splice-Agency.de schreiben und wir setzen euch auf die Gästeliste!

Eine Woche später löckt der ColognePride zum Christopher Street Day nach Köln. Zahlreiche Partys und ein großes Straßenfest erwarten Euch neben der CSD Parade am Sonntag. Was genau wo abgeht, darüber informieren wir Euch der Tage noch einmal per Newsletter. Natürlich auch wo Ihr uns findet könnt, denn das gesamte GAYS.DE Team ist vor Ort und feiert nicht nur im GAYS.DE CommunityCamp.

GAYS.DE Verlost zum ColognePride exklusive Überraschungspakete – Schnell sein lohnt sich! Einfach eine Mail an gewinne@office.gays.de mit Eurer Anschrift und mit ein bisschen Glück klingelt der Postbote bei Euch.

Einen Tipp, den wir Euch aber schon heute an die Hand geben können, ist die PhoenixCircus. Mitten im Herzen Kölns, in den Opernterrassen, werden Gays und Friends eine neue – andere – Party erleben können. Neben stylischen Partypeoplen werden Glamour Boys und durchtrainierten Muskeltypen ebenso wie Fetisch-Fans voll auf Ihre Kosten kommen. Das Team der Phoenix-Saunen und weiteren Größen der GAYszene, konnten unter anderem Clark Kent und Glaucio Duarte für Euch verpflichten. Auf insgesamt fünf Floors dürfte da für jeden von Euch was Passendes dabei sein^^.

Wann und Wo ihr da GAYS.DE Team zum Christopher Street Day in Köln treffen könnt, lest ihr kommenden Woche auch in den GAYS.DE News.

Hundertausende Gays erobern die Straßen und Feste

Am Wochenende war es endlich soweit, das erste große CSD-Wochenende liegt hinter uns. Von Nord bis Süd, von Ost bist West – in mindestens sieben Städten würde demonstriert, gefeiert und gelacht. Auch wenn das Wetter nicht in ganz Deutschland mitspielen wollte, der  guten Laune und ausgelassenen Stimmung bei wohl jeder Veranstaltung konnte es nichts anhaben.

In Oldenburg waren mehr als 5.000 Teilnehmer anwesend. Unter dem Motto: „Homophobie tötet“ startete am Samstagnachmittag ein Umzug vom Bahnhofsviertel bis hin zum Platz neben dem Oldenburger Prinzenpalais. Hier fand im Anschluss an den Demonstrationszug noch eine große Abschlusskundgebung statt.

Weiter südöstlich, in Berlin, waren knapp eine viertel Million Menschen in Schöneberg unterwegs. Zum 19. Lesbisch-schwulen Stadtfest, waren es zwar die Hälfte der Besucher des vergangenen Jahres, weniger Spaß und vor allem weniger zu sehen, gab es in diesem Jahr dennoch nicht. Auf dem 20.000 m² gab es neben zahlreichen Infoständen auch allerhand kulinarische Köstlichkeiten und ein abwechslungsreiches Programm für Jung und älter.

Im Westen der Republik wurde der ColognePride offiziell eröffnet. Mit dem FantasyPride im Phantasialand in Brühl, war die bekannte Tradition der Eröffnung wiedermal eine beeindruckende Veranstaltung. Die Jungs und Mädels stürmten nicht nur die Fahrgeschäfte, auch die Shows und Bühnen waren mehr als gut besucht. Bei der großen Party am Abend konnte dann nochmal ordentlich das Tanzbein geschwungen werden und das Objekt der „Begierde“ persönlich angesprochen werden.  Mit dem FantasyPride startete der ColognePride bereits zum 8. Mal in eine bunte CSD Saison. (GAYS.DE berichtete)

Das große Fest am Aasee in Münster und der CSD Regensburg waren weitere Veranstaltungen an diesem CSD Wochenende. Schon am kommenden kann weiter gefeiert und demonstriert werden. Unter anderem in Berlin und in Köln. Alle Infos wie immer in dem GAYS.DE CSD & Pride Guide und in den GAY News.

 

Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung verliehen

Die Deutsche AIDS-Stiftung hat am Mittwoch ihren Medienpreis 2009/2010 für vier journalistische und künstlerische Beiträge sowie ein Schülerprojekt zum Thema HIV/AIDS verliehen. Die Preisträger erhielten im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses in Hannover (GAYS.DE berichtete) ihre Urkunden, die ihnen Welt-AIDS-Tags-Botschafterin Christiane Paul zusammen mit Thomas Fischer für den Sponsor Boehringer Ingelheim und der niedersächsischen Sozialministerin Aygül Özkan überreichte. Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert, der Sonderpreis für Schülerarbeiten mit 3.000 Euro.

Ausgezeichnet wurden die Fernsehdokumentation „Ich bleibe immer positiv! Starke Frauen mit HIV“ von Annette Heinrich, gesendet in der ZDF-Reihe 37 Grad am 26.10.2010 – den Preis teilen sich die Autorin Annette Heinrich und der Kameramann Philip Flämig, die Reportage „Der alte Mann und das Virus“ von Viola Volland, veröffentlicht in der Stuttgarter Zeitung am 1. Dezember 2009, die Publikation „ARTWORK. Die Umstellungssprechstunde“ von Siegfried Schwarze, die regelmäßig als Beilage zur Publikation „Projekt Information“ erscheint sowie das Straßenbahnprojekt „AIDS braucht positive Gesichter“ der Selbsthilfegruppe der Braunschweiger AIDS-Hilfe, gestartet am 31. Oktober 2009. Erstmals hatte die Stiftung auch den Sonderpreis für Schülerarbeiten „HIV/Aids – Weißt Du Bescheid?“ ausgelobt. Ihn erhalten ein Oberstufenseminar und die Theatergruppe der Mittelstufe am Carl-Orff-Gymnasium in Unterschleißheim. Sie realisierten im Jahr 2010 gemeinsam Aktionen zum Thema „HIV in Südafrika“ und das Theaterprojekt  „Rainbow Nation – HIV in Südafrika“.

Seit 1987 verleiht die Deutsche AIDS-Stiftung ihren Medienpreis für herausragende Beiträge zum Thema HIV/AIDS. Bisher hat sie mehr als 70  Medienschaffende ausgezeichnet. Die Deutsche AIDS-Stiftung mit Sitz in Bonn hilft bundesweit Frauen, Männern und Kindern mit HIV und AIDS in individuellen finanziellen Notlagen. Sie unterstützt außerdem Projekte für betroffene Menschen in Deutschland und ausgewählte internationale Projekte im südlichen Afrika. (Foto: DÖAK2011; Andreas Keudel)