Die Berliner Polizei hat die geplante Demo gegen den Papst vor dem Brandenburger Tor verboten. Grund: Zum Papstbesuch gebe es besondere Sicherheitsanforderungen. Das Bündnis „Der Papst kommt“ gibt sich dem Verbot nicht zufrieden und hat daher beim Berliner Verwaltungsgericht Widerspruch eingelegt. (GAYS.DE berichtete)
„Demonstrationen müssen in Hör- und Sichtweite des Reichstags stattfinden können. Der Papst besucht den Reichstag als Staatsoberhaupt und als solcher muss er auch den demokratischen Protest aushalten, der am 22. September tausende Menschen auf die Straßen treiben wird.“, erklärt der Grünen-Politiker Volker Beck. Auch als Religionsführer müsse er sich den Protest gefallen lassen, weil das Demonstrationsrecht ist ein unveräußerliches Gut des Rechtsstaats sei.
„Die Sicherheit des Papstes muss selbstverständlich und ohne Einschränkungen gewährleistet werden. Die Teilnahme von Ehrengästen und Abgeordneten an der öffentlichen Messe im Olympiastadion und deren An- und Abreise vom Reichstag ist dagegen kein Grund, die Grundsätze unserer Verfassung einzuschränken.“, sagt Beck weiter. Beck sieht keinen Grund dafür, „Demonstrationen von Papstkritikern nach JWD, wie der Berliner sagen würde, abzuschieben.“ (Quelle: PRIDE1/td)
Mehr zum Thema und über die Demonstration sowie die Kundgebung in Berlin könnt Ihr im GAYS.DE Newsblog erfahren oder aber direkt vor Ort. Am 22. September sind wir in Berlin vor Ort und werden mit Euch gemeinsam unseren Unmut zur menschenverachtenden Sexualpolitik der katholischen Kirche zum Ausdruck bringen.










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