Ganz Deutschland ist im ESC Fieber und auch im Rest Europas überschlagen sich die Medien mit Neuigkeiten vom Eurovision Song Contest. Auch wenn die Einschaltquoten zurückgehen, zumindest bei dem gestrigen ersten Halbfinale, die Euphorie ist überall spürbar. Besonders unter den schwulen Anhängern des ESC wird schon seit Wochen über kein anderes Großereignis gesprochen.
Einige Boulevardblätter behaupten mittlerweile sogar, dass der Contest nur noch von der queeren Welt bestimmt wird und musikalische Leistungen zur Nebensache werden. Die Sueddeutsche berichtete sogar, das der „Mädchentraum“ vieler Homosexuellen in diesem Jahr nicht in Erfüllung gehen wird. Schon ein wenig einseitig betrachtet das Ganze, aber immerhin ein Blickwinkel. Wie „schwul“ der Contest nun wirklich ist, muss letztendlich jeder für sich entscheiden. (Ro)
Gestern startete der Eurovision Song Contest (ESC) dann endlich in Düsseldorf – mit einer Ton-Panne: Beim ersten Semifinale waren die Kommentatorenleitungen aller Länder für eine gefühlte Ewigkeit gestört. Peter Urban und Steven Gätjen waren schließlich über eine Telefonleitung zu hören: „Ersparen Sie mir bitte jeden Kommentar“, so Kommentatoren-Legende Peter Urban zur peinlichen Panne der Deutschen.
Hörbar hingegen waren die Song-Beiträge. Insgesamt 19 Länder kämpften um den Einzug ins große Finale am Samstag. Lediglich 10 Plätze konnten beim ersten Semifinale vergeben werden und hier dürfte die größte Enttäuschung beim Vorjahres-Gastgeber Norwegen liegen. Stella Mwangi konnte das europäische Publikum mit ihrem Song „Haba Haba“ nicht überzeugen und ist nicht qualifiziert. Ebenfalls in die Röhre schauen beispielsweise Armenien, die Türkei oder Polen, die sich auch nicht qualifizieren konnten.
Ansonsten zeigte sich Düsseldorf erwartungsgemäß: Eine übergroße Halle, eine ebenso übergroße Bühne und aufwendige Licht- und Video-Wall-Technik erwarten die Zuschauer. Die Moderatoren Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab erledigten ihren Job solide – einzig Anke Engelke sprühte so etwas wie „Spaß an der Freude“ aus.
Am kommenden Donnerstag wird sich dann entscheiden, wer es noch in das große Finale am Samstag schaffen wird. Neben Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien und Deutschland sind bisher folgende Länder qualifiziert: Serbien, Litauen, Griechenland, Georgien, Azerbajan, Die Schweiz, Ungarn, Finnland, Russland und Island. (PRIDE1.de/ml)









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