
Volker Beck mit Tatjana Taft - ColognePride 2011
Wie die Leipziger Volkszeitung berichtete hat eine FDP-Ratsfrau den homosexuellen Politiker Volker Beck in einem Brief offen bedroht. Beck fordert Parteiausschluss, die FDP ist erbost über ihr ehemaliges Mitglied und distanziert sich von Cordula Drechsler, Stadträtin aus Bad Lausick, Sachsen.
In Ihrem Schreiben an Grünen-Politiker Beck betont die konservative Gemeinderätin: „[...] Leute wie sie Herr Beck braucht das deutsche Wählervolk beim besten Willen nicht.“ Auch greift Drechsler die Vorfälle in Russland auf. Mit Ihrer Wortwahl droht sie Beck regelrecht ein schweres Leben aufgrund seiner Homosexualität an.
Ihren verbalen Höhepunkt findet Drechsler allerding am Ende. Sie schließt mit „heterosexuellen Grüßen aus dem erzkonservativen Freistaat Sachsen“.
Beck reagierte umgehend und wandte sich an den Vorsitzenden der FDP, Herrn Dr. Philipp Rösler. In seinem Brief fordert er die Klärung der Anfeindung und die kompromisslose Entlassung von Frau Drechsler aus der Partei.
Die schriftliche Konversation zwischen Volker Beck und Dr. Rösler zum Nachlesen.
Die FDP Parteiführung reagierte umgehend und distanzierte sich ausdrücklich von Frau Cordula Drechsler. Laut eigenen Angaben ist diese seit 2010 nicht mehr Mitglied der Partei. Rechtliche Schritte gegen Frau Drechsler werden bereits vom Präsidenten des Bundesschiedsgerichts geprüft, wie die FDP mitteilte.





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