Jugendfilmprojekt „queerblick“ ausgezeichnet

Das sich Engagement und Hartnäckigkeit bezahlt machen, dass hat das schwul-lesbisch-transidente Jugendprojekt „queerblick“ in den letzten Wochen erfahren können. Im Rahmen des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ wurde das innovative und zukunftsträchtige Projekt mit dem Zusatz „Ausgewähler Ort 2011“ ausgezeichnet.

Die Schirmherrschaft zum Wettbewerb hatte Bundespräsident Christian Wulff inne. Dieser war bei der Preisverleihung im Dortmunder Rathaus zwar nicht anwesend, gratulierte aber postalisch.
„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Immerhin gehören wir jetzt zu den insgesamt 16 Preisträgern aus dem Ruhrgebiet.“, so queerblick.
Die zweite Auszeichnung in diesem Jahr gab es von einem Gemeinschaftsprojekt der UNESCO mit der dm-Drogerriekette. Hier konnte das junge Team die Vereinskasse mit 1.000 Euro aufstocken.

Bundesweit ist „queerblick“ das erste Magazin für schwule, lesbische, bi- und transsexuelle Jugendliche. Zu kleinen und größeren Filmprojekten treffen sich nicht nur Gleichgesinnte sondern auch engagierte Jugendliche, die gemeinsam etwas erreichen möchten: Endlich von der Gesellschaft unabhängig von ihrer sexuellen Identität akzeptiert werden.

Die ganze Familie unterm Regenbogen

Frühlingsgefühle in Osnabrück: Zum bereits 33. Mal findet GAY IN MAY, die Schwul-Lesbischen Kulturtage zwischen dem 4. und 29. Mai 2011 an verschiedenen Orten in der Stadt statt.
Ob homo-, bi- oder transsexuell: Wie zuvor verbinden die Veranstalter dabei Kulturelles mit politisch-emanzipatorischen Anliegen. Wobei dieses Jahr das Motto „Wir sind Familie“ lautet.

Denn ob Promis wie Patrick Lindner oder Hollywood-Filme wie jüngst „The Kids are All Right“ – schwule Väter und lesbische Mütter sind längst Realität. Auch in den Medien. Wie aber sieht die Realität von „Regenbogenfamilien“ aus, zehn Jahre nach Inkrafttreten des Lebenspartnerschaftsgesetzes? Wie lautet die Bilanz? Welchen Diskriminierungen sind Schwule und Lesben noch immer ausgesetzt? Wie gestaltet sich das Adoptionsrecht? Was bedeutet Familie heute, wo gerne von „Patchwork“ geredet wird und von Überalterung der Gesellschaft?

Und: Wie erleben Homosexuelle das Alter? „Gay and Grey“ – wie lassen sich alternative Lebensformen gestalten und welche besonderen Bedürfnisse haben Lesben und Schwule im Seniorenalter? Und überhaupt: Lassen sich Familienbande nur biologisch begründen? Oder heißt es nicht einfach, dass Menschen füreinander einstehen?

Fragen, denen in Vorträgen, Gesprächen und Filmen nachgegangen wird.

Daneben gibt es auch weitere Highlights. So etwa auch die bereits 20. Verleihung des ROSA COURAGE-Preises, mit dem das Engagement und die kulturelle Leistung von Menschen ausgezeichnet werden, die sich für queere Lebensentwürfe einsetzen oder diese in besonderer Weise vermitteln. Zu den prominenten Preisträgern vergangener Jahre wie etwa Ralf König, Maren Kroymann, Hella von Sinnen oder Wieland Speck, gesellt sich dieses Jahr die Autorin Karen-Susan Fessel, die mit ihren Büchern für Kindern und Erwachsene bereits einem großen Publikum bekannt ist. Die Verleihung wird in einem feierlichen Rahmen morgen im Osnabrücker Rathaus stattfinden.

Desweiteren finden Kinoveranstaltungen statt, es gibt etwa die bereits legendäre Grand Prix-Party, einen Queer Tango Argentino-Kurs, einen Gay in May-Gottesdienst, ein „Queerschießer Fußballturnier“ und vieles andere mehr.

Informationen über alle weiteren Veranstaltungen, Orte und Uhrzeiten findet Ihr in den ausliegenden Programmheften oder direkt auf der GAY IN MAY Website.

Heteros bei GAYS.DE

Auch heterosexuelle Jungs und Männer haben ein Recht darauf ihre Sexualität auszuleben. Da die Mitglieder und Freunde von GAYS.DE tolerant und aufgeschlossen sind, sind Heteros uns „kein Dorn im Auge“. Ganz im Gegenteil, wer Interesse hat oder von der Neugier getrieben ist, der darf gern einen Blick riskieren und sich auf GAYS.DE umschauen. Wichtig dabei ist nur, dass UNSERE Rechte und unsere sexuelle Orientierung dabei gewahrt und geachtet werden.

GAYS.DE versteht sich auch weiterhin als Community für schwule und bisexuelle Männer. Unsere gestrige Meldung: „GAYS.DE wird hetero“  war selbstverständlich ein APRILSCHERZ.
Also für alle die es geglaubt haben: „April, April!“ Auch wenn es erst nachträglich aufgelöst wird, Eure Reaktionen haben uns sehr überrascht.
Mehr als 100 Meldungen haben uns in den ersten Stunden nach Veröffentlichung der Neuigkeit erreicht. Verständnisvolle und erfreute Reaktionen ebenso, wie verärgerte und nachdenkliche Zuschriften. Daher möchten wir  an dieser Stelle noch einmal Danke sagen.

Danke für so viel Lob und Kritik von Euch, Danke für die Ehrlichen Worte. GAYS.DE bleibt aber auch weiterhin was es ist – Eine Community für Gleichgesinnte. Weltoffen, tolerant und für Typen!

Für alle die GAYS.DE noch nicht kennen, hier ein paar Tipps:
Die GAYS.DE  Bildergalerie – Die GAYS.DE Reporter unterwegs auf CSDs, Partys und Co.
Das GAYS.DE CommunityCamp – 3 Übernachtungen mit Freunden aus der Community zum CSD Köln
GAYS.DE Szene Guide mit allen CSD Terminen
GAYS.DE Speeddating

GAYS.DE wird hetero

Ab sofort können auch heterosexuelle Jungs und Männer die Vorteile von GAYS.DE nutzen. Einmal angemeldet, können sich die GAYS.DE User mit jedem Login neu entscheiden, welche sexuelle Orientierung sie heute haben möchten. Ein kleiner Button direkt auf der eingeloggten Startseite macht`s möglich.

Warum das Ganze? Ganz einfach: Immer mehr Jungs und Männer möchten die „andere Seite“  kennen lernen oder  sind einfach nur neugierig. Da die eigene sexuelle Orientierung aber immer noch hetero ist, haben die Macher von GAYS.DE den Heten-Button ins Leben gerufen.

„Für viele schwule und bisexuelle Männer ist dies zudem ein Vorteil. Sie können nun mit ihren heterosexuellen Freunden in Kontakt treten.“, erklärt Roney vom GAYS.DE Team. Und wer sich schon immer mal wie eine Hete fühlen wollte, der kann ab sofort den Schalter umlegen…

Aktion Artikel 3 – Sexuelle Identität ins Grundgesetz

Lesben und Schwule, aber auch Bisexuelle und Transgender sind in Deutschland noch nicht dort angekommen, wo sie im Kampf um ihre Rechte gern hin möchten. Immer noch nicht sind gleichgeschlechtliche Partnerschaften in allen Bereichen der  herkömmlichen Hetero-Ehe gleichgestellt. Allein eine Erwähnung im Grundgesetz würde die Weiche stellen, um als Lesbe, Schwuler, Bisexuelle(r) und Transgender rechtlich mehr Geltung zu erlangen.

Die Aktion Artikel 3 richtet sich genau an diese Erwähnung. Gemeinsam mit dem LSVD versuchen wir Befürworter aus alles gesellschaftlichen Bereichen zu gewinnen, die sich für eine Erweiterung des Gleichheitsartikels im Grundgesetz einsetzen. Dass niemand aufgrund seiner sexuellen Identität benachteiligt werden darf, hat sich der LSVD in seiner Kampagne auf die Fahnen geschrieben. Unterstützt von zahlreichen prominenten Befürwortern und öffentlichen Institutionen sowie Vereinen hat der Lesben- und Schwulenverband Deutschland mehrere Tausend Unterschriften sammeln können, die heute im Bundesministerium für Justiz übergeben wurden.
„50.000 Unterschriften für die Ergänzung von Artikel 3 GG um das Merkmal der sexuellen Identität wurden heute dem BMJ überreicht, ebenso eine umfangreiche Liste von Verbänden, Gewerkschaften und weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen, die unser Anliegen unterstützen.“, so Axel Hochrein, Sprecher des LSVD.

Auch eine eigens eingerichtete Website von GAYS.DE sammelt seit über einem Jahr Videobotschaften von Euch, die sich für eine Ergänzung stark machen. Die Zustimmung und Unterstützung seitens der Community und zahlreicher Einzelunterstützer zeigt, dass die Forderung mitten in der Gesellschaft angekommen ist. Eine Liste der Unterstützer hat der LSVD auf seiner Aktionsseite zusammengestellt. Videobotschaften können weiterhin auf der Aktion Artikel 3 Seite online gestellt werden. Alle eingehenden werden in den kommenden Wochen an Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger übergeben.

Online UnterzeichnenVideobotschaft aufnehmen/uploaden

Mehr zum Thema in den GAYS.DE News

 

 

Sonderaktion: GAYVENTION live erleben

Am kommenden Wochenende findet sie statt: Die GAYVENTION im Hamburger Terminal Tango. Zum zweiten Mal begrüßt die Messe Schwule, Lesben, Bisexuelle und alle Interessierten am Hamburger Flughafen und lockt heute mit einer Sonderaktion: Exklusiv und nur noch heute bis 23 Uhr können Messeticket besonders günstig erworben werden. Natürlich nur solange der Vorrat reicht – Schnell sein lohnt sich also:

Für nur 2, 50 € pro Tagesticket (zzgl. VVK-Gebühren) könnt Ihr die erfolgreichste Lifestyle-Messe der queeren Welt erleben. Neben zahlreichen Ausstellern aus den Bereichen Mode, Kultur, Travel und Shopping werden auch Anbieter aus dem World Wide Web anwesend sein.  Eure Community einmal offline erleben, könnt Ihr am Samstag und Sonntag jeweils ab 13:00 Uhr am Messestand von GAYS.DE.

Meine Messetickets sichern…

Wir freuen uns schon jetzt über Euren Besuch und halten einige Überraschungen parat. Am Samstagabend könnt Ihr zudem das GAYS.DE Team auf der Messeparty zur GAYVENTION erleben. Gemeinsam mit Euch feiern wir im Parlament im Hamburger Rathaus und das bis in die frühen Morgenstunden.

Der Countdown für das GAYVENTION-Wochenende läuft…

Knapp(ik) wars – Jay-Gay Khans Dschungel-Geheimnis

Schwul oder nicht? Die Diskussionen im Camp der Stars reißen nicht ab und immer wieder neue Behauptungen und Spekulationen tauchen auf. Was aber wollte Sarah Knappik mit ihrer Aktion erreichen? Eigen-PR contra düstere Machenschaften – Das RTL-Dschungelcamp war wohl noch nie so verlogen wie in der aktuellen Staffel.

Das „unsere Stars“ in den Dschungel ziehen um ihre finanziellen Mittel aufzustocken oder aber an der eigenen PR-Schraube zu drehen, dass dürfte bei der fünften Staffel von „Ich bin ein Star- Holt mich hier raus“ wohl jedem einleuchten.
Sich 16 Tage vor den Kameras zu verstellen, fällt aber auch einem eingespielten Profi schwer.
Umso verwunderlicher sind die Diskussionen, die in den letzten Tagen zwischen den Camp-Bewohnern entfachen. Spielen einige Kandidaten wohl doch ein böses Spiel und gehen über Leichen oder sind es einfach nur Zufälle und Ergebnisse eines ausgebrochenem Lagerkollers?

GNTM-Teilnehmerin Sarah brach vor ihrem Auszug das Schweigen und lüftete eine Story, sie hollywoodreif wäre – Wenn sie denn stimmt. Ex-Us5-Sänger Jay Khan soll angeblich seinen Camp-Aufenthalt zur reinen Imagepflege nutzen. Seine sexuelle Orientierung wird schon seit seiner Band-Karriere heiß diskutiert und immer wieder dementiert. Seine Reaktionen im Dschungelcamp jedoch lassen anderes vermuten.  Zorn, Aggression und Drohungen sprechen nicht grad für Jay. Vehement streitet er ab homosexuell zu sein und verdreht dabei die Augen. Nachdem Sarah in der Promirunde erzählt hat, dass Jay im Vorfeld der Sendung ein unmoralisches Angebot  ausgesprochen hat, kochen die Reaktionen über – Sarah verlässt letztendlich das Camp, da sie „mit Lügnern und Schauspielern“ nicht mehr kann.

Allein die Reaktion von Jay lässt viele Schlüsse offen, aber wer vor acht Millionen Menschen sagt: „[…] sie weiß nicht mit wem sie fickt, sie weiß nicht mit wem sie fickt, sie weiß nicht mit wem sie sich anlegt, sie weiß nicht wer alles hinter mir steht”, der hat doch wohl etwas zu verbergen.

Die anderen Camp-Bewohner wollten aufgrund der angespannten Lage das Camp ebenfalls verlassen, bleiben uns aber „Gott sei Dank“ weiterhin erhalten. Nun können wir weiter verfolgen, ob Sonja Zietlow recht behält und Jay wirklich „von beiden Seiten bespielbar“ ist oder ob Mr. Jay-Gay Khan seine noch nicht bedacht bisexuelle Seite entdeckt…

(Bild: RTL/Stefan Menne)

Dschungelcamp vor dem Aus? – Gerüchteküche brodelt!

Aktuellen Informationen von RTL nach, steht die Weiterführung des Dschungelcamps auf der Kippe. Wie in der gestrigen Show schon zu vernehmen war, haben starke Regenfälle dem Camp zugesetzt. Eva und Mathieu mussten ihre Schatzsuche unterbrechen und im Camp gibt es kaum noch trockene Kleidung. Die Kandidaten haben sich wegen des Unwetters schon aus dem Camp, in das Telefonhaus zurückgezogen. RTL hat mittlerweile die Evakuierung des Camps bestätigt und erwägt bei anhaltendem Unwetter ein Abbruch der aktuellen Sendereihe von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“.

Die Gerüchteküche brodelt aber nicht nur über den Fortverlauf der Sendung, auch die Spekulationen um Indiras „echten“ Brüste und die sexuelle Orientierung von Camp-Liebling Jay reißen nicht ab und werden immer wieder mit neuem Zündstoff gefüttert. In einem Interview mit Jays Manager entlockt Reporter Malte so einige Details. Unter anderem, dass Jay sicherlich noch komplett blank ziehen wird – seinen Knackpo gab es vor zwei Tagen schon einmal zu sehen – und das Flirten zu Jays Leidenschaften gehört. Auf die Frage, ob das Ex-US5-Mitglied homosexuell sei, gab es ein paar verhaltene Verneinungen. Anspielungen und keine klare Aussage lassen aber offen, ob Jay vielleicht bisexuell ist und demnächst mit Weddingplanner Froonk Mathèe heiße Blicke austauschen wird. Wir dürfen also weiter tuscheln und unsere Wünsche offen lassen^^- und den rest in Maltes Dschungelbuch nachsehen. (Bilddatei: c RTL/S.Gregorowius)

Strafrechtliche Verfolgung von Homosexualität

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember hat das Aktionsbündnis gegen Homophobie auf die prekäre Lage von Homo-, Bi- Trans und Intersexuellen überall auf der Welt aufmerksam gemacht. In mehr als 70 Ländern drohen diesen Menschen strafrechtliche Konsequenzen, die von Geld- und Gefängnisstrafen bis zur Hinrichtung reichen können. Selbst wenn es keine Verfolgung von staatlicher Seite gibt, so seien diese Menschen oftmals hilflos gegenüber Anfeindungen und Benachteiligungen im Alltag, zum Beispiel an ihrem Arbeitsplatz, in ihren Glaubensgemeinschaften oder in ihren Familien, heißt es in einer Mitteilung. In den meisten Ländern gebe es keinerlei Schutz durch entsprechende Antidiskriminierungsvorschriften.

Erst vor wenigen Tagen wurde das Merkmal „sexuelle Orientierung“ in einer knappen Entscheidung aus einer Resolution der Vereinten Nationen gestrichen, in der außergerichtliche und willkürliche Hinrichtungen verurteilt werden. Dieses Beispiel verdeutliche einmal mehr, dass die weltweite Situation von sexuellen Minderheiten nur verbessert werden kann, wenn politische Entscheidungsträger sich ihrer großen Verantwortung bewusst werden und Diskriminierung aus Gründen der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität entschlossen und konsequent bekämpfen, damit die Menschenrechte ohne Einschränkungen für alle gleichermaßen gelten, heißt es weiter.

Das Aktionsbündnis fordert daher die deutsche Bundesregierung auf, in der internationalen Zusammenarbeit mit anderen Staaten Menschenrechtsverstöße sexuellen Minderheiten scharf zu verurteilen und eine vollständige Anerkennung und Umsetzung der Yogyakarta-Prinzipien zu fordern. Ebenso müsse die Blockade der Antidiskriminierungsrichtlinie auf EU-Ebene schleunigst aufgegeben werden, da durch die derzeitige Haltung der Bundesregierung wichtige Fortschritte in Bezug auf die Gleichstellung in anderen europäischen Staaten verhindert würden. (Quelle: PRIDE1/td)

ES WIRD BESSER

Hinter diesen Worten verbirgt sich eine neue Online-Aktion gegen Homophobie. Initiiert hat die bundesweite Kampagne Marco Splettstößer nachdem er von den zahlreichen homophoben Vorfällen in den USA gehört hat.  Nach dem Vorbild von „It gets better“ – der aktuellen US-Kampagne zum Thema, hat Marco eine Homepage gebastelt und geht seitdem auf „Stimmenfang“ in der Welt des WorldWideWeb.

In den USA haben sich in den letzten Monaten mehrere Jugendliche das Leben genommen (GAYS.DE berichtete), da sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung gemobbt, diskriminiert und schikaniert wurden. Auch in Deutschland sind junge Homosexuelle noch immer nicht vollständig in der Gesellschaft akzeptiert. Wir alle kennen Schimpfworte wie „Schwuchtel“ und „Schwule Sau“ und einige von uns sind gar schon gewaltsamen Übergriffen zum Opfer gefallen. Immer wieder berichten die Medien von homophoben Gewalttaten.

„So etwas darf und sollte nicht auf dieser Welt passieren – deshalb haben wir das Projekt “eswirdbesser.org” gestartet. Wir möchten auf der Webseite Stimmen gegen Homophobie sammeln. Egal ob man nun schwul ist, oder lesbisch, bi, transgender oder einfach nur dem allgemeinen Bild eines heterosexuellen Menschen nicht entspricht: Immer wieder ist man mit Anfeindungen konfrontiert von Mitmenschen denen nicht klar ist, dass Diversität Teil der Natur ist und alles andere als ‚abnormal‘.“, so Marco auf der Kampagnen Seite.

Mittlerweile existiert auch eine eigene Facebook-Seite zum Projekt. Auf dem regelmäßig aktualisierten YouTube Kanal stellt das Projekt „eswirdbesser.org“ alle gesammelten Stimmen gegen Homophobie vor und ruft zum Mitmachen auf.

Wir sagen Daumen hoch und bitten Euch um Unterstützung. Eure Videos könnt ihr an GAYS.DE schicken – anschließend werden wir diese Marco uns seinem Team übergeben und ein „Best of“ auf GAYS.DE präsentieren.

Danke für Eure Unterstützung!