Slowenien mag keine Homosexuellen

Nicht ganz 55 Prozent der Slovenen haben am vergangenen Sonntag gegen eine Neudefinition des Familienbegriffs und somit die Ausweitung der Rechte Homosexueller gestimmt. In einer Volksabstimmung sollte über das Inkraftreten eines liberaleren Familiengesetzbuches entschieden werden.

Das von 1976 veraltete Gesetz sollte grunderneuert werden – Doch leider ohne Erfolg. Viele Neuerungen, u.a. Verbesserungen zum Schutz von Kindern waren in den Augen konservativer Kreise nicht tragbar. Sie erzwangen mit Hilfe der katholischen Kirche eine Volksabstimmung.
Ausschlaggebend war die „Neudefinition“ des Familienbegriffs. Im neuen Gesetz war das traditionelle Familienmodell „Mutter-Vater-Kind“ an die heutige Zeit angepasst und auch Lebensgemeinschaften (hetero und homo) sowie Alleinerziehende einbegriffen.
Da aber auch Regenbogenfamilien und homosexuelle Eltern von dem neuen Gesetz profitieren würden, war es für die Gegner nicht gut genug.
Sie halten weiter an der alten Gesetzgebung fest und möchten den Weg für Homosexuelle in keinem Fall frei machen.
Ein neuer Gesetzesvorschlag kann frühestens in einem Jahr vorgelegt werden.

GAYS.DE informiert: Endlich Sommerzeit

Uhr wird um eine Stunde vorgestelltEs ist wieder soweit: In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren auf Sommerzeit umgestellt. Für uns heißt das eine Stunde weniger schlafen. Denn wenn wir in der Früh um sieben aufstehen (sollten) dann ist es eigentlich erst sechs.

Die innere Uhr tickt

Viele kommen mit der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit überhaupt nicht zurecht, aber woran liegt das?
Jeder von uns besitzt eine „innere Uhr“, denn unser Körper folgt in verschiedenen Bereichen einem Rhythmus, der bei den Meisten täglich derselbe ist.

Der sogenannte Biorhythmus wird hauptsächlich von der Sonne bzw. vom hell-dunkel-Wechsel bestimmt. Bereits kleine Veränderungen können unser Schlafverhalten stören und sich negativ auf unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit auswirken.

Samstagnacht ist es dann wieder soweit und unsere Uhren werden von zwei auf drei vorgestellt. Also nicht vergessen, sonst lasst Ihr Euer nächstes Date womöglich eine Stunde auf Euch warten…

(Bild: © WOGI – Fotolia.com)

Homophobie beim BVB – Dortmunder müssen Verantwortung zeigen

http://s14.directupload.net/images/120317/mpilkvxs.jpgErst am Mittwoch haben wir auch unserer Facebook-Seite einen Link geteilt, der von den Fußballfans gegen Homophobie veröffentlicht wurde.

Der BVB und viele Fans des Fußballvereins Borussia Dortmund haben die homophoben Plakate kurz nach Spielende  bereits zutiefst verurteilt und Konsequenzen angekündigt sowie gefordert.

„Der BVB wird die Urheber sanktionieren und erwartet darüber hinaus eine öffentliche Entschuldigung der Verantwortlichen“, hieß es aus der Chefetage des Bundesliga-Vereins.  Und auch aus Sicht der Fans wurde deutlich, dass homophobe Sprüche, Intoleranz und Respektlosigkeit keine Leitsätze der Borussen sind.

Beim Spiel gegen Werder Bremen am vergangenen Samstag, waren Plakate im Fanblock aufgetaucht, die unter anderem Sprüche wie: „Lieber ne Gruppe in der Kritik, als Lutschertum und Homofick“ kund taten.

Innerhalb der Zuschauermenge kam es Medienberichten zufolge bereits zu „Rangeleien und verbalen Auseinandersetzungen“ – Die Banner waren dennoch eine Zeitlang deutlich zu erkennen.

Gestern dann auch die offizielle Rüge von Seiten des DFB. Dieser hatte zuvor bereits um Aufklärung gebeten und am Donnerstag die Dortmunder zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt. Mitbestandteil des Urteils sind auch ein Bengalisches Feuer, ein Kanonenschlag und Bierbecherwürfe.

Das Heart of Cologne schrubbt für den Guten Zweck

VENUEKölle putzmunter 2012 … das “Heart of Cologne” und Kölner Promis machen natürlich mit beim inzwischen elften traditionellen Frühjahrsputz ¨Kölle putzmunter“.
Die schwul-lesbische Interessensgemeinschaft ¨Heart of Cologne¨ in der Kölner Altstadt beteiligt sich an dieser Aktion und bringt den Heumarkt und das gesamte ¨Heart of Cologne¨ mit allen Mitgliedern wieder auf Vordermann.

Mit viel prominenter Unterstützung werden am Freitag, dem 20. April 2012 in der Zeit von 16 bis 20 Uhr zusätzlich auch Spenden gesammelt, die dem SCHWIPS e.V. zu Gute kommen.
Bibi Bossmann und Rolli Fritzen, bekannt von der RTLII-Serie ¨Bibi & Rolli¨, unterstützen als einer der vielen Promis diese Aktion. Bibi hat selbst mal am Heumarkt gearbeitet und liebt das ¨Heart of Cologne¨. Zudem werden Marcella Rockafella, bekannt geworden als ¨Lady Gaga¨-Double beim ¨Supertalent¨ auf RTL, Stephan Runge und Claus Vincon ebenfalls für den Guten Zweck putzen.
Beide besangen gemeinsam schon 1994 mit dem Song ¨Arsch der Welt¨ viele Locations im ¨Heart of Cologne¨.
Weiter mit dabei: Florian Wess, bekannt als Botox Boy in der letzten ¨Big Brother¨-Staffel und die Band ¨Part of the Art¨.

Die öffentliche Aktion startet um 17 Uhr auf dem Heumarkt in Höhe des ¨Brauhaus ZIMS¨ mit einer kurzen Autogrammstunde der prominenten Helfer. Anschließend werden gemeinsam der Heumarkt und die Wege zu den teilnehmenden 14 Locations im ¨Heart of Cologne¨ gesäubert.
Alle Helfer und Promis treffen sich um 20 Uhr zum gemeinsamen Abschluss wieder auf dem Heumarkt, wo sie als „Dankeschön“ u.a. eine Freikarte für die „5 Jahre Geburtstagsparty¨ des VENUE für Samstag erhalten.

Koordiniert wird die gesamte Aktion vom Michael Ferrara aus der Gaststätte Boners und VENUE-Host und ¨Heart of Cologne¨-Pressesprecher Vito Laurent Fichera. ¨Wir freuen uns ganz besonders mit so vielen helfenden Händen und prominenter Unterstützung unser geliebtes Heart of Cologne auf Vordermann zu bringen. Dabei Spenden für unsere Nachbarn SCHWIPS e.V / Checkpoint und deren gemeinsames Schnelltest-Projekt mit der Aidshilfe Köln zu sammeln, macht diese Aktion einfach perfekt¨, zeigt sich Vito Laurent Fichera ganz begeistert.

CSD Berlin – Go Ost!

Alles auf einen Streich – so könnten die Berliner sagen. Denn die Probleme der Streckenführung, die Bedenken zur Abschlusskundgebung und die Kollision mit anderen öffentlichen Veranstaltungen sind aus der Welt.

Am CSD Wochenende (23. und 24. Juni 2012) wird neben Europameisterschafts-Fanmeile und Fashion Week auch der bunte Paradezug Mittelpunkt der Hauptstadt sein.
Die Streitigkeiten und Sicherheitsbedenken eines zuständigen Bezirksstadtrats konnten ausgeräumt werden – Der CSD Berlin 2012 findet statt.

Aber nicht nur zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor wird es bunt. Erstmals seit vier Jahren wird auch der Ostern der Hauptstadt wieder in die große Parade zum Christopher Street Day mit eingebunden.
„Mal Ost, mal West – so war es mal geplant. Dieses Jahr schaffen wir das Ziel wieder.“, so Robert Kastl vom Berliner CSD-Verein.
Die genaue Route steht allerdings noch nicht fest – Nur so viel: Das Brandenburger Tor gehört wieder uns!

Übrigens, wer noch Lust hat das GAYS.DE Team auf den CSDs in der Republik zu unterstützen, der ist herzlich eingeladen. Wir suchen noch GAYS.DE Reporter.
Ihr seid mit uns unterwegs und das auf einem CSD Eurer Wahl. Interesse, dann Mail an csd@office.gays.de .

Dein GAYS.DE Frühling

Es ist soweit, der Frühling hat sich durchgesetzt und die ersten Sonnenstrahlen lassen uns auftauen. Zeit für Gefühle, Zeit für einen Neuanfang. Zeit für GAYS.DE – Und Eure Mithilfe.

 

 

 

Und damit Ihr bei der Suche nach Eurem neuen Prinzen in die richtige Stimmung kommt möchten wir Eure Lieblings-Musik-Videos sammeln und Euch präsentieren. Natürlich mit Eurer Unterstützung.

Egal ob sentimental, rockig oder einfach mal anders. Egal ob mit Bildern von süßen Jungs und knackigen Männer. Teilt Euer Lieblingsfrühlingsvideo mit der Community.
Selbstverständlich freuen wir uns auch über selbstproduzierte Beiträge.
Eure Videos finden dann hier im Blog und in unserer Community Platz .

Wir machen den Anfang mit einem Video von jack9514:

MAREDO distanziert sich von homophober Werbung

Vor einem Monat haben wir Euch bei Facebook ein Bild einer MAREDO Werbung präsentiert – Jetzt reagiert die Restaurantkette.

In einer Pressemitteilung und auf der Startseite der MAREDO-Homepage distanziert sich der Grillspezialist vom homophoben Inhalt der Werbung. Laut Management ist das Bildmaterial niemals eine offizielle Werbung des Hauses gewesen. Um dem drohenden Imageschaden entgegen zu wirken, beteuert MAREDO, dass es sich lediglich um einen Wettbewerbsbeitrag aus dem Jahr 2008 handel, der nie veröffentlicht werden sollte.
MAREDO entschuldigt sich dafür, dass diese homophoben Inhalte im Web aufgetaucht seinen und „distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten“.

Seitens MAREDO heißt es weiter: „Wir haben von der Agentur Scholz & Friends aus Berlin Entwürfe für die sogenannte „Brandeisenkampagne“ erhalten, die derzeit im Internet aufgetauchten Entwürfe waren aber nicht darunter.“

Auf dem von uns von uns veröffentlichtem Bild ist ein Steak zu sehen, das den  eingebrannten Slogan: „Tofu ist schwules Fleisch“ trägt. Dieser Entwurf wurde erst im Nachhinein bekannt und mit sofortiger Bitte um Unterlassung ‚vernichtet’.
„Wir haben daraufhin Scholz & Friends seinerzeit sofort aufgefordert, jeden weiteren Einsatz zu unterlassen und mögliche Veröffentlichungen zu stoppen. Dies wurde uns von der Agentur Scholz & Friends ausdrücklich im Mai 2009 zugesichert. Sie hat sich darüber hinaus für nicht abgestimmte Motive und deren Nutzung entschuldigt.“, so MAREDO.

Die Restaurantkette entschuldigt sich abermals für das Auftauchen der Motive im Netz und verischert, das sie keinerlei homophobe Absichten verfolge.
Schade nur, dass die Reaktion solange hat auf sich warten lassen…

iLike – Du auch?

Was Dir gefällt und was nicht, dass kann eigentlich die ganze Welt verfolgen – Zumindest dann, wenn Du den „gefällt mir“-Button geklickt hast.
Seit einigen Wochen wissen wir aber alle, dass das auch schneller geht. Denn bei dem Sozialnetwork Facebook brauchst Du nur das „L“  Deiner Tastatur zu drücken und schon funktioniert`s.

Dass dieser Tipp nicht neu ist, wissen wir auch. Und dennoch scheint in den letzten Wochen ein regelrechter Hype im Netz zu entstehen, der diese Funktion als was besonderes hervorhebt. Die meisten von Euch fängt dies allerdings schon an zu nerven…

Wir wirken dem entgegen und stellen noch weitere Facebook-Keybord-Shortcuts vor, die Euch den Alltag im Web erleichtern. Noch ein Tipp vorab: Alle Windows-User nutzen die ALT-Taste, alle Apple-User die CTRL+OPT-Tasten – dann funktionierts auch mit dem „Befehl“:

  • Alt + 1
    Zur Startseite wechselt man am schnellsten mit Alt+1.
  • Alt + 2
    Zum eigenen Profil wechselt man mit der Tastenkombination Alt+2.
  • Alt + 3
    Mit Alt+3 wechselt man zu der Freunde-Seite, auf der die Freundschaftsanfragen erscheinen sowie Personen die manvielleicht kennt.
  • Alt + 4
    Hiermit öffnet man sein Posteingang, also die Übersicht seiner privaten Nachrichten.
  • Alt + 5
    Seine Benachrichtigungen kann man per Alt+5 öffnen.
  • Alt + 6
    Zu den allgemeinen Kontoeinstellungen wechselt man mit Alt+6.
  • Alt + 7
    Unter Alt+7 sind die Privatsphäre-Einstellungen zu finden.
  • Alt + 8
    Unnützlich aber auch dabei ist Alt+8, mit diesem Shortcut öffnet man die Facebook-Fanpage.
  • Alt + 9
    Wer sich die Facebook Richtlinien durchlesen möchte, kann diese mit Alt+9 aufrufen.
  • Alt + 0
    Mit Alt+0 öffnet man den Facebook Hilfebereich.
  • Alt + ?
    Mit der Tastenkombination Alt+? wird die Suche gestartet.
  • Alt + m
    Neue Nachrichten kann man schnell und einfach mit der Kombination Alt+m verfassen.

Ach ja und die altbekannte Funktion darf natürlich nicht fehlen:

  • L – ganz ohne Alt und Co. Funktioniert das „Liken“ einfach beim  jeweils geöffneten Bild .

Übrigens liken, teilen und kommentieren könnt ihr auch alle Artikel im GAYS.DE Blog und alle Bilder in unserer GAYS.DE Eventgalerie.

Schützen sind gegen Homophobie!

Etwas mehr als eine Woche ist es her, dass die Mitglieder des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BDHS) entschieden haben, dass sie zukünftig keine homosexuellen Paare an ihrer Spitze dulden möchten. (GAYS.DE berichtete)
Zwar hieß es von offizieller Seite, dass auch weiterhin Schwule und Lesben willkommen sind, aber als Königspaar dann eben nur als Einzelperson.

Seither hat sich einiges getan – Nicht das der BDHS seine Meinung und Entscheidung geändert hätte – im Gegenteil. Doch Protest aus den eigenen Reihen und sogar Morddrohungen sind seither vermehrt eingegangen. Auf Nachfragen wurde dies bereits bestätigt.
Nach Meinung des BDHS sind homosexuelle Königspaare nicht mit der christlichen Tradition vereinbar. In Köln wurde unterdessen Strafanzeige gestellt und die Antidiskriminierungsstelle des Bundes prüft, ob ein Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgesetz vorliegt.

Aber weit mehr ist seither geschehen – denn auch aus den eigenen Reihen weht Protestwind. So haben zum Beispiel fünf Schützen aus Neuss eine Initiative gegen Homophobie und Diskriminierung im Schützenwesen ins Leben gerufen.
Die „Schützen gegen Homophobie“ möchten sich von der Entscheidung des BDHS distanzieren. Sie sehen den Beschluss als „einen Verstoß gegen die religiösen Grundsätze der Brüderschaft“ aber auch gegen das verfassungsrechtlich verankerte Diskriminierungsverbot.

Mittlerweile hat die eigens gegründete Facebook-Gruppe schon 200 Anhänger und Auch der LSVD unterstützt die fünf Schützen. Auf der Aktions-Homepage können Protestbriefe und weitere Informationen abgerufen werden.

Schäuble mag keine Homo-Paare…

Warum hat unser Finanzminister etwas gegen gleichgeschlechtliche Paare? Jedes schwule und lesbische Paar der Republik könnte sich nach den aktuellen Medienberichten von heute zumindest diese Frage stellen. Denn da heißt es, Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) will verhindern, dass gleichgeschlechtliche Paare, die in einer eingetragenen Partnerschaft zusammenleben das sogenannte Ehegattensplitting nutzen können.

Der Streit um das sogenannte Ehegattensplitting hält also weiter an. Erst vor kurzem  hatten wir in unserem Blog über die Angleichung und zumindest theoretische Gleichstellung berichtet und nun scheint doch alles wieder anders zu kommen…
Zumindest wenn es nach Bundesfinanzminister Schäuble zu gehen scheint.
Bei einer Finanzministerkonferenz von Bund und Ländern soll er seine Vorbehalte gegenüber einer Ausdehnung der geplanten Splitting-Regelungen für homosexuelle Paare geäußert haben.

Mit seiner Haltung blockiert Schäuble, eine Anfang März getroffenen Vereinbarung zwischen Finanzgerichtshof und Ländern. Eine endgültige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wird frühestens Mitte kommenden Jahres erwartet.
Was bis dahin aber allen bewusst sein dürfte: Eine Ungleichbehandlungen von lesbischen und schwulen Paaren mit heterosexuellen „Verheirateten“ ist verfassungswidrig.