Die meisten, wenn nicht sogar alle können sich sicherlich noch gut daran erinnern, wie es war als das eigene Coming out anstand. Doch wie waren doch gleich nochmal die Reaktionen der Umwelt? Egal ob familiär oder im Freundeskreis, im Schulalltag oder Berufsleben – einfach war es sicher nicht für jedermann.
Gerade die eigenen Eltern scheinen sich schwer damit zu tun, wenn sich der eigene Sohn als schwul outet. Was haben wir falsch gemacht? Ist mein Kind krank? Die Frage, ob das eigene Kind glücklich ist, kommt meist erst als letzter Gedanke.
In den Köpfen der meisten Eltern ist immer noch, dass Homosexualität eine „Krankheit“ ist. Unnatürlich. Nicht normal.
Wie wir darauf kommen? Immer wieder lesen wir Beiträge von Euch, die dies bestätigen. Erst heute haben wir einen Kommentar in einem Forum gefunden, auf den Ihr uns aufmerksam gemacht habt. Aber was ist dran? Lest selbst, wie eine Mutter reagiert:
„Ich habe neulich meinen Sohn erwischt, wie er bei einem Pornofilm mit Männern onaniert hat. Selbstverständlich habe ich sofort seinen Laptop durchsucht und festgestellt, dass er auch in einer solchen Internetplattform angemeldet. Er scheint sich auch mit anderen schwulen Männern zu treffen. Das ist natürlich ein riesiger Schock für mich. Ich habe ihm Hausarrest erteilt und überlege mit ihm zum Arzt zu gehen. Mir ist das natürlich alles sehr peinlich und ich möchte nicht, dass jemand erfährt, dass mein Sohn schwul ist. Kennt jemand eine Klinik in der man ihn heilen lassen kann? Bitte helft mir schnell.“ (Quelle: Mutter in einem öffentlichen Forum)
Was soll man nun dazu sagen? Wir sind sprachlos und möchten mit diesem Beitrag die Diskussion eröffnen: Wie seid ihr mit Eurem Coming out umgegangen? Welche Erfahrungen habt Ihr sammeln können und vor allem, wie haben Eure Eltern/Euer Umfeld reagiert?










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