Das gayniale Weihnachtsgeschenk… (3)

Zwei gayniale Ideen für Eure ausgefallenen Weihnachtsgeschenke haben wir Euch bereits vorgestellt. Da waren der Geschmacksveränderer und Schnido schon gute Inspirationen…

Heute erweitern wir unser Sortiment mit dem pinken Werkzeugkoffen. Ein Must Have für alle, die gerne Heimwerken und der Farbe rosa etwas abgewinnen können. Ganz frei von jeglichem Klischee, ist er ein Traum für alle handwerklich Begabten unter Euch.

In dem Werkzeugkoffer sind Hammer, Schraubendreher, Schere, Zange und vieles mehr in rosa/pink enthalten – Es arbeitet sich ja bekanntermaßen auch viel besser, wenn die Optik stimmt. ;)

Also wenn Euer Schatz mal wieder ne Schraube locker hat oder nen Rohr undicht ist und der Fachmann nicht kommen darf, dann ist das wohl passender als passend.

Zu kaufen gibt’s den einmaligen rosa Werkzeugkoffer für „die Frau von Welt“ hier.

Das gayniale Weihnachtsgeschenk… (2)

Bereits letzte Woche haben wir damit begonnen Euch die kuriosesten Weihnachtsgeschenke vorzustellen. Und heute geht es weiter…

Es ist kaum zu glauben, was wir gefunden haben: Schnido – die kuriose Herrenunterwäsche. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein putziges Kuscheltier, aber man(n) kann es tatsächlich anziehen. Hinter der Marke „Schnido“ verbirgt sich eine außergewöhnliche, spaßige Herrenunterwäsche-Kollektion, und die kuriosen Teilchen sollen all jene Zeitgenossen ansprechen, die gemütsmäßig eine Riesenportion Humor mitbringen und auch gerne mal was Verrücktes ausprobieren.

Schrille Outfits lassen sich mit dem Schnido ebensogut ergänzen wie das Sortiment an Spaß-Utensilien im Schlafgemach. Als witzige Geschenkidee mit Schmunzel-Garantie beim Auspacken kann er, je nach Modellauswahl sogar als Überbringer versteckter Botschaften eingesetzt werden.

Die Kollektion umfasst mittlerweile 26 eigenwillige Designs. Von schottisch über mittelalterlich bis tierisch – für jeden Geschmack ist etwas dabei, auf Wunsch sogar maßangefertigt. Hier gibts die kurriose Herrenunterwäsche von Schnido.

 

 

TV- und Kino-Spots der BZgA mit Filmpreisen ausgezeichnet

Zwei aktuelle Aufklärungsspots der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben beim diesjährigen Meisterwettbewerb Corporate Media hohe Auszeichnungen gewonnen. Die Spots „Hausparty“ (zur Alkoholprävention) und „Fischen“ (zur Aidsprävention) sind mit den Prädikaten „Award of Master“ beziehungsweise „Master of Excellence“ ausgezeichnet worden. „Fischen“ erhielt zusätzlich den „Award of Master“ für die beste Public-Information-Lösung. Die Preisverleihung fand bereits am 2. Dezember in Stuttgart statt.

„Prävention kann nur erfolgreich sein, wenn sie auch bei den Menschen ankommt. Die Auszeichnungen sind ein Beleg für die Qualität unserer Filmarbeit. Sie zeigen, dass unsere Präventionsspots höchsten fachlichen Standards entsprechen und ihre Botschaften in der Bevölkerung sehr gut angenommen werden. Deshalb sind sie unverzichtbarer Bestandteil unserer Aufklärungskampagnen“, erklärt BZgA-Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott.

Der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. unterstützt die Kampagnen zur Alkohol- und Aidsprävention der BZgA seit mehreren Jahren. „Filme können Menschen wichtige emotionale Impulse geben, um sich mit Gesundheitsthemen auseinanderzusetzen. Aus diesem Grund sind sie für erfolgreiche Präventionsarbeit unverzichtbar. Die Auszeichnungen der BZgA-Spots freut uns deshalb ganz besonders“, ergänzt PKV-Verbandsdirektor Dr. Volker Leienbach.

Der Spot  „Hausparty“ ist  Bestandteil der Kampagne zur Alkoholprävention „Alkohol? Kenn dein Limit.“. Sie richtet sich schwerpunktmäßig an die Zielgruppe der 16- bis 20-Jährigen und damit an eine Altersgruppe, die einen auffällig hohen Alkoholkonsum aufweist. Im Spot wird das Geschehen rückwärts erzählt. Mit eindringlichen Bildern und Texten verdeutlicht „Hausparty“, welche Folgen zu hoher Alkoholkonsum haben kann.

Der Spot „Fischen“ ist Teil der Aidspräventionskampagne „mach´s mit“. Im Mittelpunkt steht die Botschaft: Kondome schützen! Auf humorvolle Art und Weise erzählt der Spot eine Geschichte, bei der neben einem verliebten jungen Paar auch ein Fisch eine tragende Rolle spielt. Beide Spots sind seit September im Kino zu sehen und werden darüber hinaus im Fernsehen gezeigt.

Der Corporate Media Wettbewerb ist für Unternehmens- und Institutionen-Filme ein hochrangiger Branchenwettbewerb und fand bereits zum 23. Mal statt. Eine unabhängige Fachjury beurteilt alle eingereichten Beiträge nicht nur nach ihrer kreativen und technischen Leistung, sondern auch danach, wie treffend sie ihre Zielgruppen ansprechen.

 

 

Schwule Pinguine dürfen adoptieren

Eigentlich könnte man es als Kuriosität der Woche abtun,  aber nur eigentlich… Ein schwules Pinguinpärchen bekommt Nachwuchs und das in einem Land, indem schwule Männer noch nicht einmal einen Ansatz von Adoptionsrechten besitzen.
Aber wie dem auch sei, den beiden Burschen wünschen wir natürlich eine angenehme Elternzeit.

Wie es dazu kam? Laut tiermedizinischer Statistik überlebt bei Mehrlingsgeburten in der Regel nur ein Küken. Also haben die Tierpfleger im chinesischen Harbin entschieden, die im November geborenen Pinguinküken zu trennen und die Überlebenschance zu erhöhen.  Bisher klappt dieses Experiment hervorragend.
Bereits im Vorfeld war bekannt, dass sich das schwule Pärchen um Nachwuchs bemühte. Immer wieder begannen die beiden Nestraub und hüteten die „geklauten Eier“.

Homosexualität ist unter Pinguinen keine Seltenheit. Fast überall auf der Welt sind gleichgeschlechtliche Paarungen bekannt. Auch in Deutschland wurde ein homosexuelles (männliches) Pinguinpärchen Vater und Vater. 2009 gelang der Versuch in Bremerhaven. Zuvor hatte man versucht einen der beiden Väter zu bekehren und ihm eine Pinguindame aus Schweden präsentiert. Die Verkupplungsaktion missglückte jedoch.

Das gayniale Weihnachtsgeschenk… (1)

Immer wieder da gleiche: Weihnachten kommt einfach zu plötzlich um sich erfolgreich darauf vorzubereiten. Wer kennt es nicht, am Weihnachtsabend noch schnell in die Stadt zu eilen, um die letzten Besorgungen zu tätigen?

Sicherlich gibt es den ein oder anderen, der bereits im Sommer schon alle Geschenke zusammen hat, zumindest die Idee dafür. Aber letztendlich fehlt noch eine Kleinigkeit oder für die Weihnachtsfeier das passende Wichtelgeschenk für den Kollegen. Wir haben uns auf die Suche gemacht und wirklich schräge, (unnütze), vor allem aber lustige Geschenkideen aufgetrieben.

Diese möchten wir Euch selbstverständlich nicht vorenthalten und präsentieren Euch heute unsere erste Idee:

Sweet Release Male - Ändert Geschmack des SpermasSweet Release Male

Habt Ihr es satt, dass das Sperma Eures Partners abscheulich schmeckt? Wenn ja, haben wir hier genau das Richtige für Euch: Sweet Release Male. Ändert ganz einfach den sexuellen Geschmack und den Geruch Eures Spermas und überrascht den Geliebten mit einer fantastischen neuen Erfahrung. Das natürliche Nahrungsergänzungsmittel, sofern es zweimal täglich eingenommen wird, ändert innerhalb von 7 bis 28 Tagen den Geruch und den Geschmack des Spermas. Laut Herstellerangaben ändert das Sperma seinen „unangenehmen salzigen Geschmack“ in einen „köstlichen Apfelgeschmack“.

Auch wenn wir nicht wirklich an ein ernstzunehmendes Ergebnis glauben, allein als „Gaggeschenk“ hat es Sweet Release Male in unsere Liste der schrägsten Weihnachtsgeschenke geschafft.

Nun sind wir natürlich auch gespannt darauf, was Ihr so unter den Weihnachtsbaum legen werdet. Welche Geschenke habt Ihr bereits, was fehlt noch? Lasst es uns wissen
Und bitte teilt uns mit, welche KURIOSITÄTEN Ihr in diesem Jahr alles so entdecken konntet.

Klatsch und Tratsch aus Hollywood

Hollywoodstar Ewan McGregor hat gegenüber dem amerikanischen LGBT-Magazin „Frontiers“ zugegeben, dass für ihn die sexuelle Orientierung keine Rolle spielt. „Natürlich begeistert mich die Gay Community  – aber im Wesentlichen interessieren mich nur die Menschen und das Leben. Für mich zählt der Sex, Beziehungen, Liebe und was uns bewegt – ob heterosexuell oder homosexuell ist mir egal“.

Das Magazin hatte ihn zu seiner Rolle in dem Film „Beginners“ interviewt. In dem Film spielt er den fassungslosen Sohn eines Vaters, der im Alter von 75 Jahren ein Coming-Out erlebt. Für McGregor ist das nicht die erste Begegnung mit einem Drehbuch in dem es um Homosexualität geht. Bereits in „Ich liebe Dich Phillip Morris“ spielte er den schüchternen schwulen Partner von Schauspielerkollegen Jim Carrey.

Serienstar Neil Patrick Harris, bekannt aus der Fernsehserie „How I Met Your Mother“, hat sich für einen üblen Scherz über Transsexuelle entschuldigt. Der Schauspieler, selbst offen schwul, hatte zuvor in einer Live-Sendung ein Gas inhaliert, das seine Stimme um einige Oktaven abgesenkt. Mit der tiefen Stimme ließ er sich zu einem derben Witz hinreißen: „Ich habe nie mehr nach Transe geklungen wie heute“ sagte er vor laufenden Kameras.

Obwohl sich keine öffentliche Aufregung breitmachte, plagte den 38jährigen offenbar das schlechte Gewissen. Auf Twitter entschuldigte er sich umgehend für seinen Ausrutscher: „Es tut mir leid, dass ich das gesagt habe. Ehrlich! Ich hätte rücksichtsvoller sein sollen!“ so Harris.

Bereits im letzten Monat entschuldigte sich Kelly Osbourne, die unter anderem auch für die Rechte von Schwulen und Lesben eintritt, für einen solchen Patzer. Sie hatte eine Person als „Transe“ bezeichnet, weil sie auf ihre OP zur Geschlechtsumwandlung wartet. (Quelle: PRIDE1.de/kt)

Ausstellungseröffnung im Schwulen Museum

HOME

Eine Münchner Lokalgröße im Schwulen Museum? Harry Raymon hat auch Berliner Wurzeln: 1957 spielte er neben Horst Buchholz in Georg Tresslers Endstation Liebe einen jungen Arbeiter, in den frühen 1960er Jahren gehörte er zu den Mitbegründern des Forum Theaters am Kurfürstendamm, wo er inszenierte und als Schauspieler auftrat. Seine Schauspielausbildung absolvierte Harry Raymon nach dem Dienst in der US Army in Erwin Piscators Dramatic Workshop in New York. Seine ersten Auftritte wagte er dort und im Sommertheater, wo er mit Tony Curtis auf der Bühne stand.

 

Geboren wurde er als  Harry Heymann in Kirchberg im Hunsrück. Sein Vater besaß dort ein Textilgeschäft. Als 1933 die Repressalien gegen jüdische Bürger begannen, drängte Harrys Mutter auf Auswanderung. Die Familie emigrierte 1936 in die USA. Harry besuchte die Schule in New York und träumte von einer Kariere als Filmstar. Aber seine Eltern kauften eine Hühnerfarm in New Jersey. Nach dem High School Abschluss wurde er 1944
einberufen. Seine Aufgabe in der Army war die Befragung von Kriegsgefangenen. Nebenher besuchte er Kurse für Schauspiel, eine Fortbildungsmaßnahme der amerikanischen Armee in Frankreich für ihre Soldaten. Gastdozentin war Marlene Dietrich.

 

1948 kam Harry Raymon über Paris nach Stuttgart, wo er in der Musikhochschule Gesang studierte. Seine Eltern waren wenig begeistert, dass er ins Land der Täter zurückkehrte. Hier gründete er das Pantomimische Theater Die Gaukler. Die Gruppe hatte Erfolg: Gastspiele in ganz Europa sollten bis 1955 folgen. Mit seinem Freund Wolfgang Parr versuchte er sich als Stückeschreiber. 1963 erschien das erste Stück im Fischer-Verlag. 1982 wurde im Forum des jungen Films Harry Raymons erste Regiearbeit Regentropfen vorgestellt. Hier setzte er erstmals die Erfahr

 

Schwules Leben zeigt sein Dokumentarfilm Im Glockenbachviertel von München, der 2007 entstand. Zwischendurch schreibt Harry Raymon Romane und Erzählungen. 2005 erscheint der autobiographische Roman Einmal Exil und zurück, der der Ausstellung den Titel gab. Zu sehen sind Fotos undungen der Auswanderung seiner Familie künstlerisch um. Weitere Arbeiten als Schauspieler und Synchronsprecher folgten. Harry musste erleben, dass er in der Bundesrepublik vorwiegend als Ausländer, besonders oft als Araber besetzt wurde. Die Schauspielkarriere kam ins Stocken. Der Job als Reiseleiter blieb vorübergehend, neue Engagements in Fernsehen, Theater und Werbung folgten.
Dokumente aus dem Besitz von Harry Raymon, angereichert durch Material aus dem Stadtmuseum Berlin, dem jüdischen Museum München, der Deutschen Kinemathek und Leihgaben aus Privatbesitz. [

 

Am Mittwoch, den 1. Februar 2012 um 19 Uhr findet in der Ausstellung eine Lesung mit Harry Raymon statt.
Eröffnet wird die Ausstellung bereits am Donnerstag, 26. Januar 2012, 19.00 Uhr im Schwulen Museum Berlin, Mehringdamm 61 und läuft bis zum 1. Mai 2012.

 

 

 

 

 

 


 

Schwul-lesbischer Weihnachtsmarkt in Hamburg

Der Winter Pride öffnet auch in diesem Jahr wieder für fünf Wochen seine rosa-roten Pforten und lockt mit gemütlicher Atmosphäre und einem unterhaltsamen Wochenendprogramm viele Besucher nach St. Georg. Zu gewinnen gibt es die „Tasse ohne Boden“ für unendlichen Glühweinspaß.

Vom 25. November bis 30. Dezember (24. und 25.12. ausgenommen) gibt es wieder Glühwein, Punsch und Leckereien aber auch Kunstartikel und Schmuck auf Hamburgs einzigem schwul-lesbischen Weihnachtsmarkt. Zentral auf dem Parkplatz Lange Reihe/Ecke Kirchenallee positioniert, hat sich der Winter Pride im letzten Jahr wegen seiner gemütlichen und toleranten Atmosphäre schnell einen Namen gemacht.

An den Wochenenden gibt es wie im Vorjahr ein buntes Programm aus Musik und Entertainment. Der genaue Plan wird zeitnah auf www.winter-pride.org veröffentlicht. Auch in diesem Jahr werden sich verschiedene Vereine und Gruppen aus der schwul-lesbischen Community beim Winter Pride präsentieren. Von montags bis donnerstags stehen die Initiativen nicht nur mit viel Elan und guter Laune am Zapfhahn, sondern auch für Gespräche, Fragen und Anregungen bereit. Jede teilnehmende Gruppe ist an ihrem Tag am Umsatz beteiligt. Im letzten Jahr kamen so über 4.500 Euro für die Community zusammen.

Öffnungszeiten: 25.11.-30.12.2011 (ausgenommen 24. und 25.12.) - Täglich ab 12 Uhr.

 

Blinddate auf dem Weihnachtsmarkt?

WinterPride Hamburg 2010

WinterPride Hamburg 2010

Kalt, dunkel, Vorweihnachtszeit: Grund genug um einen Blick auf die nun startenden Weihnachtsmärkte zu werfen.
Wie gesagt, bald ist es wieder so weit. In jeder ach so kleinen Stadt eröffnen die Weihnachtsmärkte. Und wenn das nicht der Fall ist, dann finden wir wenigstens vereinzelte Glühweinbuden. Auch bei uns ist es am kommenden Wochenende soweit und die kalten Abende werden an den – jahrelang erprobten – Glühweinständen verbracht. Doch wir im GAYS.DE Büro stellen uns die Frage: Geht man(n) da eigentlich nur mit Freunden hin?

Allein unterwegs zu sein macht selten Spaß, doch bietet ein Weihnachtsmarkt eine Kulisse für ein Blinddate? Oder ist das doch eher so eine Kollegen und Freunde Sache?
Gemeinsam mit Euch suchen wir die schönsten Weihnachtsmärkte der Republik. Wo können GAYS was erleben? Die gemütlichen Stunden der Adventszeit verbringen und den besten Glühwein überhaupt trinken?

Eure Vorschläge, Anregungen und Geheimtipps könnt Ihr hier als Kommentar hinterlassen oder als Post auf unserer Facebook-Seite einstellen. Gerne könnt Ihr auch Euer Ausflugsfoto hinterlassen oder per Mail an die Redaktion senden – Wir erstellen dann eine virtuelle Landkarte zu allen von Euch empfohlenen Weihnachtsmärkten.

Weniger Gewalttaten gegen Schwule in Berlin!

Bei einem Treffen des Bündnisses gegen Homophobie am vergangenen Donnerstag stellte der Direktor des Landeskriminalamtes, Christoph Steiof, auch die aktuellen Zahlen der Berliner Kriminalitätsstatistik vor. Danach ist die Anzahl der Fälle von Hasskriminalität gegenüber Schwulen und Lesben in Berlin laut Kriminalitätsstatistik rückläufig.

2011 liegen die Zahlen der ersten drei Quartale unter dem Vorjahresniveau, es wurden bislang 67 Fälle bei der Polizei gezählt – im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 98. Ein noch deutlicherer Rückgang ist bei Gewaltdelikten feststellbar. Sie fielen von 41 auf 22 Fälle im Vergleichszeitraum.

„Das ist eine gute Nachricht, aber noch kein Grund zur Euphorie“, so Steiof während der Bündnistagung. Der Direktor des Landeskriminalamtes betonte, dass „bei homophoben und transphoben Straftaten von einem hohen Dunkelfeld auszugehen“ ist. Diese Form der Kriminalität enthalte „Botschaftscharakter“, die den Betroffenen signalisiere, nicht erwünscht zu sein und jederzeit mit Repressalien rechnen zu müssen.

Auch der anwesende Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, der zugleich Schirmherr des Bündnisses gegen Homophobie  ist, sprach in diesem Zusammenhang von „teils üblen Beschimpfungen“, die ihn wegen seines offenen Umgangs mit Homosexualität kontinuierlich erreichen. Alle Anwesenden betonten die Notwendigkeit weiterer Aufklärungsarbeit in der Gesellschaft, wie sie vom Bündnis gegen Homophobie praktiziert wird.

Dem Bündnis gegen Homophobie gehören derzeit 39 Mitglieder aus der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft an, die sich aktiv für Respekt und Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen einsetzen. (Quelle: PRIDE1/td)