Die bunte Multikulti-Welt im Szenequartier St.Georg hat Risse bekommen. Schwule fühlen sich von Muslimen bedroht. Es finden Angriffe und Pöbeleien von Muslimen gegen Schwule statt. Ahmet Yazici: „Homosexualität ist Sünde im Islam"
Der GAL-Politiker Farid Müller beobachtet die Entwicklung mit Sorge. Vor einiger Zeit haben sich bei dem bekennenden Schwulen sechs Männer unabhängig voneinander gemeldet, die überfallen worden seien. Zur Polizei hätten sie sich nicht getraut. Die Gründe: Hemmungen, das Schwulsein vor den Polizisten zuzugeben, und Angst vor Racheaktionen.
„I have a dream”: So hätte es klingen können als sich vor sieben Jahren eine Hand voll Jugendlicher zusammen getan haben, mit dem Traum ein LesBiSchwules Jugendzentrum für München zu schaffen. Um das ganze realisieren zu können, haben sich fast alle Angebote für Lesbischwule Jugendliche bei diversity, dem Dachverband der Jugendgruppen Münchens, zusammen getan.
Georges Du Fresne war zehn, als er mit der Rolle des Ludovic 1997 sein großartiges Leinwanddebüt gab. Er spielte mit einer vor allem für sein Alter außergewöhnlichen Natürlichkeit und mit großem Einfühlungsvermögen für seine Figur des ‘Mädchenjungen’ im Film von Alain Berliner, mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Europäischen Filmpreis und dem Golden Globe.
Einen Scheck in Höhe von 100.000 Euro überreichten Anna R. und Peter Plate im Anschluss an das ausverkaufte Benefizkonzert am Montag in der Berliner Columbiahalle an den Geschäftsführenden Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung, Dr. Ulrich Heide. Auch der Schirmherr der Veranstaltung, Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, und Andreas Reimer vom Tourpartner Köstritzer freuten sich über den Konzerterlös, der von der Stiftung geförderten Hilfsprojekten für Menschen mit HIV/AIDS in Berlin zugute kommt. Die Stiftung verdankt damit dem Duo Rosenstolz die bisher größte künstlerische Einzelspende.
Im Dezember 2006 soll ein 26jähriger einen 28jährigen sexuell missbraucht haben, so die Augsburger Staatsanwaltschaft. Beide Männer kommen aus ehemaligen Ostblockstaaten und waren an jenem Abend nach einem Zechgelage stark alkoholisiert. „Sexueller Missbrauch einer widerstandsunfähigen Person“ lautete die Anklage. Zunächst bestritt der Angeklagte, der sich illegal in Deutschland aufhielt, alle Vorwürfe.
Rolfi ist wieder da. Auf vielfachen Wunsch wurde die kleine Comic-Figur neu aufgelegt.
Einfach ist es den Veranstaltern LeTRa, Rosa Liste, Sub und Münchner Aids-Hilfe nicht gefallen, den bereits geplanten und veröffentlichten Termin 14./15. Juli für den Münchner Christopher-Street-Day (CSD) auf den 11./12. August zu verschieben. Aber es gab gute Gründe:
Mit über drei Millionen Menschen haben am Wochenende Schwule und Lesben den weltgrößten Gay Pride im brasilianischen Sao Paolo für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung demonstriert. Auf einer bunten Parade durch die Stadt wehrten sie sich auch gegen eine "Welt der Machos und des Rassismus".
In der rumänischen Hauptstadt Bukarest kam es auf der Gay-Pride letzte Woche zu schweren, gewalttätigen Ausschreitungen. Gegner der Parade bewarfen die Demonstranten mit Steinen, Müll, Eiern und Tomaten. Die Polizei setzte Tränengas ein und hat mehr als hundert Gewalttäter festgenommen. Die rumänisch-orthodoxe Kirche hat zu einem landesweiten Gottesdienst aufgerufen, da auf der Parade nach ihrer Ansicht Sünde propagiert würde. An dem Gay-Pride unter dem Motto "Marsch der Vielfalt" haben etwa 300 Menschen teilgenommen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom rumänischen Verein „Accept“, der sich für die Rechte von Schwulen und Lesben in Rumänien einsetzt. Auch eine Delegation aus Stuttgart, unterstützt vom CSD Stuttgart, war in Bukarest dabei, um Solidarität mit Homosexuellen in Osteuropa zu demonstrieren. Zwar ist Homosexualität in Rumänien seit 2001 nicht mehr verboten. Allerdings sind Schwule und Lesben noch immer großen Vorurteilen der Gesellschaft ausgesetzt.

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