Fast könnte man sagen: „Alle Jahre wieder!“ Doch Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender sind noch lange nicht da angekommen, wo sie seien möchten. Jedes Jahr aufs Neue kommen Vereine, Institutionen und Einzelpersonen zusammen und demonstrieren weltweit Verbundenheit, Zusammengehörigkeit und Ernsthaftigkeit. Am Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie setzen sie gemeinsam ein Zeichen im Kampf um Anerkennung und Akzeptanz.
Welche Veranstaltungen in Deutschland heute stattfinden, hat die bundesweite Aktionsseite RainbowFlash in der folgenden Liste zusammengestellt:
Leipzig, Nikolaikirchhof- Dresden, Theaterplatz
- Chemnitz, Rathausplatz
- Köln, Rathausplatz
- Berlin, Homosexuellen-Mahnmal
- Hamburg, Rathausmarkt
- Lübeck, Rathausmarkt
- Schweinfurt, Schillerplatz
- Würzburg, Rathausinnenhof (Rückermainstraße 2)
- Magdeburg, Ulrichsplatz
- Schwerin, am Südufer des Pfaffenteichs
- Wiesbaden, Löwenbrunnen, Schloßplatz
- Stralsund, Am Knieperteich „Weiße Brücken“
- Kassel, Königsplatz
- Halle, Marktplatz, ab 18 Uhr Ballons füllen
- Hannover, Opernplatz, 18.30-19.30 Uhr
- Trier, Porta Nigra-Vorplatz, 18-19 Uhr
- Stuttgart, Königsstrasse, um 19 Uhr
- Kaiserslautern, am Schillerplatz, um 19 Uhr
- Friedrichshafen, an der Freitreppe um 19 30 Uhr
- Mainz, 19.00, vor der Kathedrale
- Nürnberg, “Fliederlich-Menschenrechtsbaum” im Stadtpark um 19 Uhr.
- Braunschweig, Kohlmarkt vor dem NiCoffe
Das Schwule und Lesben gleichwertige Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserer Gesellschaft sind, dass merkt an Tagen wir heute auch endlich die Politik unseres Landes. Leider ist die Meinung von Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes erst spät veröffentlicht wurden – vertreten wird sie von Lüders dagegen schon seit jeher. Wie sie gegenüber Medienvertretern erläuterte, ist eine Erweiterung des Grundgesetzes unausweichlich. „Insbesondere der Artikel 3 GG müsse um das Merkmal der sexuellen Identität ergänzt werden.“, sagte Lüders bereits Montag in Berlin. „Ich bin ausdrücklich dafür, Lesben und Schwule in den Diskriminierungsschutz des Gleichbehandlungsartikels aufzunehmen. Denn unserer Verfassung fehlt bislang ein klares Bekenntnis zu deren Rechten“, erklärte sie weiter.Das Diskriminierung im alltäglichen Leben stattfindet, dass dürfte den Ausführern ebenso klar sein, wie den Betroffenen selbst. Nun gilt es zu Handeln – Auf allen Ebenen.







Letzte Kommentare