Ellen DeGeneres ist einflussreichste Homosexuelle in den USA

Die 52-jährige US-amerikanische Schauspielerin und Moderatorin Ellen DeGeneres ist zum zweiten Mal in Folge zur einflussreichsten Homosexuellen in den USA gekürt worden. Das US-Magazin „Out” listet sie auf Platz eins der dort veröffentlichten „Power 50″-Liste, die seit 2007 veröffentlicht wird.

Ellen DeGeneres ist seit 2008 mit der Schauspielerin Portia de Rossi (bekannt aus der Fernsehserie „Ally McBeal”) verheiratet, die ihr einen starken Rückhalt für den hart erkämpften Erfolg gibt. “Sie liebt mich, egal was passiert”, wird sie von „Spiegel online” zitiert. Das Paar ist seit 2004 zusammen.
Seit ihrem Coming-Out 1997, das zur Absetzung ihrer damaligen Sitcom führte, hat sie sich als Schauspielerin, Talkmasterin, Comedian und Casting-Jurorin an die Spitze gearbeitet. Zwölf Emmys, der bedeutendste Fernsehpreis der USA, belegen dies eindrucksvoll. (Quelle: PRIDE1.de/bb)

Endlich: Coming Out von Ricky Martin

Er hat es gewagt und steht zu sich und seiner Sexualität: Ricky Martin hat sich öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt. Ob das freiwillige Bekenntnis nun aber für den persönlichen Seelenfrieden oder aber als PR-Schub für die veröffentlichte Biografie dient, dass verrät der attraktive Sänger natürlich nicht.

Auf seiner Website gesteht Enrique Martin Morales jedenfalls, was alle vermutet haben: „Ich bin stolz mitzuteilen, dass ich ein glücklicher homosexueller Mann bin.“, so der smarte Latino. Warum er mit dem Outing so lange gezögert hat, begründet Ricky Martin mit der Angst vor dem Aus. Lange Zeit dachte er, dass seine Karriere einbrechen würde, wenn er zu dem steht, wer er ist. Doch mit dem Schreiben seiner Memoiren,  setzte sich der 38-Jährige mit sich und seinem Leben auseinander. Der Entschluss sich endgültig zu outen war gefasst – Eine Befreiung von der Last für Martin unausweichlich.

Gemunkelt wurde in den Medien schon länger. Spätestens seit der Geburt seiner Söhne, die durch eine Leihmutterschaft ins Leben von dem gebürtigen Puerto Ricaner getreten sind, haben sich die Gerüchte vorrangig um die sexuelle Orientierung des Sängers gedreht. Nun ist es in jedem Fall offiziell – GAYS.DE gratuliert zu diesem Schritt und hofft, dass es eben nicht nur Mittel zum Zweck ist. (Bild: ©Ricky Martin; Homepage)

Update 01.04.2010:

Nach dem Outing auf seiner Homepage, bedankt sich Ricky Martin bei seinen Fans für den Zuspruch und Unterstützung. Martin selbst, fühlt sich besser als je zuvor und ist erleichtert über die Reaktionen der Öffentlichkeit. Nach den langanhaltenden Spekulationen zu siener sexuellen Orientierung ist der knackige Latino “froh, der zu sein, der er ist!”.

US-Senator Roy Ashburn outet sich

Der bislang durch homophobe Äußerungen bekannt gewordene US-Senator Roy Ashburn hat sich nun im Radio als homosexuell geoutet.

Der republikanische Senator aus Kalifornien war nach einer Trunkenheitsfahrt von der Polizei festgenommen worden. Er war in Begleitung eines Mannes, den er zuvor in einer bekannten Schwulenbar kennengelernt hatte. Im Radiosender KERN gab Ashburn zu, schwul zu sein. Im Senat habe er seit 1996 stets gegen Homosexuellen-Rechte gestimmt, „weil das die Wähler in seinem Wahlkreis so von ihm erwartet hätten“. (Quelle: PRIDE1.de/kt)

Das Coming-Out des Senators beim Radiosender KERN ist bei Youtube abrufbar.

Fußball, Realityshow und Homosexualität – Das wahre Leben!

Fußballer_ElfMeterUnterschiedlicher könnten die drei Begriffe in der Überschrift wohl nicht sein. Und dennoch gehören sie irgendwie zusammen. In der Realität gibt es schwule und sexuell anders orientierte Menschen. Wer dies abstreitet, lebt wohl (leider immer noch) in einer anderen Welt und hat von Toleranz und Miteinander wohl keine Ahnung. Aber genau dafür gibt es ja das „Bildungsfernsehen“ à la Gerichtsshow, Familienreportage oder Hilfe-zur-Selbsthilfe-Sendungen. Auch hier scheint man sich mittlerweile einer neuen Zielgruppe verschrieben zu haben. Schwule bzw. Homosexuelle sind im Fokus der Drehbuchautoren gelandet. Fast könnte man meinen: „Alles im Sinne der Quote!“.

Die Macher der Sendung „Richter Alexander Hold“ gehen gar noch einen Schritt weiter. Sie bedienen nicht nur die homosexuellen Zuschauer, Sie reagieren auf die mediale Berichterstattung der letzten Wochen und schreiben einen ganz besonderen Fall zusammen. Mord, Fußball, schwul – drei Schlagworte für eine neue Fernseh-Verhandlung von Richter Hold. Ein junger Mann, der seine eigene Homosexualität nicht preisgeben möchte, soll die Ehefrau seines größten Konkurrenten im Fußballverein umgebracht haben. Und alles nur damit er weiterhin unbemerkt seine „zweite Identität“ leben kann.

Die Drehbuschschreiber haben sicher ein besonders und vor allem ‚neumodisches‘ Drehbuch für diesen Fall geschrieben und das Interesse ihrer Zielgruppe damit geweckt. Immerhin konnte man in den letzten Wochen immer wieder über Aktionen vom DFB und schwul-lesbischen Fanclubs lesen, die sich gegen Homophobie im Fußball engagieren. Die Medien haben berichtet – SAT1 springt auf den Zug auf und rückt sich ins Rampenlicht. Positioniert sich bei seinen Zuschauern und gewinnt mit Sicherheit den ein oder anderen „Neuling“ hinzu.

Ich denke, mehr muss man dazu nicht schreiben. Das die Zielgruppe der Lesben und Schwulen immer interessanter wird ist nicht mehr zu vernachlässigen. Neue Marketingkonzepte zielen auf die kaufkräftige Gruppe schon seit längerem ab. Nun entscheiden sich also auch die Medien, die Themen Homosexualität, Diskriminierung und Coming Out ins Programm zu nehmen. Zeit wird es allemal, allerdings schade, dass es hier nicht mit Toleranz und Gesellschaftswandel einhergeht, sondern der Kampf um Quoten und somit „Werbegelder“ im Vordergrund stehen. Homosexualität ist in unserer Gesellschaft eben noch nicht „normal“.

Schule ohne Homophobie

Bist du schwul oder wasDas Kooperationsprojekt der Schwulen Lehrer Köln, der Lesbischen Lehrerinnen NRW, der Landeskoordinatorin Anti-Gewalt-Arbeit und von SchLAu Köln lädt am 26. Oktober zu einer Veranstaltung der anderen Art. Unter dem Titel: „Schule ohne Homophobie – Schule der Vielfalt“, setzen sich die Organisationen aktiv für die Anerkennung von Homosexuellen und deren Akzeptanz ein. Auch am 26. Oktober hat das Projekt wieder besonderes vor: Nicht Lesung, nicht Vortrag – Es geht um eine Besprechung. Genauer gesagt um eine Buchbesprechung der anderen Art. Thema der Veranstaltung ist die zunehmende Gewalt gegenüber Homosexuellen. Immer wieder berichten die Medien von gewaltsamen Übergriffen, von Diskriminierung und Intoleranz.

„Bist du schwul, oder was?“

Gerade in den Schulen wird der Umgang mit schwulen oder lesbischen Mitschülern oft nicht thematisiert. Unterrichtsmaterialien für das „heikle Thema“ werden nicht angeschafft. Lehrerinnen und Lehrer wissen oft nicht, wie sie mit „Opfern“ und „Tätern“ umgehen sollen. Das Buch „Bist du schwul, oder was?“ soll beide Seiten sensibilisieren. Sowohl LehrerInnen als auch Schüler sind herzlich eingeladen über den Inhalt des ‚schwulen‘ Romans zu diskutieren und einen gemeinsamen Weg zu finden. Barrieren sollen abgebaut werden, dass ist der Kerngedanke von Autor Frank G. Pohl. Die Geschichte spielt in einem Kölner Brennpunkt und handelt von Liebe, Freundschaft und Coming-Out.

Termin: 26. Oktober 2009; 19:00 Uhr im anyway, Kamekestr. 14, Köln.

Als Schwuler unter Männern – Das Outing eines Fußballers

FußballHomosexualität im Fußball – Gibt es Schwule Profifußballer oder nicht. Die Zeitschrift „11 Freunde“ hat das vielumstrittene Thema einmal mehr aufgegriffen. Im Gespräch mit Marcus Urban werden die Erfahrungen, Gerüchte und Sehnsüchte eines jungen Mannes analysiert, der sich in der Macho-Welt Fußball nicht entfalten kann. Urban selbst ist Mittelpunkt des Gesprächs. Der Ex-Fußballer  hatte das  Versteckspielen satt und wagte einen großen Schritt. Vor zwei Jahren machte er seinem Unmut Luft und outete sich als Homosexueller. Genauer gesagt als homosexueller Mann, der jahrelang nicht zu seiner eigenen Sexualität stehen konnte.

In einem Sport, in dem gleichgeschlechtliche Liebe immer noch tabuisiert wird, ist es nicht einfach zu bestehen. Urban spricht über seine Erlebnisse, seine Gedanken und Erfahrungen. Anvertrauen konnte er sich während seiner Spielerzeit niemanden. Freunde gab es nur wenige. „Untereinander war alles mehr als oberflächlich. Richtige Spieler-Freundschaften gab es nicht.“, so Urban im Interview.  Auch in seiner Biografie „Versteckspieler“ schildert Urban sein Leben als Schwuler in einer Hetero-Umgebung und beschreibt seine Gefühle und Ängste.

Die Frage nach homosexuellen Spielern in der Bundesliga wurde in den letzten Monaten immer wieder gestellt und diskutiert. Geoutet hat sich noch keiner, aber mit Sicherheit gibt es sie – schwule Fußballer. Warum aber hat sich bisher keiner getraut? Urban ist sich sicher, dass die Angst vor Ablehnung von Spielern und Fans zu groß ist. Die Stadionfraktion ist anscheinend noch nicht bereit für schwule Männer in der Macho-Welt Fußball. Auch wenn vom DFB Unterstützung und Toleranz zugesichert wird – es wird noch dauern, bis der Erste seinen Freund auf dem Rasen präsentiert…

Das gesamte Interview findet ihr hier.

Größtes les-bi-schwules Blind-Date Deutschlands – Rosa Tag im Heide-Park

RosaTag_LageplanMit dem 4. Rosa Tag im Heide-Park Soltau endet die CSD-Saison im Norden Deutschlands in diesem Jahr am 5. September. Leider ist dann die Zeit von bunten Fummeln, nackten Oberkörpern und jeder Menge politischer Botschaften erst einmal vorbei. Die neue CSD-Saison steht aber schon vor der Tür. Verbände, Vereine und Organisatoren aus Berlin, Köln und Hamburg haben sich bereits zu den ersten Planungstreffen zusammengesetzt und versprechen auch 2010 wieder tolle Veranstaltungen.

Freundschaft oder Abenteuer? Eine Garantie wird nicht gegeben ;-)

Für die queere Community ist der Rosa Tag im Heide-Park Soltau mittlerweile eine feste Tradition. Zum vierten Mal lädt der CSD Nord e.V. in den Freizeitpark ein und bittet in diesem Jahr dabei zum größten Blind-Date Deutschlands. „Der Heide-Park schafft die besten Voraussetzungen zum Kennenlernen: die Gäste sind fröhlich und zahlreich. ;-) “, so Friederike Sobiech, Pressesprecherin CSD Nord e.V..

Noch mehr neues versprechen die Organisatoren zum Ablauf des les-bi-schwulen Events: Das legendäre Pink Picknick wird in diesem Jahr von der grünen Wiese mitten auf eine der wichtigsten Kreuzungen im Park verlegt. Der offizielle Treffpunkt und Rückzugsraum bietet die Möglichkeit zum entspannten chillen, relaxen oder aber zu anregenden Gesprächen im Coming-out-Café.

Sichtbares Selbstbewusstsein signalisieren 2.000 Rosa Tag-Taschen, die mit kleinen Goodies und Informationen gefüllt unter den Rosa Tag-Gästen verteilt werden. Ebenso wie 1.000 rosa T-Shirts, die der CSD Nord e.V. in Kooperation mit der bundesweiten HIV-Präventionskampagne „Ich weiß, was ich tu!“ für ein Rekordfoto vor der größten Holzachterbahn der Welt, dem Colossos, verteilt. Auch die GAYS.DE Reporter sowie Edel-Drag Queen Tatjana Taft werden am Samstag im Heide-Park anzutreffen sein. Wer also ein buntes Bild zur eigens eingerichteten Bildergalerie beisteuern möchte, hat am 5. September die Gelegenheit dazu.

Alle Rosa Tag-Gäste können über den CSD Nord e.V. wie auch in den Jahren zuvor vergünstigte Eintrittskarten kaufen – die gibt es übrigens schon ab 16,50 Euro – und dabei erstmals Plätze für einen der Rosa Tag-Shuttle Busse aus Hannover und Hamburg (und zurück) buchen. Wer länger feiern möchte, kann am Abend entweder die große 80er-Jahr-Open Air-Party im Heide-Park bleiben oder in mehreren norddeutschen Städten zu After-Rosa Tag-Partys gehen.

Wir sehen uns beim 4. Rosa Tag im Heide-Park Soltau! Euer GAYS.DE Team

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(Bilder vom 3. Rosa Tag im Heide-Park Soltau 2008; Fotos: F.  Sobiech)

Rosa Tag, Christopher Street Day oder Party – GAYS.DE Reporter unterwegs

Es gibt Sie! Attraktiv, kontaktfreudig und immer ein Auge für das Wesentliche! Mit einem bestimmenden Lächeln kommen sie auf dich zu − ‚NEIN‘ sagen fällt dann echt schwer.
Knackige Typen, bunte Kostümierungen und die ein oder andere extravagante Drag Queen, sind den Jungs in diesem Jahr vor die Linse gelaufen. Egal ob in Berlin, Hamburg, Köln oder eine der zahlreichen kleineren Veranstaltungen − die besten Bilder gibt’s in den eigens eingerichteten Foto-Galerien auf GAYS.DE.

Rosa Tag im Heide-Park

Auch beim mittlerweile 4. Rosa Tag im Heide-Park sind sie wieder für euch unterwegs − Die GAYS.DE Reporter. Wenn der bekannte Freizeitpark zum großen schwul-lesbischen Event am 05. September lädt, werden wieder zahlreiche Queers aus dem ganzen Norden anwesend sein. Bei Sonnenschein und ausgelassener Stimmung wird der Park unsicher gemacht, im Coming-out-Café gechillt und bestimmt auch wieder ein neuer Rekord an der größten Holzachterbahn Europas − der Colossos − aufgestellt werden. Erstmals in der vierjährigen Tradition sind in diesem Jahr Shuttle-Busse aus Hamburg, Hannover und Bremen unterwegs, die die „bunte Truppe” hin und her chauffieren. Am Abend lockt entweder ein 80er-Jahre -Open Air zum ausgelassenen feiern im Heide-Park oder eine der zahlreichen After-Rosa Tag-Partys in den norddeutschen Metropolen.

Dein Weg ins GAYS.DE Reporter-Team

Du kannst mit deiner Kamera umgehen und hast den Durchblick? Dann bewirb dich als GAYS.DE Reporter. Fotografiere als offizielles Team-Mitglied auf Straßenfesten, Partys und anderen Veranstaltungen. Unter csd@office.gays.de kannst du dich als GAYS.DE Reporter anmelden. Und wer weiß, vielleicht bist du beim Rosa Tag im Heide-Park schon mit deiner Kamera unterwegs.

NEUE Bilder online!

Die GAYS.DE Reporter haben neue Bilder von den CSDs und Straßenfesten aus Bielefeld, Koblenz, Hamburg online – schau selbst, was in der Community so los war.

TV-Tipp: Coming Out – Die Liebe zum gleichen Geschlecht!

Für viele Menschen ist es schwer, zu ihrer eigenen Sexualität zu stehen. Aktuellen Studien zufolge, sind fast zehn Prozent der Bundesbürger homosexuell und doch gibt es sie: Vorurteile. Intoleranz der Gesellschaft und teilweise gar körperliche Gewalt sind allgegenwärtig. Trotz multikultureller Umgebung und wachsender öffentlicher Akzeptanz, fällt das eigene Outing meist schwer. Für die meisten Eltern bricht eine Welt zusammen − sie machen sich Vorwürfe, wenn sie erfahren, dass ihr Kind homosexuell ist.

„Was haben wir bloß falsch gemacht?”

In vielen Familien wird das Thema vorerst „totgeschwiegen”. Im zweiten Schritt, stellt man sich die Frage: „Was sollen bloß die Nachbarn denken?”. Aber es geht auch anders. Es gibt sie − Eltern, die ihre Kinder unterstützen, Eltern die ihre Kinder lieben und ihnen die nötige Akzeptanz entgegen bringen. Wie vielfältig das Leben als Homosexueller ist und welche unterschiedlichen Lebenswege eingeschlagen werden, zeigt der Spiegel TV Themenabend: „Coming Out − Die Liebe zum gleichen Geschlecht” am Freitag ab 22:20 auf VOX.

Was bei den Meisten für Verwunderung sorgt, ist Alltag bei Familie M.: Drei Kinder und zwei Väter. Die Trennung von seiner Frau sah Familienvater Mike als Chance. Gemeinsam mit seinem jetzigen Lebensgefährten fühlt er sich wohl in seiner Rolle und zeigt sich verantwortlich für die Erziehung der eigenen Kinder. Sogenannte Regenbogenfamilien werden mehr und mehr ein Teil unserer Gesellschaft. Susan und Urte leben in einer lesbischen Beziehung. Gemeinsam mit Christian und Peter, einem befreundeten schwulen Paar, haben sie bereits eine Tochter − das zweite Kind ist unterwegs.
Auch Polizeikommissar Stefan steht zu seiner Homosexualität. Obwohl das Outing am Arbeitsplatz für einige Kollegen anfangs problematisch war.

Homosexualität, das eigene Coming-out und unkonventionelle Familienmodelle sind die Themen am Freitagabend. Einschalten lohnt sich:

Spiegel TV Thema am 24.04.2009:
„Coming Out – Die Liebe zum gleichen Geschlecht”
VOX: 22:20 Uhr

Schwule und Fußball? – „Gemeinsamer geht`s nicht!“

Das Motto des diesjährigen COME-TOGETHER-CUP (CTC) ist bewusst offensiv gewählt: Allen Interessierten − weltoffen und tolerant − soll ein sportliches Angebot abseits bestehender Klischees geboten werden. Beim CTC 2009, treten allein in Köln am 11. Juni 50 Frauen- und Männer-Fußballteams gegeneinander an. Aber auch in Berlin werden am 14. Juni zahlreiche Teams um das runde Leder kämpfen.

Ziel der Veranstaltung ist es, Homophobie und Diskriminierung gegenüber Homosexuellen weiter abzubauen. Bereits seit 1995 überwindet die Veranstaltung Stadt- und Szenegrenzen und integriert nach eigener Aussage Minderheiten aktiv bei solch sportiven Veranstaltungen.
Auch die Prominenz lässt dieses Großereignis nicht unberührt. So standen im letzten Jahr zum Beispiel Oliver Petszokrat, Volker Beck und die Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes auf dem Rasen. Gepfiffen wurde übrigens vom damaligen Schirmherren Ex-Regierungspräsident Jürgen Roters.

In diesem Jahr unterstützt Christoph Daum die Benefiz-Veranstaltung. Bei einem Pressetermin in Köln, zeigte sich der Trainer des 1.FC Köln weltoffen und tolerant. Ganz anders als bei seiner verbalen Entgleisung im letzten Jahr. Daum erzählte sogar über seine Zeit in Istanbul und musste zugeben, dass die schwule Szene der Bosporus-Metropole sensationell ist. Auch gegenüber dem von Journalisten angeschnittenem Thema „Homosexualität im Profifußball“, zeigte sich Daum von einer neuen Seite. Demnach ist er „[...] für das Coming-Out von Profifußballern.” und würde diese auch tatkräftig unterstützen.