Die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar sorgt weiter für Zündstoff. FIFA-Präsident Sepp Blatter hatte Homosexuellen empfohlen, in dem islamischen Land auf „jegliche, sexuelle Aktivität“ zu verzichten. Kritik kommt nun u. a. aus Großbritannien. Chris Basiurski, der englische Präsident des Zusammenschlusses schwuler Fußball- Fans (Gay Football Supporter”s Network), forderte Blatter nun auf, seine Aussagen umgehend zurückzunehmen und sich zu entschuldigen, ansonsten solle er zurücktreten, so eine Meldung der Onlineausgabe der „Süddeutschen Zeitung”.
Homosexualität ist in Katar verboten und wird mit bis zu fünf Jahren Gefängnis oder Peitschenhieben bestraft. Während einer Pressekonferenz wurde der FIFA-Chef auch zum Thema Homosexualität befragt. Blatter gab sich dabei zuversichtlich: „Wir leben in einer freien Welt und ich bin mir sicher, dass es 2022 in Katar keine Probleme geben wird“, so der FIFA-Präsident.
Einschränkungen machte Blatter dann aber doch: „Sicherlich werden Homosexuelle, die 2022 dort ein Spiel anschauen wollen, reingelassen.“ Ihr Neigung sollen sie in Katar aber lieber nicht ausleben. (Quelle: PRIDE1.de/kt)
Diskussionen zur Aussage Blatters gab es auch schon auf der GAYS.DE Facebookseite.








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