IDAHO: RAINBOWFLASHS in ganz Deutschland

Am 17. Mai 2012, dem Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie setzen Schwule und Lesben, deren Freunde, Kollegen, Eltern und Geschwister in vielen Städten der Welt ein buntes Zeichen - lassen Luftballons in den Himmel steigen.

An diesem Tag vor 22 Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel gestrichen.

Hier ein Überblick, wo Du aktiv und Deinen Ballon steigen lassen kannst:
Bielefeld: Siegfriedplatz, 19 – 22 Uhr
• Chemnitz: Rathausplatz (Roter Turm), 18 – 19 Uhr
• Dresden: Theaterplatz, 18 – 19 Uhr
• Hamburg: Rathausmarkt, 18.30 – 19.30 Uhr
• Hannover: Opernplatz, 18.30 – 19.30 Uhr
• Jena: Holzmarkt, 16 Uhr
Köln: Rudolfplatz, 17 – 18 Uhr
• Leipzig: Augustusplatz, 18 – 19 Uhr
• Magdeburg: Bahnhofsvorplatz (Willy-Brandt-Platz), 18 – 19 Uhr
• Schwerin: Südufer Pfaffenteich, 18.30 – 19 Uhr
• Stralsund: Weißen Brücken (am Knieperteich), 18.30 – 19 Uhr
• Wiesbaden: Schloßplatz, 18.30 – 19.30 Uhr

Weitere Infos auch auf: http://rainbowflash.info

“mach’s mit”-Clip aus dem Verkehr gezogen

Junge Wilde andersrumNachdem die Szene ihre Geschütze aufgefahren hatte und gegen das neue Video der „mach’s mit“-Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gewettert hat, wird dieses nun (im wahrsten Sinne des Wortes) aus dem Verkehr gezogen.

Auf der Facebook-Seite der Kampagne heißt es seit Dienstagnachmittag: „Die umfangreiche Kritik zum Onlineclip „Ich will’s andersrum“ haben wir wahrgenommen und nehmen sie sehr ernst. Wir haben uns nach intensiver Diskussion dazu entschieden, diesen Clip jetzt aus der Kampagne zurück zu ziehen.“

In die Kritik geraten ist das Video, da es von vielen Schwulen als zu klischeehaft empfunden wurde. Der LSVD rechtfertigte sich in einem öffentlichen Brief zu seiner Meinung: „Mit Klischees zu arbeiten, kann ein Ansatz zur Antidiskriminierungsarbeit im Bereich Homophobie sein. Es verlangt allerdings Fingerspitzengefühl, damit Klischees wirklich bearbeitet und nicht nur bedient werden.“

Erst in der vergangenen Woche waren die neuen „mach’s mit“-Motive zur Prävention von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen vorgestellt worden. (GAYS.DE berichtete)

Anders wäre besser – „mach´s mit“ in der Kritik

Vor genau einer Woche haben wir über die „mach´s mit-Kampagne“ informiert. Seither streitet sich die queere Community. Die Meinungen zur neuen Kampagne der BZgA spaltet – aber sie regt auch zur offenen Diskussion an!

Klischee oder nicht? Zielgruppenfremd oder auf den Punkt gebracht? Die Meinungen zu diesem Video gehen weit auseinander. Aber was denkt Ihr, ist das Video total daneben oder erreicht man damit doch wenigstens den Klischeeschwulen?

Das Video ist anders, keine Frage. Aber ist es nicht auch so dass es schwule Jungs und Männer gibt, die sich eben auch mit diesem Testimonial identifizieren können?

Sicher ist die Meinung, dass hiermit abermals sämtliche Klischees bedient werden berechtigt, aber muss deshalb gleich eine Diskussion angeregt werden, die solche Ausmaße annimmt?

Der LSVD hat einen Brief an die BZgA verfasst, indem das „Spiel mit den Klischees“ verurteilt wird. Sicher kein leichtes Unterfangen, aber ein wenig Toleranz sollte doch grad von uns – der queeren Community – vorausgesetzt werden können.

Wir finden den Videobeitrag auch nicht 100 %ig passend, können aber auch mit einem Schmunzeln zusehen und denken dass er einige von Euch erreichen wird, oder was denkt Ihr?

Erste europäische Online-Befragung zur Homophobie und Transphobie

Heute startet unter dem Titel „Europäische LSBT Studie“ die erste Online-Befragung der EU-Grundrechteagentur (FRA) zur Homophobie und Transphobie in den EU-Mitgliedsstaaten und dem Beitrittsland Kroatien.

Je mehr Menschen sich an der Befragung beteiligen, desto aussagekräftiger und verlässlicher sind die Ergebnisse. Aus diesem Grund bitten wir alle Schwulen und Lesben, Bisexuellen und Transgender auf, sich an der Befragung zu beteiligen, sie bekannt zu machen und entsprechende Informationen an Freundinnen und Freunde sowie Bekannte weiterzuleiten.

Jede Antwort trägt dazu bei, dass die EU die Anliegen von LSBT ernst nimmt und politische Initiativen startet, die darauf abzielen, rechtliche und gesellschaftliche Diskriminierung zu bekämpfen. Die Ergebnisse der Befragung werden die Politik der Gleichbehandlung von LSBT in der Europäischen Union voranbringen. Sie werden Politik und Zivilgesellschaft dabei unterstützen, Strategien und Aktivitäten zu entwickeln, die dazu beitragen, dass LSBT in Europa ein freies Leben in einem diskriminierungsfreien Umfeld führen können.

Zwar gab und gibt es hin und wieder Berichte über das Ausmaß der Diskriminierung von LSBT in Europa. Doch es gibt kein vergleichbares statistisches Material über die täglichen Diskriminierungserfahrungen von LSBT in den verschiedenen Ländern.

Die Befragung ist absolut anonym, wird von Gallup Europe in allen EU-Sprachen und türkischer Sprache durchgeführt, läuft bis Ende Juni 2012 und soll erstmals verlässliches und vergleichbares Datenmaterial zur Verbreitung von Homophobie und Transphobie in den 28 Ländern liefern. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen, systematischen Studie sollen im Frühjahr 2013 veröffentlicht werden.

GAYS.DE folgt mit diesem Beitrag einem Aufruf des Lesben- und Schwulenverband Deutschland.

mach’s mit – Kampagne informiert über HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat heute in Berlin eine neue Kampagne zur Prävention von HIV und anderen sexuell übertrag-baren Infektionen (sexually transmitted infections, STI) vorgestellt. Mit der Aufforderung “mach’s mit – Wissen & Kondom” will die neue Präventionskampagne weiterhin motivieren, sich mit Kondomen vor einer HIV-Infektion zu schützen und sich zugleich noch stärker als bislang über Ansteckungswege und Symptome anderer STI zu informieren. Denn die Forschung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass STI, wie beispielsweise Syphilis, Tripper und Chlamydien, das Risiko einer HIV-Infektion erhöhen.

“Die nationale AIDS-Aufklärungskampagne “Gib AIDS keine Chance” hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland seit 2007 zurückgeht”, sagte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr anlässlich der Auftaktveranstaltung. “Doch auf diesen Erfolgen dürfen wir uns nicht ausruhen, denn HIV ist noch immer nicht heilbar. Die Prävention ist und bleibt deshalb ein zentrales Thema.

“Sexuell übertragbare Infektionen sind ein bedeutendes Thema für die AIDS-Prävention. STI steigern das Risiko einer HIV-Infektion um das zwei- bis zehnfache, erhöhen die Infektiosität von Menschen mit HIV und können unbehandelt gravierende gesundheitliche Spätfolgen für die Betroffenen nach sich ziehen”, erklärte BZgA-Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott. “Kondome schützen vor HIV, bei einigen STI aber bieten sie keinen ausreichenden Schutz.
Zu Safer Sex gehört daher neben dem Kondom auch das Wissen über STI, über Ansteckungswege und Schutzmöglichkeiten.

Die neue Kampagne spricht neben der Allgemeinbevölkerung auch spezifische Zielgruppen an. Hierzu gehören etwa Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), da in dieser Gruppe die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland am höchsten ist.

Ebenso werden Jugendliche und junge Erwachsene angesprochen und beispielsweise für die in dieser Gruppe häufig vorkommenden Chlamydieninfektionen sensibilisiert.
Zum ersten Mal zeigt “mach’s mit” bei der neuen Kampagne Menschen mit ihren individuellen Vorstellungen von Sexualität. Mit selbstbewussten Statements wie “Ich will’s romantisch” oder “Ich will’s spontan” zeigt die Kampagne verschiedene Charaktere. Von Jung bis Alt repräsentieren sie Personen aus dem Alltag. Das Spannungsverhältnis von Text und Bild, das alle Motive prägt, macht neugierig und lenkt die Aufmerksamkeit unmittelbar auf das Thema HIV/STI-Prävention. Die Vielfalt der Motive und die offene, selbstbewusste Haltung der Charaktere wirken dabei einer Tabuisierung von HIV und STI und einer Stigmatisierung von Betroffenen entgegen.

Die mach’s mit-Kampagne wird unter dem Dach von GIB AIDS KEINE CHANCE von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung umgesetzt. Sie ist das bekannteste Element der nationalen Strategie gegen die Ausbreitung von HIV. Über 90 Prozent der Bundesbürger kennen Logo und Motive der Kampagne.

Das Heart of Cologne schrubbt für den Guten Zweck

VENUEKölle putzmunter 2012 … das “Heart of Cologne” und Kölner Promis machen natürlich mit beim inzwischen elften traditionellen Frühjahrsputz ¨Kölle putzmunter“.
Die schwul-lesbische Interessensgemeinschaft ¨Heart of Cologne¨ in der Kölner Altstadt beteiligt sich an dieser Aktion und bringt den Heumarkt und das gesamte ¨Heart of Cologne¨ mit allen Mitgliedern wieder auf Vordermann.

Mit viel prominenter Unterstützung werden am Freitag, dem 20. April 2012 in der Zeit von 16 bis 20 Uhr zusätzlich auch Spenden gesammelt, die dem SCHWIPS e.V. zu Gute kommen.
Bibi Bossmann und Rolli Fritzen, bekannt von der RTLII-Serie ¨Bibi & Rolli¨, unterstützen als einer der vielen Promis diese Aktion. Bibi hat selbst mal am Heumarkt gearbeitet und liebt das ¨Heart of Cologne¨. Zudem werden Marcella Rockafella, bekannt geworden als ¨Lady Gaga¨-Double beim ¨Supertalent¨ auf RTL, Stephan Runge und Claus Vincon ebenfalls für den Guten Zweck putzen.
Beide besangen gemeinsam schon 1994 mit dem Song ¨Arsch der Welt¨ viele Locations im ¨Heart of Cologne¨.
Weiter mit dabei: Florian Wess, bekannt als Botox Boy in der letzten ¨Big Brother¨-Staffel und die Band ¨Part of the Art¨.

Die öffentliche Aktion startet um 17 Uhr auf dem Heumarkt in Höhe des ¨Brauhaus ZIMS¨ mit einer kurzen Autogrammstunde der prominenten Helfer. Anschließend werden gemeinsam der Heumarkt und die Wege zu den teilnehmenden 14 Locations im ¨Heart of Cologne¨ gesäubert.
Alle Helfer und Promis treffen sich um 20 Uhr zum gemeinsamen Abschluss wieder auf dem Heumarkt, wo sie als „Dankeschön“ u.a. eine Freikarte für die „5 Jahre Geburtstagsparty¨ des VENUE für Samstag erhalten.

Koordiniert wird die gesamte Aktion vom Michael Ferrara aus der Gaststätte Boners und VENUE-Host und ¨Heart of Cologne¨-Pressesprecher Vito Laurent Fichera. ¨Wir freuen uns ganz besonders mit so vielen helfenden Händen und prominenter Unterstützung unser geliebtes Heart of Cologne auf Vordermann zu bringen. Dabei Spenden für unsere Nachbarn SCHWIPS e.V / Checkpoint und deren gemeinsames Schnelltest-Projekt mit der Aidshilfe Köln zu sammeln, macht diese Aktion einfach perfekt¨, zeigt sich Vito Laurent Fichera ganz begeistert.

Schützen sind gegen Homophobie!

Etwas mehr als eine Woche ist es her, dass die Mitglieder des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BDHS) entschieden haben, dass sie zukünftig keine homosexuellen Paare an ihrer Spitze dulden möchten. (GAYS.DE berichtete)
Zwar hieß es von offizieller Seite, dass auch weiterhin Schwule und Lesben willkommen sind, aber als Königspaar dann eben nur als Einzelperson.

Seither hat sich einiges getan – Nicht das der BDHS seine Meinung und Entscheidung geändert hätte – im Gegenteil. Doch Protest aus den eigenen Reihen und sogar Morddrohungen sind seither vermehrt eingegangen. Auf Nachfragen wurde dies bereits bestätigt.
Nach Meinung des BDHS sind homosexuelle Königspaare nicht mit der christlichen Tradition vereinbar. In Köln wurde unterdessen Strafanzeige gestellt und die Antidiskriminierungsstelle des Bundes prüft, ob ein Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgesetz vorliegt.

Aber weit mehr ist seither geschehen – denn auch aus den eigenen Reihen weht Protestwind. So haben zum Beispiel fünf Schützen aus Neuss eine Initiative gegen Homophobie und Diskriminierung im Schützenwesen ins Leben gerufen.
Die „Schützen gegen Homophobie“ möchten sich von der Entscheidung des BDHS distanzieren. Sie sehen den Beschluss als „einen Verstoß gegen die religiösen Grundsätze der Brüderschaft“ aber auch gegen das verfassungsrechtlich verankerte Diskriminierungsverbot.

Mittlerweile hat die eigens gegründete Facebook-Gruppe schon 200 Anhänger und Auch der LSVD unterstützt die fünf Schützen. Auf der Aktions-Homepage können Protestbriefe und weitere Informationen abgerufen werden.

St. Petersburg: Gesetz gegen „homosexuelle Propaganda“ kommt

Schon vor ein paar Tagen haben wir in unserer Facebook-Timeline davon berichtet: In Russland, genauer gesagt in St. Petersburg wird das Stadtparlament über ein neues Gesetz entscheiden, welches die „Propaganda“ homosexueller Lebensweisen und Co. Unter Strafe stellt.

Am Mittwoch soll es zum Beschluss gekommen. Ab dann sind sowohl Werbemaßnahmen mit Regenbogenfahnen und anderer „queerer Symbolik“ verboten, wie auch öffentliche Aktionen. Damit ist unter anderem ein Demonstrationsverbot für Schwule und Lesben die Folge.

Der geplante CSD sowie viele weitere Veranstaltungen zur Anerkennung und Toleranzbegründung sind somit ersatzlos gestrichen. Zuwiderhandlungen können neben Haftstrafen dann zudem mit einer Geldstrafe von 120 bis 12.000 Euro verhängt werden.

Auch in der russischen Hauptstadt Moskau diskutiert man nun über ein solches Gesetz. Erste Stimmen wurden bereits laut, dass ein landesweiter Gesetzentwurf gefertigt und beschlossen werden müsse.

Aus gegebenem Anlass, rufen die russischsprachige LGBT-Vereinigung Deutschlands “QUartEERa” (Berlin), das lesbisch-schwule Menschenrechtsfilmfestival Side by Side (St. Petersburg), “Rainbow Association”(Moskau), die Hirschfeld-Eddy-Stiftung und der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) zur Demonstration vor der russischen Botschaft in Berlin.

„Wir demonstrieren vor der russischen Botschaft in Berlin um das homophobe Gesetzesvorhaben in St. Petersburg zu stoppen, denn es ist ein Anschlag auf die Menschenrechte.“, so Klaus Jetz von der Hirschfeld-Eddy-Stiftung.

Termin: Mittwoch, 15.02.2012, 17.00 Uhr 
Ort: vor der russischen Botschaft, Unter den Linden 63-65, Berlin.

Anerkennung und Gleichstellung – Aktionismus trifft auf Realität

Schwule, Lesben, Heteros – wie auch immer die sexuelle Orientierung eines Jeden ist, der Mensch an sich bleibt der GLEICHE. Zumindest sollte man das annehmen. Doch leider lehrt uns die Realität jeden Tag wieder eines Besseren. Vorurteile, Klischees und Intoleranz bestimmen vielerorts den Alltag und auch in Sachen Rechtslage, sind gleichgeschlechtliche Paare noch lange nicht da angekommen wo sie sein sollten.

Robert, ein junger Mann aus Paderborn,sieht das genauso. Ungleichbehandlung, Ausgrenzung und öffentliche Diskriminierung gehen ihm gegen den Strich. Er möchte etwas verändern – was erreichen.

In der Internetgemeinschaft findet er Gleichgesinnte. Jungs, Männer, Mädchen und Frauen, die ebenfalls für Anerkennung und Gleichstellung eintreten. Grund genug für Robert eine neue Facebook-Gruppe zu eröffnen, die sich für die Legalisierung der homosexuellen Ehe einsetzt.

Auf die Idee ist er gekommen, als er mit einer Freundin bei Facebook ein Bild entdeckte (siehe ober rechts). Robert, selbst schwul, war schnell klar, dass sich an dem momentanen Zustand etwas ändern muss. „Die Gruppe wurde aus [unserer] eigenen Initiative gegründet. Mit dem Ziel endlich MEHR zu tun & auch den Leutchen OBEN IM RAT –und andere Leutz die was zu sagen haben mal den Standpunkt näher zu bringen das eine Legalisierung der Ehe von Homosexuellen …schon lange überfallig ist.“, so Robert zu seiner Motivation. Seither ist er im Netz aktiv und fordert Euch auf ihn zu Unterstützen.
Das sein Vorhaben nicht einfach werden wird, ist ihm bewusst und dennoch „dürfen wir nicht zusehen und einfach aufgeben“.

Zur Zeit startet Robert eine Unterschriften- und Protestbriefaktion, die in den kommenden Wochen an das Bundeskanzlerinnenamt weitergeleitet werden soll. Regionale Treffen der Gruppenmitglieder stehen an und weitere Aktionen sind in Planung.

GAYS.DE unterstützt Robert auf seinem Weg und ruft alle Freunde der Community zum Mitmachen auf. Teilt Eure Meinung, hinterlasst ein Feedback und setzt Euch für die Legalisierung der homosexuellen Ehe ein.

Die Homo-Ehe heute:
Knapp zehn Jahre nach Einführung der Homo-Ehe sind homosexuelle Paare noch lange nicht komplett gleichgestellt. Homosexuelle Paare in eingetragenen Partnerschaften sind zwar mittlerweile in vielen Punkten wie dem Erb- und Unterhaltsrecht Ehepaaren gleichgestellt, bei der Einkommensteuer und Adoptionen ist dies bislang hingegen nicht der Fall. „Es bedarf weiterhin intensiver Überzeugungsarbeit, damit schwule und lesbische Paare der Ehe vollständig gleichgestellt werden.“, so Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). Mehr zum Thema in den GAYS.DE News.

Initiative „AUFGEKLÄRT?“ startet durch

Mit 30.000 Flyern und 20.000 Faltblättern wendet sich die Initiative „AUFGEKLÄRT“ ab sofort an Jugendliche, Lehrkräfte und andere Multiplikatoren. Ziel dieser Initiative ist die Vernetzung von sexualpädagogischen Angeboten in Berlin aufzuzeigen.

Die Angebote der Mitglieder des BÜNDNISSES AUFGEKLÄRT umfassen u. a. Präventionsangebote zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten, Aufklärungs- und Sensibilisierungsworkshops zum Thema Liebe, Homosexualität und Respekt sowie Beratung zu den Themen Coming-Out, Sexualität und Schwangerschaft. Dies beinhaltet zudem die Ausbildung zum Peer-Educator, die Weiterbildung von Pädagoginnen und Pädagogen sowie Freizeitgruppen.

Die Flyer und Faltblätter des BÜNDNISSES AUFGEKLÄRT können ab sofort von Berliner Bildungs- und Jugendeinrichtungen kostenfrei bestellt werden: berlin@lsvd.de oder Tel. 030/22 50 22 15.

Internetseiten der Mitglieder des BÜNDNISSES AUFGEKLÄRT:

www.profamilia.de/berlin
www.jungschwuppen.de
www.lambda-bb.de
www.berlin-aidshilfe.de
www.berlin.lsvd.de