Podcast Folge 3: Interview mit Tatjana Taft

Am vergangenen Wochenende bot sich spontan die Gelegenheit, unsere Edel-Drag Tatjana Taft zu ihrem außergewöhnlichen Beruf zu befragen.

Wir sprechen darüber, wie man Drag Queen wird, warum auch dieser Job mehr ist als abends im Fummel durch die Szene zu streifen und welche Erfahrungen und Erlebnisse Tatjana in den vergangenen Jahren gemacht hat. Ein kurzer Streifzug in die Geschichte der “Damendarsteller” sowie häufige Missverständnisse und Verwechslungen zwischen Drag Queens und Damenwäscheträgern beendet unser Interview.

Viel Spaß beim Hören wünscht Euer GAYS.DE Team

Citroën holt den Titel: „Schwulstes Auto des Jahres“

Neuer Citroen DS4Der Citroën DS4 ist Titelträger 2012 – er wurde von den Besuchern von Ledorga zum „European Gay Car“ gewählt. Alle Jahre wieder wählt die queere Community das „schwulste Auto des Jahres“. Dabei ist das Erscheinungsbild keineswegs negativ bewertet, sondern die Stimmen zählen die Beliebtheit der zur Wahl stehenden Modelle.

Bereits seit 2005 zeichnet die Community Jahr für Jahr das „Gay Car oft he Year“ aus. So gewann im ersten Jahr die Cabrioversion des Mini. Seither sind unter anderem  ein Aston Martin, der Alfa Romeo Mito, der  Fiat 500 und ein Peugeot unter den Gewinnern gewesen.

Die Abstimmungskriterien sind dabei sehr unterschiedlich. Neben dem optischen Auftritt sind auch Verarbeitung, Service der Händler und die Werbekampagne entscheidend.

Dass dabei die Meinungen weit divergieren zeigen die weiteren Platzierungen. Auf dem fünften Platz landete der VW Beetle, Platz vier konnte der DS5 aus dem Haus Citroën für sich reservieren. Bronze ging in diesem Jahr an das Mini Coupé, Silber an den Range Rover Evoque. (Bild: Citroën)

Sachsen: Kirche öffnet sich für homosexuelle Paare

Die evangelische Kirche in Sachsen will ihre Pfarrhäuser für homosexuelle Paare öffnen. Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche teilte mit, Pfarrerinnen und Pfarrern, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, sollten künftig im Pfarrhaus wohnen dürfen.

Voraussetzung sei jedoch die einmütige Zustimmung des jeweiligen Kirchenvorstandes. Auf diesen Kompromiss hat sich die Kirchenleitung bei einer Klausurtagung verständigt.

Landesbischof Jochen Bohl erklärte, die stark gegensätzlichen Auffassungen in der sächsischen Landeskirche könnten nur durch ein gegenseitiges Respektieren und Achten der jeweils anderen Auffassung überwunden werden. “Ich hoffe, dass die Christinnen und Christen in den Kirchgemeinden unserer Landeskirche diese Entscheidung mittragen werden”, betonte der Bischof.

Bislang dürfen homosexuelle Pfarrer in Sachsen die kirchliche Dienstwohnung nicht gemeinsam mit ihrem Partner nutzen. Im Dezember hatte der Kirchenbezirk Leipziger Land in einem offenen Brief gefordert, ein gemeinsames Leben homosexueller Paare im Pfarrhaus zu ermöglichen. Anlass dafür war ein Gesetzentwurf der Evangelischen Kirche in Deutschland für ein bundesweit einheitliches Pfarrerdienstrecht, der eine Öffnung der Pfarrhäuser für gleichgeschlechtliche Paare zulässt.

Die Kirchenleitung in Sachsen bekräftigte bei ihrer Klausur zugleich aber die bleibende Bedeutung der biblischen Ordnung von Ehe und Familie als Leitbild des Zusammenlebens von Frau und Mann.

Von Mann für Männer gemacht

Historischer VibratorAuf Facebook haben wir den Artikel aus Zeitgeschichten auf Spiegel Online bereits erwähnt – Für unsere Blogleser fassen wir ihn dennoch einmal zusammen:

Es geht um die Erfindung des Vibrators. Von einem Mann für Männer gemacht – der „Hammer“, so nannte ein britischer Mediziner seinen ersten elektrischen Vibrator.  Das war Ende des 19. Jahrhunderts.

Eigentlich wollte der findige Tüftler damit seine männlichen Kollegen beglücken. Und nein, nicht so wie ihr es denkt.^^ Gedacht war das „Gerät“ lediglich, um die verspannten Muskeln zu lockern. Dass Frauen sich auch von den leichten Vibrationen inspirieren lassen, war niemals seine Absicht des erfinderischen Doktors.

Die neue Wunderwaffe schlug ein wie eine Bombe. „Scharenweise eilten die Mediziner [aus dem ganzen Land] herbei“, schreibt der Spiegel. Alle wollten den an einen kleinen Bohrer erinnernden Apparat. Die kleinen Kugeln an der Spitze begannen auf Knopfdruck leicht zu ruckeln – ein prickelndes Erlebnis…

Wie sich die „Gerätschaft“ weiterentwickelt hat, wissen wir. Aber das ein Mann dafür verantwortlich ist, dass der kleiner Freudenbringer überhaupt existiert, dürfte für viel neu sein. Wir waren überrascht.

(Bild: Dieses Bild wurde von Good Vibrations zur Verfügung gestellt)

 

Die Puppen tanzen lassen…

Hannes und Paul 1 kleinEine Liebestragödie wie sie sonst selten zu sehen ist, bietet das Düsseldorfer Puppentheater Seifenblasen derzeit in seinem Programm. Mit „Hannes und Paul“ wird erstmals eine Geschichte mit schwulem Backround inszeniert. Die direkt geführten Puppen wirken geschmeidig und elegant und kommen ganz ohne großen technischen Aufwand aus.

Hintergrund von „Hannes und Paul“ ist die 2000 Jahre alte Geschichte von „Pyramus und Thisbe“, ein babylonisches Liebespaar, welches sich aufgrund der Feindschaft seiner Eltern nicht sehen darf. In „Hannes und Paul“ treffen eben diese Welten aufeinander. Die beiden Jungen bemerken schnell, dass zwischen ihnen weit mehr als nur eine Freundschaft wächst. Und das in einer Zeit in der Homosexualität verfolgt wird. Alles beginnt 1943 – Bombennacht in einer deutschen Stadt. Und so nimmt die Tragödie zweier Kinder die letztlich aufgrund ihrer Liebe zueinander sterben ihren Lauf.

Wer das Stück im Düsseldorfer Puppentheater Seifenblasen sehen möchte, der hat am 27. Januar 2012 die Gelegenheit dazu.

 

Gesünder Leben Dank Homo-Ehe

Homosexuelle, die in einer festen Partnerschaft, besser noch in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft zusammen Leben, leben gesünder. Die Homo-Ehe hält eben gesund. Zumindest ist das die Meinung von Forschern der Columbia University/USA.

Gerade in den konservativen Staaten der USA dürfte die Studie für Erstaunen sorgen. In einigen Bundesstaaten ist die gleichgeschlechtliche Ehe gar verfassungsrechtlich verboten.

Die Studie belegt, dass sich das Wohlbefinden der Partner, die in einer „Homo-Ehe“ zusammenleben deutlich verbessert hat. „Die Toleranz der Gesellschaft, scheint sich positiv auf Leib und Seele auszuwirken.“, so dir Forscher.

Grundlage der Ergebnisse sind Vergleichszahlen von Kranken- und Genesungsverläufen von schwulen und bisexuellen Männern, die in einer Partnerschaft leben. Dabei ist aufgefallen, dass eingetragene Partnerschaften im Vergleich zu „versteckt“ Lebenden, schneller genesen. Auch die Behandlungskosten, Arztbesuche sind geringer.

In Massachusetts ist die „Homo-Ehe“ legalisiert. Die Toleranz innerhalb der Gesellschaft in den letzten Jahren gewachsen, ganz im Gegenteil zu anderen Landesteilen.

Also Jungs, wir leben entspannter, gesünder und wohl auch bewusster – Wir haben also alles richtig gemacht^

Das gayniale Weihnachtsgeschenk… (5)

So Jungs die Zeit rast! Heilig Abend steht vor der Tür und wir möchten Euch unseren letzten gaynialen Geschenktipp mit auf den Weg geben.

Es ist sicherlich nicht für jedermann, aber eine Abwechslung zu Weihnachten versprechen die Ausstecher „Cookie Sutra“ allemal. Wer seine Plätzchen eben einfach mal anders gestalten möchte, der hat jetzt die Gelegenheit dazu.

Der schwedische Hersteller bietet zwei verschiedene Sets der „Cookie Sutra“-Formen mit jeweils vier verschiedenen Stellungen an. Der Preis hat es allerdings in sich. Je Set müsst Ihr 35,00 Euro zzgl. Versand berappen.

Hier noch einmal unsere fünf gaynialen Geschenkideen im Überblick:
Sweet Release Male – der andere Geschmacksverstärker
Schnido – Die kuriose Herrenunterwäsche
Der pinke Werkzeugkoffer
Sexy Bügelbrettbezug
„Cookie Sutra“-Ausstechformen

Effekthandlung oder „Notstand“

Warum ein ca. 45 Jahre alter Mann gestern Abend einen Gay-Sexshop in der Kölner Innenstadt überfallen hat ist bislang ungeklärt. Polizeiangaben zufolge ist bisher nur bekannt, dass kurz vor 21 Uhr ein Unbekannter den Laden auf der Mathiasstraße betrat  und zur Tat schritt.

Der 175 – 180 cm große Mann betrat den Sexshop, indem überwiegen schwule Männer die Angebote nutzen, und ging zielstrebig auf den Kassenbereich zu. Der 59-jährige Angestellte staunte nicht schlecht, als ihm eine Machete ‚unter die Nase gehalten’ und nach dem gesamten Bargeld verlangt wurde. Anschließend konnte der Täter Richtung Waidmarkt entkommen.

Die Fahndung nach dem mit rheinischem Akzent sprechenden Mann läuft indes weiter. Zur Tatzeit hat er eine schwarze Lederjacke, blaue Jeans und eine schwarze Wollmütze getragen. Ein dunkler Haaransatz und ein vernarbtes Gesicht sind weitere Zeugeninformationen. Hinweise zum Täter nimmt das Kriminalkommissariat 14 (Köln) unter 0221/229-0 entgegen.

 

Das gayniale Weihnachtsgeschenk… (4)

So langsam wird es knapp, denn die Zeit läuft Euch davon. Wer bis jetzt noch nichts für seinen Lieben gefunden hat, der sollte sich sputen. In unserer Rubrik „Das gayniale Weihnachtsgeschenk…“ stellen wir heute den etwas anderen Bügelbrettbezug vor.

Neben Geschmacksveränderer, Schnido und Werkzeugkoffer vielleicht das Utensil, was in eurem gemeinsamen Haushalt noch fehlt. Das Bügeln wird auf jeden Fall aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet werden können, denn der junge, knackige Typ auf dem sexy Bügelbrettbezug lockert den stumpfen, tristen Vorgang um einiges auf.

Warum? Na auf dem Bügelbezug ist ein leicht bekleideter Mann abgebildet, welcher sich im Laufe des Bügelvorganges wie durch Geisterhand auszieht. Ja genau, richtig gelesen… Durch die entstehende wärme entblößt sich das Model und lässt das Handtuch fallen. Damit andere nicht vor Neid erblassen und nichts von dem heimlichen Nacktbild des Traummanns erfahren, zieht sich das Modell nach dem Bügeln wie durch Geisterhand auch wieder an. Zu bestellen gibt es das gayniale Weihnachtsgeschenk (4) hier.

Das gayniale Weihnachtsgeschenk… (3)

Zwei gayniale Ideen für Eure ausgefallenen Weihnachtsgeschenke haben wir Euch bereits vorgestellt. Da waren der Geschmacksveränderer und Schnido schon gute Inspirationen…

Heute erweitern wir unser Sortiment mit dem pinken Werkzeugkoffen. Ein Must Have für alle, die gerne Heimwerken und der Farbe rosa etwas abgewinnen können. Ganz frei von jeglichem Klischee, ist er ein Traum für alle handwerklich Begabten unter Euch.

In dem Werkzeugkoffer sind Hammer, Schraubendreher, Schere, Zange und vieles mehr in rosa/pink enthalten – Es arbeitet sich ja bekanntermaßen auch viel besser, wenn die Optik stimmt. ;)

Also wenn Euer Schatz mal wieder ne Schraube locker hat oder nen Rohr undicht ist und der Fachmann nicht kommen darf, dann ist das wohl passender als passend.

Zu kaufen gibt’s den einmaligen rosa Werkzeugkoffer für „die Frau von Welt“ hier.